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Jagdschein

Jagdschein

Last update 

Prüfung für Jagdschein

Items (325)

  • Gibt es beim Schwarzwild Ammenaufzucht?

    Nein! Wenn eine Bache weniger als 8 Frischlinge hat, bilden sich die nicht benötigten Zitzen nach 2 bis 3 Tagen zurück. Da die Bachen getrennt frischen, haben verwaiste Frischlinge keine Chance eine Bache bzw. deren Frischkessel zu finden.

  • Wie viele Frischlinge überleben, wenn eine Bache 10 Frischlinge frischt (Begründung)?

    Maximal 8 Frischlinge; i.d.R. überleben die stärksten Frischlinge. Da eine Bache nur 8 „laktierende" Zitzen hat und jeder Frischling zitzentreu säugt, können nicht mehr Frischlinge überleben.

  • Was ist das Gewölle? O ausgespiene unverdauliche Reste der gekröpften Beute von Greifvögeln O die Kaninchenwolle in der Setzröhre O die Unterwolle im Balg des Haarraubwildes

    A

  • Ein Stück Schalenwild zeichnet im Schuss mit „krummem" Rücken". Wo sitzt vermutlich die Kugel? O Hochblatt O Tiefblatt O Weidwund

    C

  • Bei welcher Schalenwildart ist bei der Fährte in der Regel das Geäfter zu sehen? O Schwarzwild O Rotwild O Sikawild

    A

  • Wie erfolgt in der Regel die Begattung beim Federwild? O mit dem Nackenbiss O durch Aufeinanderpressen der Bürzeldrüsen O durch Aufeinanderpressen der Kloaken

    C

  • Wie können Fegeschäden des Rehbockes verhindert werden? O durch Aufrauen der Rinde O durch intensive Mineralstoff-Fütterung O durch Verkrakeln

    C

  • Welche Wildarten haben keine Gallenblase? O alle Tauben O Schwarzwild O alle Boviden

    A

  • Was versteht man unter dem Begriff „Wilddichte" beim Schalenwild? O Anzahl einer Wildart bezogen auf 100 ha Jagdfläche O sämtliche Stücke Schalenwild in einem Jagdbezirk O sämtliche Stücke einer Wildart in einem Jagdbezirk

    A

  • Setzen die im März geboren Junghasen noch im gleichen Jahr? O nein, nie O ja, regelmäßig O ja, in Ausnahmefällen

    A

  • Welche Stellung der Zapfen kennzeichnet die Weißtanne? O Zapfen hängen nach unten O Zapfen stehen nach oben O beides möglich

    B

  • Welcher unserer Hühnervögel ist Zugvogel? O Fasan O Rebhuhn O Wachtel

    C

  • Wann ist die Setzzeit der Alttiere (Rotwild)?

    Mai/Juni.

  • Welches jagdbare Wild hat keine Schonzeit? Nennen Sie 6 Wildarten!

    Schwarzwild, Fuchs, Wildkaninchen, Fuchs, Dachs, Steinmarder, Waschbär, Marderhund.

  • Was verstehen Sie unter der Elterntierregelung (BJagdG § 22 Abs. 4)?

    Die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere dürfen bis zum Selbstständigwerden der Jungtiere nicht bejagt werden.

  • Welcher große Unterschied besteht zwischen den Cerviden und Boviden?

    Cerviden: Kopfschmuck aus Knochensubstanz; nur die männlichen Tiere tragen ein Geweih; Geweih mit Spitzenwachstum; Geweih wird jährlich abgeworfen; Geweih während des Wachstums mit Bast umhüllt; keine Gallenblase; Boviden: Kopfschmuck aus Hornmasse; i.d.R. beide Geschlechter mit Kopfschmuck; Horn mit Basiswachstum; kein Abwerfen; lebenslängliches Wachstum; mit Gallenblase.

  • Nach wie viel Monaten ist bei gesundem Wild der Zahnwechsel beendet? Nennen Sie mindestens vier Beispiele!

    Rehwild: ca. 12 Monate; Schwarzwild: ca. 24 Monate; Rot- und Damwild: ca. 32 Monate; Muffelwild: ca. 44 Monate.

  • Welche Wildarten gehören zum Niederwild?

    z.B. Rehwild, Feldhase, Wildkaninchen, Fuchs, Dachs, Steinmarder, Baummarder, Waschbär, Marderhund, Fasan, Rebhuhn, Wachtel, Stockente, Krickente, Tafelente, Graugans, Blässgans, Saatgans.

  • Was verstehen Sie unter einem Kronenspießer?

    Ein sehr gut veranlagter Rothirsch vom ersten Kopf (ohne Rosen), der bereits eine Krone hat; unbedingt zu schonen.

  • Wie unterscheidet sich das Wiederkäuergebiss von anderen Gebissformen?

    Im Unterkiefer drei Schneidezähne und nach vorn gewanderter Eckzahn mit Schneidezahnfunktion; große Lücke; drei Prämolare; drei Molare; im Copyright © by Jagdschule Gut Grambow Oberkiefer keine Schneidezähne sondern Gaumenplatte, Eckzahn (Grandel) nur bei Rot- und Sikawild; drei Prämolare, drei Molare.

  • Was verstehen Sie unter Blattjagd? Wie und wann wird sie ausgeübt?

    Lockjagd auf den Rehbock gegen Ende der Brunftzeit; hierbei ahmt der Jäger das Fiepen der Ricke bzw. des Schmalrehs nach, um den Bock anzulocken. Da das Fiepen auch auf einem Buchenblatt imitiert werden kann, entstand der Begriff Blattjagd.

  • Was verstehen Sie unter Wildhege? Nennen Sie mindestens drei der wichtigsten Maßnahmen!

    Erhaltung eines artenreichen, angepassten und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen. Beispiele: Anlage von Wildäckern und Wildwiesen, Hecken, Remisen, Prossholzflächen und Verbissgehölze; Notzeitfütterung.

  • Welche Lautäußerungen kennen Sie beim Rotwild?

    Mahnen, Schrecken, Klagen, Röhren, Orgeln, Trenzen.

  • Welche Wildschäden kennen Sie im Wald? Welche Wildarten sind die Verursacher?

    a. Verbissschaden: Cerviden, Boviden, Hasenartige; b. Fege- und Schlagschäden: männliche Geweihträger; c. Schälschäden: Rot-, Dam-, Muffelwild; Hasenartige; d. Rammschäden: Muffelwild.

  • Wie wird der jährliche Zuwachs eines Rehwildbestandes theoretisch ermittelt?

    100 % bezogen auf den weiblichen Frühjahrsbestand am 1.4.

  • Welche Wurzelsysteme werden bei unseren Waldbäumen unterschieden? Nennen Sie jeweils ein Beispiel!

    a. Flachwurzler: Fichte; b. Herzwurzler: Buche; c. Pfahlwurzler: Eiche.

  • Welche Rudel beim Rotwild kennen Sie, und wer führt sie an?

    a. Kahlwildrudel: Leittier; b. Hirschrudel: scheinbar ein jüngerer Hirsch, bei Gefahr ein älterer Hirsch; c. Brunftrudel: Leittier.

  • Woher stammt der Marderhund, und wie wurde er bei uns heimisch?

    Er stammt aus Ostasien; zwischen 1929 und 1950 wurde er aus jagdlichen Gründen nach Russland in die freie Wildbahn verfrachtet sowie in Pelztierfarmen gehalten, aus denen er z.T. freigelassen wurde bzw. ausbrach. Von dort aus hat er weite Teile Mittel- und Westeuropas erobert. 1962 erster Streckennachweis in Deutschland.

  • Wann ist die Mauser der Stockente, und wann hat sie Jagdzeit?

    a. Kleingefiedermauser: Mai; b. Großgefiedermauser: Juni/Juli; c. Kleingefiedermauser: September. Jagdzeit: 1.9. - 15.1.

  • Wie lange dauert die Brunft beim Rotwild, und wann ist sie?

    14 Tage; September/Oktober.

  • Wo, wann und wie viel frischt die Bache?

    Frischkessel, März, 4 - 8 Frischlinge.

  • Nennen Sie 5 Raubwildarten, die in MV vorkommen, und welche polstert ihren Bau aus?

    Fuchs, Marderhund, Dachs, Steinmarder, Baummarder, Iltis; der Dachs polstert seinen Bau aus.

  • Wann ist die Ranzzeit beim Fuchs, und wie lange dauert die Tragzeit?

    Januar/Februar; 53 Tage.

  • Welche Zuwachsraten haben Schwarzwild, Rotwild und Muffelwild zum 1.4., und was ist die Bezugsgröße?

    Schwarzwild: 200 % bezogen auf den gesamten Frühjahrsbestand; Rotwild: 75 % bezogen auf den weiblichen Frühjahrsbestand; Muffelwild: 40 - 70 % bezogen auf den weiblichen Frühjahrsbestand.

  • Wo horstet der Habicht, und wie ist dies leicht von anderen Greifen zu unterscheiden?

    In Baumhölzern; in 15-20 m Höhe, dicht am Stamm; er begrünt seinen Horst

  • Durch welche Maßnahmen kann man die Äsung für Schalenwild verbessern (3 Stück)?

    a. angepasste Wilddichte; b. Wildäcker und Wildwiesen anlegen; c. Verbissgehölze und Prossholzflächen anlegen; d. Anlegen von Hecken und Remisen; e. Bestandsbegründung mit Mastbäumen und Wildobstbäumen.

