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Definitionen Strafrecht

Definitionen Strafrecht

Last update 

Grundlagen StGB

Items (26)

  • zerstören

    Einwirkung auf die Sachsubstanz,sodass die Existenz der Sache vernichtet/bestimmungsgemäße Brauchbarkeit aufgehoben wird

  • subjektiver Verteidigungswille

    Handeln des Angeriffenen in Kenntnis der obj. Notwehrvoraussetzungen und mit Abwehrwillen

  • Erforderlichkeit

    bedeutet Geeignetheit und Notwendigkeit

  • Gegenwärtigkeit (d. Angriffs)

    wenn er unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet oder noch andauert

  • Rechtswidrigkeit (d. Angriffs)

    jeder Angriff, der nicht seinerseits durch einen Erlaubnissatz/Rechtfertigungsgrund gedeckt ist

  • komulative Kausalität

    von mehreren Handlungen kann keine hinweggedacht werden, ohne dass der Erfolg entfiele

  • alternative Kausalität

    von mehreren Handlungen, die zwar alternativ, nicht entgegen komulativ hinweggedacht werden können,ohne dass der Erfolg entfiele,ist jede ursächlich

  • objektive Zurechnung

    wenn dasfür den Erfolg ursächliche Verhalten eine rechtlich missbilligte Gefahr geschaffen und diese sich im konkreten Erfolgseintritt realisiert hat

  • Angriff

    jede durch eine menschliche Handlung drohende Verletzung rechtlich geschützter individueller Güter oder Interessen

  • condition sine qua-non-Formel

    kausal ist jede Bedingung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass derTaterfolg entfiele

  • körperliche Misshandlung

    jede üble, unangemessene Behandlung, durch die das körperl. Wohlbefinden/Unversehrtheit nicht nur unerheblich beeinträchtigt wird

  • Gesundheitsschädigung

    jedes Hervorrufen/Steigern eines nicht unerheblichen pathologischen, also krankhaften Zustandes

  • Vorsatz

    Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung

  • handeln

    jedes menschliche Verhalten, welches willensgetragen und nach außen gerichtet ist

  • unerheblich

    alle Veränderungen, die keine Einwirkung auf die Sache haben

  • vorübergehend

    solche Veränderungen, die ohne Aufwand binnen kurzer Zeit selbst wieder vergehen/entfernt werden können

  • Veränderung der Erscheinungsbildes

    stellt auf den optischen Eindruck, der durch die Oberfläche der Sache beim Betrachter erzeugt wird, ab. (Behinderung in der Erscheinung/Verhindern der opt. Wahrnehmung)

  • beschädigen

    jede Substanzverletzung/ Brauchbarkeitsminderung (funktionale Betrachtung)

  • Notwendigkeit §32

    Verteidigungshandlung lässt sofortige und risikolose Abwehr des Angiffs erwarten

  • Geeignetheit §32

    Verteidigungshandlung stellt ein taugliches Mittel dar den Angriff abzuwehren

  • Gefahr §34

    Zustand, indem nach den tatsächl. Umständen der Eintritt eines Schadens bei natürl. Weiterentwicklung ernstl. zu erwarten ist

  • Gegenwärtig §34

    bedeutet, dass der Schadenseintritt höchstwahrs. ist und jederzeit mit dem Umschlagen der Gefahr in einen konkreten Schaden gerechnet werden muss, sodass ein Abwarten zu einer Verringerung der Abwehrchancen führen würde

  • Sittenwidrigkeit

    i.S.v. §228 ist eine Körperverletzung sittenwidrig, wenn die dem Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden widerspricht

  • Formel der gesetzmäßigen Bedingung

    kausal ist eine Handlunng, wenn sich an sie zeitl. nachfolgende Veränderungen in der Außenwelt anschließen, die mit der Handlung gesetzmäßig verbunden sind und sich als tbm Erfolg darstellen

  • Überholende Kausalität

    Handeln des Zweittäters bricht eine vom Ersttäter in Gang gesetzte Kausalkette ab bzw eine andere Bedingung tritt vorher ein

  • Abgebrochene Kausalität

    Unterbrechung des Kausalzusammenhanges