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Rhetorische Stilmittel

Rhetorische Stilmittel

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Rhetorische Stilmittel, Bedeutung und Fachbegriffe

Items (143)

  • Accumulatio (auch: Akkumulation)

    Anhäufung thematisch zusammengehörender Wörter unter einem genannten oder nicht genannten Oberbegriff (siehe auch: Hendiadyoin, Tautologie)

  • Adynaton

    Betonung durch Vergleich mit Unmöglichem

  • Akrostichon

    Wort- oder Versanfänge ergeben hintereinander gelesen einen neuen Sinn

  • Allegorie

    Verbildlichung, ausgeführte Metapher; eine Allegorie ist im Allgemeinen ein Gleichnis. Häufig wird hierbei eine abstrakte Idee durch etwas Gegenständliches ausgedrückt. (Siehe auch: Symbol)

  • Alliteration

    Zwei oder mehrere unmittelbar aufeinander folgende Wörter besitzen den gleichen Anfangslaut.

  • Allusion

    Anspielung

  • Alogismus

    Drückt einen unlogischen Sachverhalt aus oder stellt eine Überlegung dar, die sich selbst oder der Logik widerspricht.

  • Anadiplose

    Sonderfall der Repetitio, Wiederholung eines (satz-/)versschließenden Wortes am Beginn des nächsten Satzes/Verses (Schema: … x / x …) (siehe auch: Anapher, Epipher, Geminatio, Kyklos, Symploke)

  • Anakoluth

    Satzbruch; eine plötzliche Änderung in der grammatischen Konstruktion, dem Aufbau eines Satzes

  • Anapher

    Sonderfall der Repetitio, Wiederholung am Satz-/Versanfang (Schema: x … / x …), häufig auch mit Parallelismus; häufig z. B. bei politischen Reden (siehe auch: Anadiplose, Epipher, Geminatio, Kyklos, Symploke)

  • Anastrophe

    Vertauschung zweier zusammengehörender Wörter (siehe auch: Inversion)

  • Anthropomorphismus (auch: Personifikation)

    Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf unbelebte Gegenstände (siehe auch: Verdinglichung)

  • Antizipation (auch: Prolepse)

    eine Vorausschau bzw. einen Zeitsprung in die Zukunft oder durch den Text geweckte Lesererwartungen (siehe auch: Vorausdeutung)

  • Antiklimax

    Abfallende Steigerung, Gegenteil zur Klimax

  • Antilabe

    Text einer (vom Rhythmus her zusammengehörenden) Zeile wird auf mehrere Sprecher verteilt

  • Antiphrasis (auch: Antiphrase)

    Es soll das Gegenteil des eigentlich Gesagten ausgedrückt werden; kann sich auf ein einzelnes Wort, einen Satz oder eine Passage beziehen; eine der häufigsten Formen der Ironie

  • Antithese

    Polarität (gedanklicher Gegensatz) (siehe auch: Antitheton)

  • Antitheton

    Gegenüberstellung zweier entgegengesetzter Gedanken (kein Widerspruch) (siehe auch: Antithese)

  • Antonomasie

    Sonderfall der Synekdoche, Eigenname als Gattungsbegriff (oder umgekehrt)

  • Apokoinu

    Ein Teil (Wort oder Satzteil) eines Satzes wird gleichmäßig auf zwei andere Teile bezogen.

  • Aposiopese

    Abbruch mitten im Satz

  • Apostrophe

    Hinwendung zum Publikum oder zu einer anwesenden, abwesenden oder vorgestellten Person oder Sache

  • Archaismus

    Veralteter sprachlicher Ausdruck

  • Assonanz

    Vokalischer Halbreim

  • Asyndeton

    Unverbundene Reihung gleichwertiger Elemente; Bindungswörter und Konjunktionen werden weggelassen (siehe auch: Polysyndeton)

  • Bathos

    Gegenüberstellung eines höheren Wertes mit einem niedrigeren

  • Brachylogie

    Auslassung von Satzgliedern (siehe auch: Ellipse, Zeugma)

  • Brevitas

    Auffällig knappe Ausdrucksweise, oft durch Ellipsen unterstützt

  • Buchstabendreher (Wortsilbentausch)

    Meist Vertauschung der anlautenden Konsonanten, seltener der Vokale, zweier zusammengehöriger Wörter, so dass sich ein neuer, meist alberner Sinn oder Klang ergibt; Sonderfall: Schüttelreim (siehe auch: Paronomasie, Polysemie, Wortspiel, Neologismus)

  • Chiasmus

    Symmetrische Überkreuzstellung von syntaktisch oder semantisch entsprechenden Satzteilen (siehe auch: Epanodos, Parallelismus)

  • Chiffre

    Zeichen, dessen Inhalt rätselhaft und letztlich nicht (oder nur vom Autor (und Eingeweihten) im Gesamtzusammenhang) zu erfassen ist

  • Chrie

    Spruchweisheit, Merkspruch, ethische Maxime

  • Conversio

    Wiederkehr eines Wortes am Satzende (siehe auch: Epiphora)

  • Concessio

    Die Richtigkeit eines gegnerischen Argumentes wird eingestanden, allerdings durch stärkere eigene Argumente gleich wieder unwirksam gemacht.