  • Was ist ein Plattkopf?

    Auch Mönch genannt; völlig geweihloser Rothirsch; Ursache können erbliche Defekte sein; Fortpflanzungsfähigkeit und Brunftverhalten sind i.d.R. nicht beeinträchtigt.

  • Nennen Sie bei den heimischen Enten je einen a) Baum-, b) Baumhöhlen und c) Erdhöhlenbrüter!

    A. Stock-; b. Schell-; c. Brandente.

  • Unterschied Trittsiegel – Fährte?

    Trittsiegel: einzelner „Fußabdruck”; Fährte: mehrere hintereinander stehende Trittsiegel von Schalenwild im Boden.

  • Was ist der Muffelfleck? Bei welchen Stücken ist er deutlich ausgebildet?

    Beim Rehbock im Sommerhaar oberhalb vom Windfang; fehlt i.d.R. bei Jährlingen; bei Zweijährigen oft weiß, bei älteren gräulich. Sagt aber entgegen der Lehrmeinung kaum etwas über das Alter aus. Es gibt Böcke, die nie einen Muffelfleck haben, und solche, die ihn lange Jahre beibehalten.

  • Was ist Gründüngung? Welche Pflanzen eignen sich für die Gründüngung?

    Einarbeiten von Zwischenfrüchten in den Boden, was zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit führt, als Erosionsschutz dient, wasserlösliche Nährstoffe (N, P) bindet. Geeignete Zwischenfrüchte sind: Senf, Sommerraps, Ölrettich, Rüben, Phacelia, Roggen, Klee.

  • Welche Vogelarten klettern zur Nahrungsaufnahme an Baumstämmen auf und ab?

    Kleiber; Waldbaumläufer, Gartenbaumläufer, versch. Spechtarten, versch. Meisenarten.

  • Welche Wildart führt ihre Jungen nicht bis zum Selbständigwerden? O Hase O Fuchs O Hermelin

    A

  • Ab welchem Monat sind i.d.R. die Fuchswelpen selbständig? O ab Ende April O ab Ende Mai O ab Ende Juli

    C

  • Welche Jungvögel sind Nestflüchter? O Tauben, Rabenvögel, Drosseln O Hühnervögel, Schnepfen, Enten O Greifvögel, Eulen, Möwen

    B

  • Welches Geweih schiebt ein Rothirsch i.d.R. im zweiten Lebensjahr? O Spießergeweih O Sechsergeweih O Kronengeweih

    A

  • Welchen Grund hat das Schälen des Rotwildes? O Wassermangel O Langeweile und Hunger O Zerstörungswut

    B

  • Welches Gewicht erreicht eine Ricke im Durchschnitt (kg, aufgebrochen)? O 8 - 10 O 13 - 16 O 20 - 24

    B

  • Welche Waldfrucht äst Rehwild im Winter gern? O Pilze O Brombeeren O Bucheckern

    C

  • Was ist das deutlichste Erkennungsmerkmal vom Rehbock im Dezember? O nierenförmiger Spiegel O verkrustete Rosenstöcke O Pinsel

    C

  • Welcher Nadelbaum wirft im Winter seine Nadeln ab? O Kiefer O Tanne O Lärche

    C

  • Wann schiebt das Rehkitz den M 1? O im 2. – 3. Monat O im 4. – 6. Monat O im 12. Monat

    A

  • Was ist ein Widdergehörn?

    Eine Gehörnabnormität beim Rehbock; die Stangen sind seitlich verkrümmt, ähnlich den Schläuchen eines Muffelwidders. Ursache: verzögerte Verfestigung (Kalkeinlagerung) während des Gehörnschiebens, oft infolge starken Befalls mit Magen- und Darmwürmern. Wird deshalb auch Wurmgehörn genannt.

  • Was ist eine Malerfeder?

    Verkümmerte äußerste Handschwinge, gilt bei der Waldschnepfe als Trophäe.

  • Was ist ein Schnepfenbart?

    Kleines Federbüschel an der Bürzeldrüse der Waldschnepfe; gilt als Trophäe.

  • Was ist ein Einwachser?

    Beim Muffelwidder wachsen die Schläuche zuerst nach hinten und dann wieder nach vorn. Wenn die Schläuche dabei zu stark nach innen drehen, können sie im Nacken, Haupt oder Kiefer einwachsen. Erlegungsgrund.

  • Wie entsteht ein Perückengehörn, und wie lange kann ein Rehbock damit überleben?

    I.d.R. Verletzung der Brunftkugeln, dadurch Ausfall der Geschlechtshormone. Das Gehörn befindet sich im Dauerwachstum. Der Bock kann 2 - 3 Jahre damit überleben.

  • Unterschied Magen Schwarzwild/Rehwild?

    Schwarzwild: einkammriger, sackartiger Magen (Weidsack). Rehwild: 4-teiliger Wiederkäuermagen: Pansen, Netz-, Blätter-, Labmagen.

  • Was ist eine Viole?

    Duftdrüse auf der Oberseite der Lunte beim Fuchs, 7. Schwanzwirbel.

  • Wie unterscheiden sich Grau- und Saatgans?

    Graugans: einfarbiger Schnabel, einsilbiger Ruf; Saatgans: zweifarbiger Schnabel, zweisilbiger Ruf.

  • Welche Baumarten bilden starken Stockausschlag?

    Eichen (Trauben-, Stiel-, Roteiche), Hainbuche, Erlen, Weiden, Birken, Ahorn.

  • Wann ist die Setzzeit beim Alttier, und wie unterscheiden sich Alttier und Schmaltier (Rotwild)?

    Mai/Juni; vor dem Setzen ist das Alttier hochbeschlagen, nach dem Setzen sieht man beim Alttier spitz von hinten zwischen den Keulen eine Spinne (=Gesäuge).

  • Das Ausschnittholz welcher Bäume ist Prossholz? Nennen Sie drei Beispiele.

    Obstbäume; Weiden; Eschen; Kiefer, Eiche.

  • Was sind Balzrosen und Schaufeln beim Auerhahn?

    Balzrosen: auffallend rot gefärbte Hautpartien unmittelbar oberhalb der Augen. Schaufeln: die Stoßfedern.

  • Was ist die Hähersaat?

    Der Eichelhäher versteckt im Herbst große Mengen an Eicheln im Boden als Wintervorrat, von dem er den Großteil nicht mehr findet. Damit trägt der Eichelhäher zur natürlichen Verjüngung der Eiche über die Standfläche der Samenbäume hinaus bei.

  • Wie unterscheiden sich Junghase und Jungkaninchen?

    Junghasen: werden behaart und sehend geboren. Haben lange Löffel, schwarze Löffelspitzen, weiße Bauchwolle und lange Hinterläufe. Kaninchen werden nackt und blind geboren. Kaninchen haben kurze Löffel, graue Bauchwolle, kurze Hinterläufe.

  • Was ist Kaff oder Spreu, und wozu verwendet es der Jäger?

    Rückstände von der Getreideernte; enthält Körner, Spelz, Wildkrautsämereien. Wichtig als Nahrungsgrundlage für die Fasanen- und Rebhuhnfütterung; wird gelegentlich auch als Wärmehaufen für Fasan und Rebhuhn bezeichnet.

  • Welche der nachfolgend aufgeführten Tierarten leben in mindestens einjähriger Einehe? O Ringeltaube O Rehwild O Fasan

    A

  • Was ist vor allem für die Stärke des Gehörns eines Rehbocks verantwortlich? O Erbanlagen O Ernährung während des Gehörnwachstums O Größe seines Reviers

    B

  • Welche Nahrung ist für das Rebhuhnküken in den ersten Tagen wichtig? O Insekten O Unkrautsamen O Mais

    A

  • Welche Wildackerpflanze bietet Blatt- und Knollenäsung? O Kartoffel O Mais O Topinambur

    C

  • Wann ist beim Rothirschkalb in der Regel eine Rosenstockerhöhung zu erkennen? O nach 3 Monaten O nach 6 Monaten O nach 10 Monaten

    C

  • Welcher Greifvogel tötet seine Beute mit dem Schnabel? O Habicht O Sperber O Turmfalke

    C

  • Welches ist unser häufigster Falke? O Turmfalke O Baumfalke O Wanderfalke

    A

  • Welche Gänseart brütet in Deutschland? O Graugans O Saatgans O Blässgans

    A

  • Welche Art brütet am Boden? O Sumpfohreule O Waldkauz O Sperlingskauz

    A

  • Welche heimische Marderart frisst gern und viel Frösche? O Dachs O Iltis O Steinmarder

    B

  • Welche Hühnervögel kommen in Mecklenburg-Vorpommern vor?

    Fasan, Rebhuhn, Wachtel.

  • Was ist ein Gelttier?

    Rot- oder Damalttier, das durch Alter oder Krankheit entweder dauerhaft oder ausnahmsweise keinen Nachwuchs gebracht hat.

  • Nennen Sie drei Wildarten, die im Juli/August Paarungszeit haben.

    Rehwild, Stein-, Baummarder, Dachs.

