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Produktionswirtschaft

Produktionswirtschaft

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Definitionen zur Produktionswirtschaft

Items (30)

  • Produktion

    Vorgang, bei dem zuvor bereitgestellte Inputs in festgelegten Mengenverhältnissen kombiniert und mittels bestimmter, für das jeweilige Unternehmen spezifischer technischer oder organisatorischer Verfahrensweisen in Produkte bzw Outputs transfprmiert werden

  • Einsatzfaktoren

    Werkstoffe (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe), aus denen die Produkte bestehen und die bei der Produktion laufend verbraucht werden, die Betriebsmittel bzw Anlagen u. Maschinen, die langfristig bereitgestellt werden müssen und auf denen die Transformationsprozesse ablaufen und die Arbeitsleistungen der Mitarbeiter.

  • strategisches Produktionsmanagement

    trifft Grundsatzentscheidungen über die langfristige Unternehmensstrategie

  • taktisches Produktionsmanagement

    mittelfristige Entscheidungen über den effektiven und effizienten Einsatz der verfügbaren Ressourcen, um die auf auf der strategischen Ebene formulierten Ziele zu erreichen

  • operatives Produktionsmanagement

    kurzfristige Ablaufentscheidungen hinsichtlich der Produktionsführung

  • Minimalprinzip

    Sparsamkeitsvariante: ein vorgegebener Zielbeitrag soll mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreicht werden

  • Maximalprinzip

    Ergiebigkeitsvariante: Mit gegebenem Mitteleinsatz soll ein möglichst großer Zielbeitrag erreicht werden

  • Einzelfertigung

    Spezialfertigung, Fließfertigung, Prognoseorientierung

  • Massenfertigung

    Universalproduktion, Werkstattproduktion, Auftragsorientierung

  • faktorbezogen

    Anzahl der Vorprodukte

  • prozessbezogen

    Anzahl der Produktionsstufen, Organisationstyp der Fertigung, Wiederholungsgrad der Produktion

  • produktbezogen

    Veranlassung der Produktion, Anzahl der Endprodukte

  • 4R

    benötigte Materialien in der richtigen Menge, der richtigen Qualität, richtiger Ort, richtiger Zeitpunkt

  • Fertigungstiefe

    (Umsatz-Materialaufwand)/Umsatz

  • Outsourcing

    langfristig ausgerichtete Verlagerung von Teilen der eigenen Wertschöpfung auf Zuliefererunternehmen

  • Multiple Sourcing

    traditionelle Beschaffung bei mehreren Lieferanten, auf die die Gesamtmenge mehr oder weniger gleichmäßig verteilt wird. Vor allem bei A- und B-Teilen angewendet. Geringere Beschaffungsrisiken und Abhängigkeit von einem Lieferanten verringert.

  • Single Sourcing

    gesamter Bedarf wird bei einem Lieferanten bestellt. Möglicherweise Kostenvorteile durch Rabatte. Meist bei B- und C-Teilen

  • Dual Sourcing

    Der Bedarf einer Materialart wird grundsätzlich bei einem Hauptlieferanten bestellt und lediglich für zusätzliche Bedarfsspitzen oder unvorhergesehene Eilbedarfe wird auf andere Lieferanten zurückgegriffen.

  • Los

    Menge eines Materials, die bei fremdbezogenen Materialien gemeinsam bei einem Lieferanten bestellt wird (Bestellfall) bzw die bei selbst gefertigten Teilen auf einer Anlage ohne Stillstand der Maschine bzw ohne Umrüstung auf andere Produkte hergestellt wird

  • Fixkosten des Lagers

    fallen für die Einrichtung und die laufende Unterhaltung eines Lagers an. Bspw. Mieten bzw Abschreibungen, Heiz- und Energiekosten oder der feste Lohn des Lagerverwalters

  • Losfixe Kosten

    Kosten, die einmal je Los anfallen. zb Liefergebühren, Kosten der Maschineneinrichtung, Verwaltungskosten, Kosten der Einlagerung. Je größer die Lose sind, desto seltener sind bei einer gegebenen Bedarfsmenge Bestellungen bzw Umrüstungen erforderlich

  • variable Lagerhaltungskosten

    sämtliche Kosten, die in Abhängigkeit von der gelagerten Menge und der Dauer der Lagerung steigen. V.a. Zinsen auf das im Lagerbestand gebundene Kapital, aber auch von der Lagermenge abhängige Versicherungskosten. Eine Tendenz zu möglichst kleinen Losen

  • Fehlmengenkosten

    werden angesetzt, wenn es aufgrund eines zu geringen Lagerbestands zur Lieferunfähigkeit bzw zu Stockungen im Materialfluss kommt.Dazu zählen Opportunitätskosten wie der Goodwill-Verlust bei den Kunden und die entgangenen Erträge aufgrund der Abwanderung von Kunden zu anderen Anbietern

  • Rohstoffe

    Materialien auf einer niedrigen Veredlungsstufe, die zum wesentlichen Bestandteil der späteren Produkte werden, zb gewalztes Stahlblech in der Autoindustrie

  • Hilfsstoffe

    gehen ebenfalls direkt in die Produkte ein, stellen jedoch nur einen untergeordneten Bestandteil dar, zb Schrauben, Lacke, Dichtungen

  • Betriebsstoffe

    werden zum Betrieb der Anlagen benötigt; werden zwar bei der Produktion verbraucht, aber werden nicht zum Bestandteil der Produkte. zb Schmiermittel, Werkzeuge, Energieträger

  • Vorprodukte

    werden auch als Bauteile, Baugruppen, Zwischenprodukte oder Halbfabrikate bezeichnet. Materialien, die durch vorherige Produktionsprozesse bereits eine höhere Veredlungsstufe erreicht haben, aber noch keine Endverbraucher bestimmten Endprodukte darstellen.

  • A-Teile (8% der Artikel, 75% des Jahresverbrauchs)

    diejenigen Artikel, die den größten Anteil am Jahresverbrauchswert haben. Da sie eine hohe Kapitalbindung verursachen, sollten ihre Lagerbestände und damit die Lagerhaltungskosten möglichst gering gehalten werden. Besonders exakte Materialbedarfsplanung nötig.

  • B-Teile (25% der Artikel, 20% des Jahresverbrauchs)

    Weisen noch relativ hohe Erfolgswirkungen auf, deshalb werden sie zum Teil wie A-Teile disponiert. Kapitalbindung deutlich geringer als bei A-Teilen, deshalb auch in größeren Mengen bevorratet.

  • C-Teile (67% der Artikel, 5% des Jahresverbrauchs)

    geringer Wert der Teile oder niedrige Bedarfsmengen.