  • Constructio ad sensum

    Eine syntaktische Konstruktion, die formal gegen die Regeln der grammatischen Kongruenz verstößt, aber sinngemäß korrekt ist.

  • Contradictio in adiecto

    Spezialfall des Oxymoron, widersprüchliche Kombination von Adjektiv und Substantiv

  • Correctio

    Verbesserung, Korrektur

  • Diaphora

    Wiederholung desselben Wortes in verschiedenen Bedeutungen

  • Dikolon

    Zweigliedriger Ausdruck, bei dem die Teile semantisch gleich aufgebaut sind und zueinander parallel und/oder chiastisch stehen (siehe auch: Tetrakolon, Trikolon)

  • Diminutiv

    Verniedlichungsform

  • Dreier-Figur

    Siehe: Trikolon

  • Dysphemismus

    Abwertende, wertverschlechternde Umschreibung oder Wortschöpfung/Schimpfwort; Gegenteil von Euphemismus (siehe auch: Pejoration)

  • Elision

    Weglassen eines oder mehrerer meist unbetonter Laute (in der Orthographie gelegentlich durch einen Apostroph gekennzeichnet)

  • Ellipse

    Auslassung von Satzteilen (siehe auch: Brachylogie, Zeugma)

  • Emphase

    Nachdrückliche Hervorhebung eines Wortes zur Gefühlsverstärkung

  • Enallage

    Siehe: Hypallage

  • Enjambement

    Fortführung eines Satzes über das Vers-/Zeilenende hinaus

  • Enumeration

    Aufzählung

  • Epanalepse

    Wiederholung eines Wortes / einer Wortgruppe am Satzanfang oder im Satz (siehe auch: Repetitio)

  • Epanodos

    Sonderfall des Chiasmus, Wiederholung von Worten in umgekehrter Reihenfolge

  • Epipher

    Sonderfall der Repetitio, (lateinisch: conversio) Wiederholung am Satz-/Versende (Schema: … x / … x) (siehe auch: Anadiplose, Anapher, Geminatio, Kyklos, Symploke)

  • Epiphrase

    Syntaktisch scheinbar beendeter Satz erhält Nachtrag zur Abrundung

  • Epitheton (ornans)

    Stehendes Beiwort, das eigentlich nicht notwendig ist

  • Eponomasie

    Ersetzung eines Begriffs durch kennzeichnenden Eigennamen einer bekannten Exempelfigur

  • Etymologische Figur (figura etymologica)

    Verb verbunden mit einem stammverwandten Substantiv

  • Euphemismus

    Beschönigende Umschreibung; Gegenteil: Dysphemismus

  • Evidenz

    Detaillierend-konkretisierende Häufung, bei der der eigentliche Hauptgedanke in mehrere koordinierte Teilgedanken getrennt wird, die als Aufzählung erscheinen, den Hauptgedanken aufgreifen und im Detail ausführen

  • Exclamatio

    Ausruf

  • Exemplum

    Beispiel; verdeutlicht einen konkreten Sachverhalt

  • Floskel

    Phrasendrescherei; oberflächliche, banale Bemerkung

  • Geminatio

    Sonderfall der Repetitio; Verdoppelung (siehe auch: Anadiplose, Anapher, Epipher, Kyklos, Symploke)

  • Gleichnis

    Konkrete bildhafte Veranschaulichung eines Sachverhalts mittels eines durch sprachliche Kontinuation ausgebauten Vergleichs (siehe auch: Allegorie)

  • Hendiadyoin

    Syntaktische Beiordnung eines semantisch untergeordneten Begriffs (oft falsch verstanden: Zwei Wörter mit gleicher oder sehr ähnlicher Bedeutung werden zur Verstärkung der Gesamtaussage verwendet (siehe: Tautologie))

  • Homoioteleuton

    Endungsgleichheit, (End-)Reim nahe aufeinanderfolgender Wörter

  • Homoioarkton

    Anfangsgleichheit, Gegenstück zum Homoioteleuton (siehe auch: Alliteration)