  • Bei welchen Taggreifen ist der Stoß gegabelt?

    Roter und Schwarzer Milan.

  • Wann ist die Setzzeit der Alttiere (Rotwild)?

    Mai/Juni.

  • Welche Nahrung brauchen Fasanenküken in den ersten Lebenstagen?

    Tierisches Eiweiß, v.a. Insekten.

  • Wie kann man die junge von der alten Ringeltaube unterscheiden?

    Die alte Ringeltaube hat einen weißen Halsfleck (weiße Halsfedern).

  • Was ist ein Wildretter?

    Zusatzgerät für landwirtschaftliche Mähmaschinen, das Jungwild (v.a. Rehkitze, Junghasen) und brütendes Federwild (und dadurch auch die Gelege) vor dem Ausmähen retten soll, indem das Wild veranlasst wird, rechtzeitig wegzuflüchten, anstatt sich zu drücken. Dies soll i.d.R. durch mechanische Berührungsreize (herabhängende bzw. federnde Ketten, Metallstäbe) geschehen.

  • Nennen Sie je drei Waldschäden!

    1. Natürliche Waldschäden: a. Windwurf und -bruch; b. extreme Trockenheit; c. Feuer; d. Wild, Mäuse, Insekten, Pilze; 2. neuartige Waldschäden durch Luftverunreinigungen: a. Nadel- und Blattverlust; b. Schädigung des Feinwurzelsystems; c. Wuchsstörung; d. erhöhte Anfälligkeit für Schädlinge.

  • Wovon ernährt sich der Marderhund?

    80 % pflanzliche Nahrung; 20 % tierische Nahrung.

  • Nennen Sie bei den heimischen Enten je einen Baum-, Baumhöhlen- und Erdhöhlenbrüter.

    a. Stock- b. Schell- c. Brandente.

  • Nennen Sie je 2 Öl-, Hackfrüchte und Getreidearten.

    a. Raps, Sonnenblumen; b. Kartoffeln, Zuckerrüben; c. Weizen, Hafer.

  • Wie warnen Kaninchen bei Gefahr?

    Sie trommeln mit den Hinterläufen.

  • In welcher Reihenfolge setzt Schalenwild?

    März: Schwarzwild; April: Muffelwild; Mai/Juni: Reh- und Rotwild; Juni: Damwild

  • Nennen Sie 4 Wildarten, die eine Eiruhe haben.

    Rehwild; Dachs; Stein-, Baummarder.

  • Welche Greifvogelart erbeutet häufig auch fliegende Insekten? O Sperber O Baumfalke O Wespenbussard

    B

  • Wie lange bleiben Rebhühner im Familienverband? O Bis zur Flugfähigkeit der Jungen O Bis zur Jagdzeit im Herbst O Bis zur Paarungszeit im nächsten Frühjahr

    C

  • Bei welcher Schalenwildart ist bei der Fährte in der Regel das Geäfter zu sehen? O Schwarzwild O Rotwild O Sikawild

    A

  • Wozu gehört das Blässhuhn? O Zu den Enten O Zu den Rallen O Zu den Tauchern

    B

  • Nennen Sie den ältesten Zahn im Dauergebiss einer Sau. O P 1 O M 3 O M 1

    C

  • Wann verlieren Frischlinge die hellen Längsstreifen auf ihrer Schwarte? O Am Ende des 1. Lebensmonats O Zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat O Nach dem 10. Lebensmonat

    B

  • In welchem Monat hat ein 7-jähriger Damschaufler sein Geweih verfegt? O Mai O Juli O September

    C

  • Welche Kiefer hat lange dünne Nadeln? O Schwarzkiefer O Bergkiefer O Weymouthskiefer

    C

  • Welche Eigenschaften haben Leguminosen? O Sie reichern den Boden mit Stickstoff an O Es sind autochthone Pflanzen O Es sind Pflanzen, die ein hervorragendes Kraftfutter ergeben

    A

  • Was ist ein Biotop? O Eine Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren O Ein abgegrenzter Lebensraum für Pflanzen und Tiere O Ein biologisches Spezialgebiet an der Universität

    B

  • Welche Nahrung benötigt die Stockente?

    Grasspitzen, Getreidesaat, Eicheln, Hagebutten, kleine Muscheln, Schnecken, Würmer, Insekten (alle Entwicklungsstadien), Amphibien (alle Entwicklungsstadien).

  • Welche Taggreife rütteln (3 Stück)?

    Turmfalke, Fischadler, Mäusebussard.

  • Wann fegt der Rotschmalspießer? An welchem Geweihmerkmal ist er eindeutig erkennbar?

    September; keine Rosen.

  • Welches Verbissbild kennzeichnet Hasenverbiss?

    Schräg, glatt abgebissen, Verbiss vereinzelt über die Fläche verteilt; Losung vereinzelt (Hasen können gravierende Wildschäden in Buchennaturverjüngungen verursachen).

  • Was ist Kaff bzw. Spreu?

    Rückstände von der Getreideernte; enthält Körner, Spelz, Wildkrautsämereien. Wichtig als Nahrungsgrundlage für die Fasanen- und Rebhuhnfütterung; gelegentlich auch als Wärmehaufen für Fasan und Rebhuhn bezeichnet.

  • Wo sitzt der Muffelfleck beim Rehbock und Muffelwidder?

    Oberhalb vom Windfang.

  • Was ist ein Gewölle? Bei welchen Tierarten kommt dies vor?

    Ausgespiene, unverdauliche Nahrungsreste (Speiballen) bei Greifen, Eulen, Möwen, Rabenvögel, Störchen und allen anderen fleischfressenden Vögeln. Bei Eulen mit Knochen.

  • Was versteht man unter Naturverjüngung?

    Verjüngung des Waldes durch Anflug, Aufschlag und (sehr selten, forstlich unbedeutend) durch Stockausschlag.

  • Welche Greifvögel begrünen ihren Horst (3 Arten)?

    Mäusebussard, Wespenbussard, Habicht.

  • Wie entwickelt sich das Geweih beim Rotwild, und woher kommt die Geweihfarbe?

    Spitzenwachstum; die Geweihfarbe entsteht beim Fegen und Schlagen durch Pflanzensäfte.

  • Woher stammen folgende Tierarten: a. Marderhund, b. Waschbär, c. Nutria, d. Rotwild?

    a. Ostasien; b. Nordamerika; c. Südamerika; d. heimisch.

  • Was sind Demarkationslinien beim Rehwild?

    Sollbruchstellen, die sich auf den Rosenstöcken kurz vor dem Gehörnabwurf bilden (bei allen Cerviden).

  • Welche Eigenschaften des Geweihs werden zur Bewertung nach der internationalen Formel herangezogen?

    Stangenlänge, Augsprossenlänge, Mittelsprossenlänge, Rosenumfang, unterer Stangenumfang, oberer Stangenumfang, Geweihgewicht, Auslage, Endenzahl (sowie Zuschläge und Abzüge).

  • Nennen Sie mindestens 3 Gründe für das gehäufte Vorkommen von Knopfböcken!

    Stress innerhalb des Rehwildbestandes („der größte Feind vom Reh ist das Reh selbst"), zu hohe Wilddichte, schlechtes Äsungsangebot, Verlust der Ricke.

  • Was ist markant am Dachsschädel?

    A. Dachskamm (Ansatzstelle für die Kaumuskulatur); Unterkiefer fest mit dem Oberkiefer verbunden (Unterkiefer sitzt in der rinnenförmigen Gelenkpfanne, lässt sich nur unter Bruch des Gelenkes lösen).

  • Wann kann weibliches Schwarzwild erstmals geschlechtsreif werden? O Vor dem Ende des ersten Lebensjahres O Im Alter von anderthalb Jahren O Zu Beginn des 2. Lebensjahres

    A

  • Welche Wildfrucht ist für die Ernährung des Auerwildes die wichtigste? O Eichel O Buchecker O Heidelbeere

    C

  • In welchen Monaten werfen ältere Rehböcke ihr Gehörn ab? O Oktober/November O Dezember/Januar O Januar/Februar

    A

  • Was sind Eingriffe? O Das Nageln des Dachses O Kratzspuren vom Marder an der Baumrinde O Tiefe Trittsiegel vom Schalenwild

    C

  • Trollblume und Mehlprimel sind typische Vertreter ihres Lebensraumes. Wo kommen diese Blumen vor? O Auf Heideflächen und Trockenrasen O In Mischwäldern O Auf Flachmooren und Streuwiesen

    C

  • Welche der genannten Baumarten hat das langsamste Jugendwachstum? O Lärche O Ahorn O Weißtanne

    C

  • In welchen Monat fällt beim Rotwild die Feistzeit? O August O September O Oktober

    A

  • Dem weiblichen Muffelwild wachsen gelegentlich O Stümpfe O Rosen O Krucken

    A

  • Welches Merkmal ist für die Veranlagung eines Damspießers von Bedeutung? O Die Länge der Spieße O Die kolbenartige Verdickung oberhalb der Rosenstöcke sowie die Körpermasse O die Höhe des Drosselknopfes an der Unterseite des Trägers

    B

  • Was versteht der Jäger unter einem Knieper? O Ein 2-jähriger Rothirsch O Ein 2-jähriger Rehbock O Ein 2-jähriger Damhirsch

    C

  • Welche Greifvogelart erbeutet häufig auch fliegende Insekten? O Sperber O Baumfalke O Wespenbussard

    B

  • In welchem Monat hat ein siebenjähriger Damschaufler sein Geweih verfegt? O Mai O Juli O September

    C

  • Wie lange bleiben Rebhühner im Familienverband? O bis zur Flugfähigkeit der Jungen O bis zur Jagdzeit im Herbst O bis zur Paarungszeit im nächsten Frühjahr

    C

  • Wo befindet sich das Hauptverbreitungsgebiet der Nebelkrähe? O östlich der Elbe O westlich der Elbe O westlich der Weser

    A

  • Welche Wildfrucht ist für die Ernährung des Auerwildes die wichtigste? O Eichel O Buchecker O Heidelbeere

    C

  • Was ist ein Biotop? O eine Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren O ein biologisches Spezialgebiet O ein abgegrenzter Lebensraum für Pflanzen und Tiere

    C

  • Wozu gehört das Blässhuhn? O zu den Enten O zu den Rallen O zu den Tauchern

    B

  • Welches ist der älteste Zahn im Dauergebiss einer Sau? O P1 O M1 O M3

    B

  • Wann verlieren Frischlinge die hellen Längsstreifen auf ihrer Schwarte? O am Ende des 1. Lebensmonates O zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat O nach dem 10. Lebensmonat

    B

  • Welche Eigenschaften haben Leguminosen? O sie reichern den Boden mit Stickstoff an O sie sind autochthone Pflanzen O sie ergeben ein hervorragendes Kraftfutter

    A

  • Wie erfolgt der jährliche Geweihaufbau beim Rothirsch, und wodurch entsteht die Geweihfärbung?

    Spitzenwachstum; die Geweihfärbung entsteht durch die Pflanzensäfte beim Fegen und Schlagen.

  • Durch welche Maßnahmen lassen sich Schwarzwildschäden im Feld verringern?

    a. Angepasste Wilddichte; b. Schwerpunktbejagung am gefährdeten Feld; c. Elektrozaun (bei Feldern bis max. 10 ha sinnvoll); d. Ablenkungsfütterung tief im Wald, mit Genehmigung der UJB.

  • Wie wird Rotwild nach Alter, Geschlecht und Altersklassen unterschieden?

    weiblich: AK 0: Wildkalb; AK 1: Schmaltier; AK 2: Alttier; männlich: AK 0: Hirschkalb; AK 1: Schmalspießer; AK 2: Hirsche vom 2. - 4. Kopf; AK 3: Hirsche vom 5. - 9. Kopf; AK 4: Hirsche ab 10. Kopf.

  • Das Ausschnittholz welcher Bäume ist Prossholz? Nennen Sie drei Beispiele!

    Obstbäume; Kiefer, Eschen; Eiche Weiden;

  • Welche Waldschäden kennen Sie? Nennen Sie jeweils drei Beispiele!

    1. Natürliche Waldschäden durch abiotische und biotische Schadfaktoren: a. Windwurf und -bruch; b. extreme Trockenheit; c. Feuer: d. Wild, Mäuse, Insekten, Pilze; 2. neuartige Waldschäden durch Luftverunreinigungen: a. Nadel- und Blattverlust; b. Schädigung des Feinwurzelsystems; c. Wuchsstörung; d. erhöhte Anfälligkeit für Schädlingen.

  • Was versteht man unter einer Viole?

    Duftdrüse auf der Oberseite der Lunte beim Fuchs, 7. Schwanzwirbel.

  • Welche Vogelarten klettern zur Nahrungsaufnahme an Baumstämmen auf und ab? Nennen Sie drei Beispiele!

    Kleiber, Waldbaumläufer, Gartenbaumläufer, versch. Spechtarten, versch. Meisenarten.

  • Was versteht man unter einem Einwachser?

    Beim Muffelwidder wachsen die Schläuche zuerst nach hinten und dann wieder nach vorn. Wenn die Schläuche dabei zu stark nach innen drehen, können sie im Nacken, Haupt oder Kiefer einwachsen. Erlegungsgrund.

  • Was verstehen Sie unter Wildhege? Nennen Sie mindestens drei der wichtigsten Maßnahmen!

    Erhaltung eines artenreichen, angepassten und gesunden Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen. Beispiele: Anlage von Wildäckern und Wildwiesen, Hecken, Remisen, Prossholzflächen und Verbissgehölze; Notzeitfütterung.

  • Welche Verletzung führt beim Rehbock zum Perückengehörn, und welche Auswirkung hat dies auf die Lebenserwartung des Bockes?

    I.d.R. Verletzung der Brunftkugeln, dadurch Ausfall der Geschlechtshormone. Das Gehörn befindet sich im Dauerwachstum. Der Bock kann 2 - 3 Jahre damit überleben.

  • Wie lange dauert die Brunft beim Rotwild, und in welchen Monaten findet sie statt?

    14 Tage; September/Oktober.

  • Geben Sie die Geweihstufen des Damhirsches entsprechend der Reihenfolge der Entwicklung an?

    Spießer, Knieper, Löffler, Halbschaufler, Vollschaufler.

  • Welche Zuwachsraten jeweils zum 01.04. rechnet man beim Schwarzwild, Rotwild und Muffelwild auf welcher Grundbezugsgröße?

    Schwarzwild: 200 % bezogen auf den gesamten Frühjahrsbestand; Rotwild: 75 % bezogen auf den weiblichen Frühjahrsbestand; Muffelwild: 40 - 70 % bezogen auf den weiblichen Frühjahrsbestand.

  • Wo horstet der Habicht in der Regel, und woran ist der Habichthorst während des Brutgeschäftes leicht von anderen Greifvogelhorsten zu unterscheiden?

    In Baumhölzern; in 15-20 m Höhe, dicht am Stamm; er begrünt seinen Horst.

  • Nennen Sie fünf in Mecklenburg-Vorpommern vorkommende Raubwildarten und davon eine, die ihren Bau mit trockenem Gras und Farnkraut polstert?

    Fuchs, Marderhund, Dachs, Steinmarder, Baummarder, Iltis; der Dachs polstert seinen Bau aus.

  • Welchen Lebensraum bevorzugt das Rebhuhn?

    Kleinparzellierte, grenzlinienreiche Felder möglichst mit wechselnder Nutzung, auf denen Hecken, Büsche, Stauden, Trockenrasen auf Böschungen, Rainen und Wegrändern das ganze Jahr Äsung und Deckung bieten.

  • Welche Wildarten können in Bodenbrüter-Schutzgebieten erhebliche Probleme bereiten?

    Fuchs, Dachs, Stein- und Baummarder, Waschbär, Marderhund, Schwarzwild, Kolkrabe, Taggreife.

  • Wer brütet auf Kopfweiden?

    Stockenten.

  • Welche Wildackerpflanze wird vom Rehwild bevorzugt verbissen? O Ölrettich O Buchweizen O Ackersenf

    B

  • Welche Vogelarten tragen zur natürlichen Verbreitung bestimmter Waldbäume bei? O Waldkauz O Eichelhäher O Waldschnepfe

    B

  • Wie bezeichnet man gebietsfremde Tierarten, die direkt oder indirekt durch die Wirkung des Menschen in andere Gebiete zuwandern oder verbracht werden? O Neozoen O Zoonose O Neophyten

    A

  • Wie lange brütet das Rebhuhn? O 25 - 2 8 Tage O 16 - 2 8 Tage O 3 - 12 Tage

    A

  • Sie finden ein Gewölle mit unverdauten Knochen und ganzem Mäuseschädel. Es stammt von O Falke O Adler O Eule

    C

  • Was ist beim Einsilieren von Saftfutter zu beachten? O Schutz vor Sonnenlicht O Siliergut muss taufrisch gemäht sein O Sauerstoffausschluss

    C

  • Was versteht man unter dem Begriff Humus? O Organische Substanz im Boden O Mineralische Substanz im Boden O Die Tiere (z.B. Regenwürmer, Mäuse) im Boden

    A

  • Welches Getreide hat die geringsten Ansprüche an die Bodengüte? O Weizen O Gerste O Hafer

    C

  • Erklären Sie den Begriff Eiruhe, und bei welchen Tierarten kommt sie vor?

    Die befruchtete Eizelle ruht in einem sehr frühen Entwicklungsstadium; erst nach mehrwöchiger Keimruhe erfolgt die Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter mit anschließender Weiterentwicklung zum Embryo; dadurch liegen sowohl die Brunft als auch die Setzzeit in günstigen Jahreszeiten. Reh, Dachs, Stein- und Baummarder.

  • Welche Funktion hat die Bürzeldrüse, und bei welchen Wildarten kommt sie vor?

    Sie sondert ein Sekret ab zum Einfetten des Gefieders; bei allen Vögeln außer dem Kormoran.

  • Wann ist der pH-Wert eines Wildackerbodens sauer? O 3,5 O 6,5 O 7

    A

  • Woran erkennen Sie aus einer Hasenstrecke einen jungen Hasen? O An dem Knötchen an der Außenseite der Vorderläufe O An der Augenlinse O An der hellen Färbung

    A

  • Wann wirft der mittelalte Hirsch in der Regel sein Geweih ab? O Jan/Feb O Feb/März O Mitte Oktober - Mitte November

    B

  • Was ist vor allem für die Stärke des Gehörns eines Rehbockes verantwortlich? O Erbanlagen O Ernährung während des Gehörnwachstums O Größe seines Revieres

    B

  • Welche Funktionen erfüllt der Wald? Nennen Sie dazu je ein Beispiel.

    a. Nutzfunktion, z. B. Holzgewinnung; b. Schutzfunktion, z. B. Lärmschutz; c. Erholungsfunktion, Erholung.

  • Beteiligt sich der Ringeltauber an der Jungenaufzucht? O Er verlässt nach der Balz die Taube O Er brütet und füttert mit O Er bewacht die fütternde Taube

    B

  • Welcher Baum liefert Mast für Schalenwild? O Ahorn O Linde O Rosskastanie

    C

  • Welche Wildarten können im Frühjahr an den Maissaaten erhebliche Schäden anrichten? Nennen Sie 3 Stück!

    Schwarzwild, Dachs, Fasan.

  • Nennen Sie drei Koloniebrüter!

    Saatkrähe, Dohle, Graureiher, Kormoran, Möwen, Schwalben.

  • Welche Bedeutung haben Feuchtbiotope? O Ökologisch wertvolle Landschaften bieten Rückzugsgebiete für Frösche, Insekten etc. O Ökologisch unbedeutend O Ländliche Bademöglichkeit

    A

  • Wer führt während der Brunftzeit ein Rotwildrudel an? O Leittier O Platzhirsch O Beihirsch

    A

  • Bei welcher Schalenwildart erreichen männliche Stücke mit acht Jahren das Reifealter? O Rehwild O Damwild O Rotwild

    B

  • Erklären Sie den Begriff „Plätzen"!

    a. beim Rehbock das Scharren mit den Vorderläufen zur Reviermarkierung, oft in Verbindung mit einer Fege- bzw. Schlagstelle; b. Scharren mit den Vorderläufen nach Äsung (z. B. im Schnee) oder c. um ein Lager herzurichten.

  • Wie unterscheiden sich die Fährten von Rot-, Dam- und Schwarzwild?

    Rotwild: Ballen nehmen 1/4 -1/3 des Trittsiegels ein; Damwild: Ballen nehmen 1/2 des Trittsiegels ein; Schwarzwild: immer mit Geäfter, das Geäfter ragt deutlich über den äußeren Schalenrand (Tipp: am besten Zeichnung anfertigen).

  • Nennen Sie drei Meeresgänse!

    Ringel-, Nonnen-, Kanadagans.

  • Wie werden Dachswelpen geboren? O Behaart und sehend O Behaart und blind O Nackt und blind

    B

  • Welche Hühnervögel leben in Einehe? O Rebhuhn O Fasan O Birkhuhn

    A

  • Bei welcher Greifvogelart ist der Stoß gegabelt? O Roter Milan O Mäusebussard O Rohrweihe

    A

  • Wie warnen Kaninchen ihre Artgenossen?

    Sie trommeln mit den Hinterläufen.

  • In welchem Umkreis um Fütterungen darf nach BJagdG Schalenwild in Notzeiten nicht erlegt werden? O 100 m O 200 m O 400 m

    B

  • Wer ist nach dem Gesetz grundsätzlich zum Ersatz des Wildschadens im Gemeinschaftlichen Jagdbezirk verpflichtet? O die Jagdgenossenschaft O die Gemeinde O der Revierinhaber

    A

  • Kann ein Grundstückseigentümer es ablehnen, Mitglied der Jagdgenossenschaft zu werden, obwohl sein nicht befriedetes Grundstück im gemeinschaftlichen Jagdbezirk liegt? O nein, die Mitgliedschaft wird kraft Gesetzes erworben O ja, denn er kann über sein Eigentum verfügen O ja, wenn er die landwirtschaftliche Nutzung verpachtet hat

    A

  • Was versteht man unter dem Jagdkataster? O genau geführte Bestandsliste für Schalenwild O Mitglieder- und Grundflächenverzeichnis der Jagdgenossenschaft O Liste der innerhalb des Kreises vorhandenen Jagdbezirke

    B

  • Welcher Mehrheit bedürfen die Beschlüsse der Jagdgenossenschaftsversammlung? O der Mehrheit der anwesenden Jagdgenossen O der Mehrheit der im Jagdkataster eingetragenen Mitglieder O sowohl der Mehrheit der anwesenden und vertretenen Jagdgenossen als auch der Mehrheit der bei der Beschlussfassung vertretenen Grundfläche

    C

  • Ein Pilzsammler findet im Waldteil eines Jagdbezirkes die Abwurfstange eines starken Rothirsches und eignet sich diese an. Welche Aussage ist richtig? O der Pilzsammler begeht Diebstahl (§ 242 StGB) O der Pilzsammler begeht Jagdwilderei (§ 292 StGB) O der Pilzsammler begeht eine Ordnungswidrigkeit

    B

  • Welches Geschoss hat die größte Durchschlagskraft? O Brenneke Flintenlaufgeschoss O .300 Winchester Magnum Teilmantel O .308 Winchester Vollmantel

    C

  • Die Geschossenergie nimmt zu, wenn das Geschoss O schwer ist und die Fluggeschwindigkeit größer wird O leicht ist und die Fluggeschwindigkeit größer wird O leicht ist und die Dralllänge des Laufes verändert wird

    A

  • Was ist ein Doppelbüchsdrilling? O eine Waffe mit drei Büchsenläufen gleichen Kalibers O eine Waffe mit drei Büchsenläufen und jeweils unterschiedlichen Kalibern O eine Waffe mit zwei nebeneinanderliegenden Büchsenläufen und einem darunter angebrachten Schrotlauf

    C

  • Die Auftreffenergie eines Büchsengeschosses wird beeinflusst durch seine Geschwindigkeit und O sein Kaliber O seine Kopfform O seine Masse

    C

  • Gehören Schalldämpfer zu den verbotenen Gegenständen im Sinne des Waffengesetzes? O ja O nur dann, wenn sie mit der Waffe fest verbunden sind O nein, sie sind aber erlaubnispflichtig

    C

  • Welche Breitenausdehnung hat eine Schrotgarbe bei einer Schrotstärke von 2,5 mm etwa auf 100 m Entfernung? O 12 Meter O 18 Meter O 25 Meter

    B

  • In welcher Schrotpatrone der Schrotstärke 3,5 mm befinden sich die wenigsten Schrotkörner? O 12/70 O 16/70 O 20/70

    C

  • Die Patrone 5,6 x 35 R ist identisch mit der Patrone O .22 Magnum O .22 Hornet O .222 Remington

    B

  • Wo sitzt der Kugelschuss bei einem links verkantetem Gewehr im Ziel? O hoch links O tief links O tief rechts

    B

  • Was passiert, wenn bei einem variablen Zielfernrohr 4 - 12 x 42 der Ring von 4-facher auf 10-fache Vergrößerung gedreht wird? O das Absehen verändert sich, wenn es in der Objektivebene liegt O das Absehen verändert sich, wenn es in der Okularebene liegt O bei variablen Zielfernrohren verändert sich das Absehen nicht

    A

  • Welches Gewicht haben Flintenlaufgeschosse?

    24 - 3 6 Gramm/30 Gramm.

  • Was versteht man unter Laborierung?

    Bezeichnung für die genaue Zusammensetzung einer Patrone innerhalb des durch Kaliber und Hülsenmaße gegebenen Rahmens. Die Laborierung beschreibt also alle veränderbaren Komponenten einer Patrone: Pulvermenge, Pulverart, Geschossart, Geschossgewicht, Geschossmaterial; bei Schrotpatronen z. B. Art des Zwischenmittels, Schrotkornstärke, Verschlussart.

  • Viele Schäfte besitzen am Anlagepunkt der Wange des Schützen eine keilförmige Ausbuchtung, eine Schaftbacke. Nennen Sie mindestens vier Backen!

    a. Deutsche Backe; b. Bayrische Backe; c. Monte Carlo Backe; d. Überrollbacke; e. verstellbare Backe.

  • Welche drei Aufgaben hat der Verschluss einer Waffe?

    a. dichtet das Patronenlager nach hinten ab; b. nimmt Teile des Schlosses auf; c. stellt die Verbindung zum Schaft her.

  • Bei den offenen Visiereinrichtungen gibt es unterschiedliche Kornformen. Nennen Sie drei!

    a. Dach-; b. Perl-; c. Balkenkorn.

  • Nach der Lage der Patronen unterscheiden wir unterschiedliche Magazinarten bei Mehrladern. Nennen Sie vier Beispiele!

    a. Reihen- (Stangen-); b. Trommel-; c. Röhren-; d. Zick-Zackmagazin.

  • Wovon ist die Rotationsgeschwindigkeit eines Geschosses abhängig, und wie groß ist sie ca. bei modernen Büchsenpatronen?

    Die Rotationsgeschwindigkeit ist abhängig von der Dralllänge und von der Geschossgeschwindigkeit, ca. 2500 Umdrehungen/Sekunde.

  • Was sind Schusstafeln?

    Tabellen, die technische und ballistische Leistungsdaten einer Patrone enthalten, womit man sich ein Bild über die Verwendbarkeit und Grenzen machen kann. Sie enthalten Angaben über Kaliber, Geschossart, - gewicht, Fluggeschwindigkeit, Energie, Verlauf der Geschossflugbahnkurve, GEE, Gasdruck.

  • Wie unterscheiden sich Patronen- und Kartuschenmunition?

    a. Patronenmunition: Hülse, Ladung, Geschoss; b. Kartuschenmunition: Hülse, Ladung, ohne Geschoss.

  • Was verstehen Sie unter dem Begriff „Unterladen“?

    Bei Mehrladewaffen möglich, z. B. Repetierbüchse: Patronen sind im Magazin, keine Patrone im Patronenlager, Waffe ist verschlossen (beim Schließen der Waffe drückt man die oberste Patrone im Magazin nach unten. Dadurch wird keine Patrone in das Patronenlager einrepetiert).

  • Sie wollen für Ihre Pistole P 38 Munition erwerben. Was müssen Sie beim Erwerb vorlegen?

    WBK mit Dienstsiegel in Spalte 7 für diese Waffe.

  • Ein Bekannter übergibt Ihnen eine Bockflinte im geschlossenen Zustand, die Sie nicht kennen. Was ist zu tun?

    Sichern, brechen, Ladezustand überprüfen.

  • Nennen Sie mindestens vier jagdliche Situationen, bei denen das Gewehr unbedingt entladen werden muss!

    a. immer außerhalb der Jagdausübung; b. Hahn in Ruh; c. wenn der Jäger Hindernisse übersteigt (Zäune, Gräben); d. vor dem Einsteigen in Fahrzeuge; e. vor dem Betreten von Wohngebäuden; f. beim Begehen von unsicherem Gelände; g. beim Verlassen des Reviers.

  • Nennen Sie mindestens fünf verschiedene Arten von Büchsen!

    Repetierbüchse; Selbstladebüchse; Heeren- bzw. Blockbüchse; Kipplaufbüchse; Doppelbüchse; Bockbüchse; Bergstutzen.

  • Welche Vorsichtsmaßnahmen sind auf Schießplätzen vorgeschrieben?

    Gewehrriemen muss abgenommen werden; Standaufsicht muss anwesend sein und das Schießen freigeben; die Waffe darf erst auf dem Schützenstand geladen werden und muss vor Verlassen des Schützenstandes wieder entladen werden. Probeanschläge nur mit Erlaubnis der Standaufsicht in die vorgesehene Schussrichtung; Gehörschutz.

  • Was ist eine Magazinsicherung?

    Sicherung bei Pistolen, gelegentlich auch Langwaffen (z. B. Blaser R 8), die bei herausgenommenem Magazin eine Schussabgabe verhindert, auch wenn sich noch eine Patrone im Patronenlager befindet! Bei der Blaser R 8 lässt sich bei herausgenommenem Magazin das Schloss nicht spannen!

  • Bei welchen Waffen findet man einen Kerstenverschluss?

    Bei folgenden Kipplaufwaffen möglich: Bockflinte, Bockbüchse, Bockbüchsflinte, Bergstutzen, Kipplaufbüchse, Kipplaufflinte (einläufig).

  • Was bedeutet der Begriff Fangstange?

    Bei Waffen mit Seitenschloss; zweite Abzugsstange als zusätzliche Sicherung. Hat die Aufgabe, bei Bruch oder Ausspringen der Abzugsstange das Schlagstück festzuhalten.

  • Was versteht man unter einem „zentrierten Absehen“?

    Das Absehen bleibt rein optisch immer in der Mitte stehen, auch wenn beim Einschießen der Waffe das Absehen verstellt wird.

  • Was versteht man in der Waffentechnik unter dem Begriff „Bonding“? Was soll damit erreicht werden?

    Verschmelzung des Geschossmantels mit dem Bleikern, z. B. beim EvolutionGeschoss. Dadurch wird zum einen die Splitterwirkung auf ein Minimum reduziert, was zu einer hohen Wildbretschonung führt. Zum anderen wird ein hohes Geschossrestgewicht erreicht, um einen Ausschuss zu erzielen (dadurch besseres Ausschweißen des Wildes).

  • Welche Faktoren, außer der Masse eines Geschosses und des Gewehres, bestimmen wesentlich den Rückstoß?

    Pulverart und Pulvermenge.

  • Welche Laufzusammenstellung und -anordnung hat eine Büchsflinte?

    Rechts der Büchsenlauf, links der Schrotlauf.

  • Zu welchem Zweck darf ein Jäger seine Faustfeuerwaffe gebrauchen, wenn die Mündungsenergie des verwendeten Geschosses unter 200 Joule liegt?

    a. Baujagd; b. Fallenjagd; c. Selbstverteidigung; d. Schießstand; e. Jagdschutz.

  • Nennen Sie die persönlichen Voraussetzungen zur Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis (4 Voraussetzungen)!

    a. Mindestalter 18 Jahre (Nichtjäger 21 Jahre); b. Sachkunde (bestandene Jägerprüfung); c. Bedürfnis (Jagdschein); d. Zuverlässigkeit, körperliche Eignung.

  • Berechtigt der Jagdschein zum Führen einer Waffe außerhalb der Jagdausübung?

    Nein, hierzu ist ein Waffenschein erforderlich. Der Jagdschein berechtigt zum Führen einer Waffe bei der berechtigten Jagdausübung, zum Jagdschutz, zur Hundeausbildung sowie zum An- und Einschießen.

  • Nennen Sie die gebräuchlichen Zielfernrohrmontagen.

    a. Schwenkmontage (EAW); b. Sattelmontage; c. Suhler Einhakmontage (bzw. Vierfußmontage); d. Festmontage; e. Aufschubmontage.

  • Wann darf ein Jäger berechtigt schießen (mind. 4 Gründe)?

    Berechtigte Jagdausübung, Hundeausbildung, An- und Einschießen im Revier, Jagdschutz.

  • Wie groß ist etwa die Verengung einer Würgebohrung in Millimeter, wenn sie als „V2-Choke“ gekennzeichnet ist?

    0,5 mm.

  • Was ist zu tun, wenn der Schuss versagt?

    Waffe auf keinen Fall öffnen; Waffe weiterhin in Richtung Kugelfang halten, sichern bzw. entspannen, 10 Sekunden warten (mit Waffe im Anschlag in Richtung Kugelfang), weil sich ein Nachbrenner entwickeln könnte!

  • Nennen Sie 4 lebend unversehrt fangende Fallen!

    Kastenfalle, Röhrenfalle, Jungfuchsfalle, Wieselwippbrettfalle.

  • Auf welche Entfernung bezieht sich die Angabe für ein Fernglas „Sehfeld 145 m“? O 100 m O 500 m O 1000 m

    C

  • Welchem Kaliber entspricht die 5,6 x 35R? O .22 Magnum O .22 Hornet O .222 Remington

    B

  • Wodurch wird der Rückstoß einer Büchse am stärksten beeinflusst? O Durch den Geschosstyp O Durch den Pulvertyp O Durch das Waffengewicht

    C

  • Wie heißen die Schrotpatronenkaliber? O .222, .223, .243 O 70, 76, 67,5 O 12, 16, 20

    C

  • Welche Aussage ist richtig? O je schneller und schwerer ein Geschoss, umso höher ist seine Energie O je schneller und leichter ein Geschoss, umso höher ist seine Energie O je langsamer und schwerer ein Geschoss, umso höher ist seine Energie

    A

  • Welches Schrotkaliber entspricht der Zollangabe .410? O 20 O 24 O 36

    C

  • Welches der aufgeführten Zielfernrohre hat das größte Sehfeld? O 1,5 - 6 x 42 O 6 x 42 O 8 x 56

    A

  • Wie unterscheidet sich die Revolverpatrone .357 Magnum und .38 Special? O Im Zug- und Feldkaliber O Im Geschossgewicht O In der Hülsenlänge

    C

  • Was ist eine Sicherheitsbockbüchsflinte? O Eine Kipplaufwaffe mit Selbstspanneinrichtung O Ein Selbstspanner bei dem die Abzugs-, die Stangen- und die Schlagstücksicherung getrennt voneinander arbeiten O Eine Kipplaufwaffe mit separater Schlossspannung

    C

  • Welche der nachstehend genannten Stecher-Formen funktioniert nach dem Rückstecher Prinzip? O Der deutsche Stecher O Der französische Stecher O Der Einabzug

    B

  • Muss auch eine Waffe mit Handspannung in unsicheren Situationen entladen werden?

    Unabhängig davon, welches Schlosssystem bzw. Sicherungssystem eine Waffe hat, muss diese in unsicheren Situationen entladen werden!

  • Gibt es eine amtliche Stelle, die die Haltbarkeit von Waffen überprüft und Ursachen für Mängel feststellt?

    Das Beschussamt. Alle Handfeuerwaffen bzw. die wesentlichen Teile davon müssen von einem Beschussamt dem Beschuss unterzogen werden. Dabei wird die Waffe geprüft auf a. Haltbarkeit; b. Handhabungssicherheit; c. Maßhaltigkeit; d. Kennzeichnung.

  • Aus welchen Hauptteilen besteht ein Revolver?

    Lauf, Trommel, Rahmen, Griffschale, Hülsenausstoßer, Abzug, Abzugsbügel, Visier.

  • Was sind Schusswaffen im Sinne des Waffengesetzes?

    Schusswaffen sind Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung, zur Signalgebung, zur Jagd, zur Distanzinjektion, zur Markierung, zum Sport oder zum Spiel bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden.

  • Was sind Beschusszeichen, und auf welcher Grundlage werden sie vergeben?

    Jeder durch Beschuss geprüfte Lauf und Verschluss erhält vom Beschussamt ein Beschusszeichen eingeschlagen.

  • Welche gebräuchlichen Chokebohrungen kennen Sie?

    1/4; 1/2; 3/4; 1/1; Zylinder-, Skeet-, Glockenchoke.

  • Erklären Sie den Begriff „führen" im Sinne des Waffengesetzes.

    Es führt eine Waffe, wer die tatsächliche Gewalt über sie ausübt außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des eigenen befriedeten Besitztums.

  • Welche Papiere muss ein Revierinhaber mit sich führen, wenn er sich einen Drilling ausleiht?

    Jagdschein, (Waffenbesitzkarte), Leihschein.

  • Welche Mindestenergie schreibt das Gesetz für eine Rehwildpatrone vor?

    E100 mind. 1000 Joule.

  • Aus welchen wesentlichen Teilen bestehen Jagdgewehre?

    Lauf mit Patronenlager, Vorder-, Hinterschaft, Verschluss, Schloss, Visiereinrichtung, evtl. Magazin, Garnitur.

  • Nach welchen beiden Systemen funktionieren Selbstladegewehre?

    Gasdruck- oder Rückstoßlader.

  • Erklären Sie den Begriff „Freiflug“.

    Mit Freiflug bezeichnet man die Strecke des rotationslosen Geschossweges, auf der das Geschoss einerseits nicht mehr im Hülsenhals geführt wird, ohne andererseits in die Züge und Felder eingepresst worden zu sein (Weg des Geschosses vom Verlassen des Hülsenmundes bis zum Eintreten in die Züge und Felder).

  • Kann sich der Inhaber einer WBK eine Waffe ausleihen (erwerben)?

    Ja, dies geht ausnahmsweise ohne Voreintrag bis zu einem Monat.

  • Welche Laufanordnungen haben a. ein Doppelbüchsdrilling und b. ein Bergstutzen?

    a. 2 nebeneinanderliegende Büchsenläufe und ein darunterliegender Schrotlauf; b. zwei übereinander angeordnete Büchsenläufe unterschiedlichen Kalibers.

  • Erklären Sie, was Sie unter einem a. Versager und b. Nachbrenner verstehen!

    a. eine Patrone, die nicht zündet („der Schuss geht nicht los"); b. eine Patrone, die verzögert zündet, spätestens nach 10 Sekunden.

  • Der Drall im Lauf soll O die Schrotstreuung begünstigen O das Geschoss stabilisieren O die Waffe verschließen

    B

  • Was versteht man unter „Abkommen“? O Die Stelle auf dem Ziel, auf die die Visierung bei Schussabgabe zeigt O Die Zieleinrichtung im Zielfernrohr O Ein beleuchtetes Absehen

    A

  • Auf ein Flintenlaufgeschoss trifft zu: O Es ist ein massives Bleigeschoss, das aus einem Flintenlauf verschossen wird O Es ist zur Jagd auf Schwarzwild ungeeignet O Es kann bis 100 m sicher eingesetzt werden

    A

  • Wie lässt sich der Begriff "Ballistik" definieren? O Ein Waffenöl O Lehre vom Schuss O das Austarieren des Waffengewichtes

    B

  • Worauf bezieht sich die Längenangabe auf der Seite einer Schrotpatrone? O Auf die Patronenlänge im abgeschossenen Zustand O Auf die Patronenlänge im nicht abgeschossenen Zustand O Auf die Breite der Patrone im abgeschossenen Zustand

    A

  • Wo befindet sich der sogenannte Choke bei Ihrer Flinte? O An der Laufmündung O Am Übergang von Patronenlager zum Lauf O In der Laufmitte

    A

  • Welche Waffe hat i.d.R. keine von Ihnen zu bedienende Sicherung? O Die Pistole O Der Revolver O Die Selbstladeflinte

    B

  • Als Montagearten kennen Sie u.a. O Drückmontage O Deckelmontage O Sattelmontage

    C

  • Worauf bezieht sich der Begriff „Rasanz"? O Die Krümmung der Flugbahn O Die Auftreffenergie des Geschosses O Das Geschossrestgewicht

    A

  • Zum Auslösen der Schlosse muss ein Widerstand überwunden werden. Er heißt O Druckpunkt O Abzugsdruck O Abzugswiderstand

    C

  • Was ist ein Standhauer?

    Alte Bezeichnung für ein Weidblatt; (mit dem Standhauer kann man sich seinen Stand von störenden Ästen und Zweigen freimachen).

  • Warum verwendet man bei Flobertpatronen Randfeuerzündung?

    Weil sie billiger in der Herstellung sind.

  • Was ist ein Hahngewehr?

    i.d.R. ein Kipplaufgewehr mit außen liegendem Hahn bzw. Hähnen, die von Hand zu spannen sind; je nach Bauart Hahnflinte, Hahndrilling usw..

  • Darf man sich auf einer Gesellschaftsjagd von einem Mitjäger Waffen und Munition ausleihen? Ist hierzu die Zustimmung des Jagdleiters erforderlich?

    a. ja; b. nein.

  • Nennen Sie 5 Vorgänge nach dem Schuss bei Repetierwaffen bzw. Selbstladewaffen.

    1. Der Verschluss wird geöffnet, 2. Das Schloss wird gespannt, 3. Die Hülse wird aus dem Patronenlager herausrepetiert, 4. Eine neue Patrone wird aus dem Magazin in das Patronenlager einrepetiert, 5. Die Waffe wird verschlossen.

  • Nennen Sie 6 Sicherungsarten (Funktion).

    1. Abzugs-, 2. Abzugsstangen-, 3. Schlagfeder-, 4. Schlagstück-, 5. Fangstangen-, 6. Magazinsicherung.

  • Nennen Sie 4 Abzugsarten.

    1. Flinten-, 2. Fein-, 3. Druckpunkt-, 4. Spann- bzw. Double-Actionabzug, 5. Single-Action Abzug, 6. Kombiabzug, 7. Deutscher Stecher, 8. Französischer Stecher.

  • Bei welchen Waffen gibt es einen Druckpunktabzug?

    1. Waffen mit Deutschem Stecher (im uneingestochenen Zustand), 2.Selbstladewaffen, 3. Militärwaffen.

  • Erklären Sie den Begriff Bonding.

    Verschmelzung des Geschossmantels mit dem Bleikern, z. B. beim EvolutionGeschoss. Dadurch wird zum einen die Splitterwirkung auf ein Minimum reduziert, was zu einer hohen Wildbretschonung führt. Zum anderen wird ein hohes Geschossrestgewicht erreicht, um einen Ausschuss zu erzielen (dadurch besseres Ausschweißen des Wildes).

  • Was versteht man unter einer Kalotte?

    Hohlform des Geschossbodens, z.B. beim Evolutiongeschoss. Durch die Kalotte wird eine deutlich reduzierte Ablagerung im Büchsenlauf erzielt.

  • Gefährdungsbereich der. 22 lfB?

    1500 m.

  • Welchem metrischem Kaliber entspricht die .243 Win?

    6,2 x 51.

  • Was ist eine Jagdgenossenschaft?

    Zusammenschluss von Eigentümern bejagbarer Grundstücke in einem Gemeinschaftlichen Jagdbezirk (Zwangsmitgliedschaft).

  • Wer stellt den Abschussplan auf?

    Der JAB (Jagdausübungsberechtigte) im Einvernehmen mit dem Verpächter (Vorsteher der Jagdgenossenschaft); der Abschussplan für Rehwild wird dann der UJB angezeigt, für übriges abschussplanpflichtiges Wild (Rot-, Damund Muffelwild in MV) muss der Abschussplan von der UJB im Einvernehmen mit dem Jagdbeirat bestätigt oder festgesetzt werden.

  • Welcher Mehrheit bedürfen Beschlüsse der Jagdgenossenschaft?

    Doppelte Mehrheit: sowohl Stimmen- als auch Flächenmehrheit

  • Wo wird Wildschaden angemeldet?

    Bei dem für das Grundstück zuständigen Gemeindeordnungsamt.

  • Meldefristen Wildschaden an land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen?

    Land: innerhalb einer Woche nach Kenntnisnahme Forst: 1.5; 1.10.

  • Wer verwaltet den GJB?

    Die Jagdgenossenschaft.

  • Aufgaben UJB?

    Erteilung, Versagung und Einziehung von Jagdscheinen; Abrundung von Jagdbezirken; Genehmigung bzw. Festsetzung der Abschusspläne (Rot-, Dam- und Muffelwild); Durchführung der Jägerprüfung; Überprüfung der Jagdpachtverträge; Überprüfung der entgeltlichen Jagderlaubnisscheine.

  • Wer ist Jagdgenosse?

    Eigentümer bejagbarer Grundfläche im GJB.

  • Was ist ein Jagdkataster?

    Mitglieder- und Grundflächenverzeichnis der Jagdgenossenschaft.

  • 3 Jagdbögen, wie viele Jagdgenossenschaften?

    Eine Jagdgenossenschaft!

  • Wie viele Jagdgenossenschaften gibt es im Landkreis NWM?

    Ca. 140 Jagdgenossenschaften.

  • Pächterhöchstzahl - Pachthöchstfläche?

    Pächterhöchstzahl: bis 250 max. 2 JAB, je weitere angefangene 150 ha ein weiterer Pächter möglich Pachthöchstfläche: max. 1000 ha.

  • Jagdscheinarten?

    Jahresjagdschein; Tagesjagdschein, Jugendjagdschein, Ausländerjagdschein, Falknerjagdschein.

  • Voraussetzungen Jagdscheinerteilung?

    Mindestalter 16 Jahre Zuverlässigkeit und körperliche Eignung Ausreichende Jagdhaftpflichtversicherung Bestandene Jägerprüfung (in D).

  • Wer ersetzt grundsätzlich den Wildschaden (im GJB)?

    Die Jagdgenossenschaft.

  • Wer ist Mitglied in der Jagdgenossenschaft?

    Eigentümer bejagbarer Grundstücke in diesem GJB (Zwangsmitglied).

  • Vorgehensweise, wenn man eine Jagd pachten will?

    Kontaktaufnahme mit dem Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft (auf keinen Fall über die UJB!!).

  • Unterschied Jagdschaden -Wildschaden? Wann wird der Jagdschaden ersatzpflichtig?

    Jagdschaden: entsteht durch die Jagdausübung an Grundstücken und damit verbundenen Gegenständen; wenn die Jagdausübung missbräulich ist, ist der Jagdschaden ersatzpflichtig. Wildschaden: entsteht durch Wild an Grundstücken und damit verbundenen Gegenständen.

  • Wo befindet sich der Impfstoff bei den zur Tollwutbekämpfung eingesetzten Ködern? O in der gesamten Ködermasse O in einer Kapsel im Köder O außen auf den Köder aufgesprüht

    B

  • Welche der genannten Krankheiten ist keine Viruserkrankung? O Myxomatose O Hasenseuche O Tollwut

    B

  • Bei welchem Federwild kann die Geflügelcholera nicht vorkommen? O Wildenten O Tauben O Fasanen

    B

  • Bei welchen Lebewesen können Trichinen vorkommen? O Dachs O Damwild O Fasan

    A

  • Welches Wild ist in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Erlegen mit einer Wildmarke zu kennzeichnen? O Schalenwild O Federwild O Raubzeug

    A

  • Wie lange sollte erlegtes Wild im Kühlraum abhängen? O 6 h O 12 h O 24 h

    C

  • Bei welchen Wildarten tritt die Kokzidiose auf? O Hasen, Kaninchen und Federwild O Schwarzwild, Bär und Luchs O Damwild, Rehwild, Rotwild

    A

  • Welche Umstände begünstigen die Ausbreitung von Wildseuchen? O zu hohe Bejagung O zu hohe Wilddichte O zu wenig Kirrungen im Revier

    B

  • Welche amtliche Untersuchung hinsichtlich des Verbraucherschutzes hat bei Schwarzwild unbedingt zu erfolgen? O Untersuchung auf Trichinen O Untersuchung auf Schweinepest O Untersuchung auf bedenkliche Merkmale

    A

  • Wodurch wird Wildbret von rauschigen Keilern für den menschlichen Genuss tauglich gemacht? O durch ausgiebiges Abhängen im Kühlhaus O durch Tieffrosten über 6 Monate O das Wildbret bleibt genussuntauglich

    C

  • Welche Krankheitserscheinung finden wir bei Schalenwild bei der Maul- und Klauenseuche (MKS)?

    Sehr ansteckende Viruskrankheit v.a. bei Haustieren, sie kann auf alle Schalenwildarten übertragen werden. Große Blasen in der Mundschleimhaut, die mit gelber Flüssigkeit gefüllt sind. Später platzen die Blasen auf und hinterlassen dunkelrote Wundflächen, Speichelfluss, z.T. Ausschuhen. I.d.R gutartiger Verlauf. Zoonose, Infektion durch Kontakt mit infizierten Tieren.

  • Wie viel Fleischproben vom Wildschwein werden für die Trichinenuntersuchung benötigt und von welchen Körperstellen?

    je eine Probe (ca. 10 Gramm) vom Zwerchfellpfeiler (alternativ Lecker) und von der Vorderlaufmuskulatur.

  • Welche zu den Gliedertieren gehörenden Außenschmarotzer (Ektoparasiten) kommen beim Wild vor? Nennen Sie drei!

    Flöhe, Läuse, Zecken, Milben, Haarlinge, Rachenbremsen, Dasselfliegen.

  • Welche Bakterienerkrankungen kommen bei Hasen und Wildkaninchen vor? Nennen Sie drei!

    Hasenseuche (Pasteurellose); Nager- bzw. Hasenpest (Tularämie); Brucellose.

  • Nennen Sie 6 bedenkliche Merkmale, die eine Fleischuntersuchung erforderlich machen!

    a. stark abgemagert; b. erhebliche Gasbildung im Magen-, Darmkanal mit Verfärbung der inneren Organe; c. verschmutzter Spiegel; d. offene Knochenbrüche, die nicht unmittelbar mit der Erlegung im Zusammenhang stehen; e. Brunftgeruch; f. Milzschwellung; g. Muskelfinne; h. frische Verklebung oder Verwachsung von Organen mit Brust- oder Bauchfell; i. abnorme Verhaltensweisen.

  • Welche Pflicht hat der Jäger beim Verdacht des Erkennens einer Seuche?

    a. kranke Tiere erlegen; b. Anzeige beim Amtstierarzt, Anordnungen der Behörde Folge leisten; c. vor Tieren und Menschen sichern; d. für Untersuchungszwecke bereithalten; e. evtl. unschädlich beseitigen.

  • Nennen Sie fünf Viruserkrankungen, die seuchenartig auftreten können!

    Tollwut, Myxomatose, Schweinepest, MKS, Geflügelpest, Pseudowut.

  • Was ist Fallwild, und worauf ist zu achten?

    Wild, das ohne äußere Gewalteinwirkung verendet ist, entweder durch Alter oder Krankheit. Es ist genussuntauglich.

  • Was sind Trichinen, und nennen Sie vier Wildarten, bei denen sie vorkommen können!

    Trichinen sind Innenparasiten (Endoparasiten). Schwarzwild, Fuchs, Dachs, Bär, Nutria und alle anderen fleisch- und allesfressenden Säugetiere.

  • Was machen Sie, wenn Sie beim Aufbrechen eine Bandwurmfinne finden?

    Wenn sie sich nur vereinzelt auf dem Gescheide befindet, entfernen und verbrennen. Sobald gehäuft auf dem Gescheide bzw. einzeln auf der Muskulatur ist eine amtliche Fleischuntersuchung erforderlich.

  • Nennen Sie 10 Parasiten, die in ode rauf dem Wild schmarotzen!

    Trichinen Kokzidien Magen- und Darmwürmer Großer und Kleiner Lungenwurm Großer und Kleiner Leberegel Bandwürmer Milben Läuse Zecken Flöhe.

  • Nennen Sie 8 bakterielle Krankheiten!

    Tuberkulose Pseudotuberkulose Brucellose Salmonellose Rotlauf Strahlenpilz (Aktinomykose) Borreliose Moderhinke.

  • Nennen Sie 6 Viruskrankheiten!

    Tollwut Schweinepest Myxomatose MKS Pseudowut FSME.

  • Was ist eine Bandwurmfinne?

    Es sind geschlechtslose Entwicklungsstufen von Bandwürmern in geeigneten Zwischenwirten. In den Finnen befinden sich eine oder mehrere Kopfanlagen in einer Flüssigkeit. Wird eine dieser Finnen von einem geeigneten Wirt gefressen, stülpt sich die Kopfanlage nach außen und heftet sich mit der Haftanlage an die Darmschleimhaut.

  • Was sind Bakterien?

    Kleinstlebewesen (Keime) mit eigenem Stoffwechsel, die sich durch Teilung vermehren. Bei Temperaturen von 20 - 45 °C verläuft die Vermehrung besonders rasant. Sofortiges Aufbrechen und eine gute Säuerung des Fleisches wirken dieser Vermehrung entgegen und mindern die Zahl der Erreger.

  • Was machen Bakterien?

    Bakterien scheiden Stoffwechselprodukte aus, die sich geschmacks- (z. B. leberartig) und geruchsmäßig (z. B. urinös) auswirken. Verschiedene Bakterien produzieren auch geschmacklich nicht feststellbare, für Mensch und Tier gefährliche Gifte.

  • Nennen Sie eine Entenkrankheit im Sommer!

    Botulismus.

  • Was sind Toxine?

    Giftstoffe.

  • Welche Krankheiten übertragen Zecken auf den Menschen?

    FSME (Hirnhautentzündung) und Borreliose.

  • Wer ist der Erreger der FSME?

    Viren (Überträger sind Zecken).