  • Hypallage (auch: Enallage)

    Zuordnung eines Attributs zum falschen Substantiv

  • Hyperbaton (auch: Sperrung, Sperrstellung)

    Einschub durch Umstellung; zwei Wörter, die syntaktisch (und inhaltlich) zusammengehören, stehen weit voneinander

  • Hyperbel

    Starke Übertreibung (siehe auch: Untertreibung)

  • Hypotaxe

    Unterordnung von Nebensätzen unter einen höherrangigen Teilsatz in verschachtelter Form (Gegenteil zur Parataxe, siehe auch: Satzgefüge)

  • Hysteron-Proteron

    Nachholtechnik; das logisch/zeitlich Nachfolgende wird an den Anfang gestellt (Sonderfall: Anachronismus)

  • Imperativ

    Aufforderung

  • Inkonzinnität

    Bewusste Vermeidung von Parallelem in Syntax, Wortwahl, Tempora (siehe auch: Konzinnität)

  • Interjektion

    Ausruf, Gefühlsausdruck

  • Inversion

    Umkehrung der normalen Wortstellung im Satz zur Hervorhebung des Umgestellten (siehe auch: Anastrophe)

  • Invokation

    Feierliche Anrufung, oft einer höheren Macht

  • Ironie

    Divergenz, nicht notwendigerweise Gegensatz, von wörtlicher und wirklicher Bedeutung (siehe auch: Sarkasmus)

  • Kakophonie

    Als unangenehm oder unästhetisch empfundener Laut, Klang oder Wortfolge; Lautfolge, die schlecht auszusprechen ist

  • Katachrese (1)

    Metapher/Metonymie als Ersatz für fehlendes Wort (vor allem bei technischen Neuerungen)

  • Katachrese (2)

    Bildbruch, Bildmissbrauch, falsche Verbindung zweier Bilder

  • Klimax

    Stufenweise Steigerung von Wörtern; Gegenteil zur Antiklimax

  • Konzetto

    Geistreich-witziges Gedanken- oder Wortspiel

  • Konzinnität

    Klanglich-rhythmische Ebenmäßigkeit, syntaktische Eleganz (siehe auch: Inkonzinnität)

  • Kyklos

    Sonderfall der Repetitio, Wiederholung des Satz-/Versanfangs am Ende (Schema: x … x) (siehe auch: Anadiplose, Anapher, Epipher, Geminatio, Symploke)

  • Lautmalerei

    Nachahmung eines Naturlautes oder eines sonstigen außersprachlichen akustischen Phänomens durch die klanglich als ähnlich empfundene Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks (siehe auch: Onomatopoesie)

  • Litotes

    Hervorhebung eines Begriffs durch Untertreibung, Abschwächung oder doppelte Verneinung

  • Littera secuta

    Zwei oder mehrere unmittelbar aufeinander folgende Wörter besitzen Anfangslaute, die in alphabetischer Reihenfolge vorkommen (siehe auch: Abecedarius)

  • Metapher

    Ersatz durch bildlichen Ausdruck, wobei zwischen beiden eine (oder auch mehrere) besondere Eigenschaft(en) verbindend wirkt (siehe auch: Metonymie, Synekdoche, Vergleich)

  • Metonymie

    Ersatz durch bildlichen Ausdruck, wobei eine reale Beziehung zwischen Beiden besteht: Ursache/Wirkung, Rohstoff/Produkt, Gefäß/Inhalt,... (siehe auch: Metapher, Synekdoche)

  • Montage

    Ineinanderverschieben verschiedener Sprach-/Inhaltsebenen

  • Neologismus

    sprachliche Neubildung, Wortneuschöpfungen

  • Onomatopoesie (auch: Onomatopöie, Onomatopoiie)

    Lautmalerei; der Klang des Wortes unterstreicht die Bedeutung

  • Oxymoron

    Innerer Widerspruch (Sonderfall: Contradictio in adjecto)

  • Palindrom

    Wörter oder Sätze, welche von vorn und hinten gelesen gleich bleiben oder jeweils einen anderen Sinn ergeben

  • Paradoxon

    Scheinbare Widersprüchlichkeit oder Formulierung einer Idee, die der üblichen Meinung widerspricht

  • Paralipse (auch: Praeteritio/Praeterition)

    Vorgebliche Auslassung; der Autor täuscht vor, etwas auszulassen, auf das er in Wirklichkeit fest besteht

  • Parallelismus

    Paralleler Aufbau von (Teil-)Sätzen

  • Paraphrase

    Erklärende Umschreibung (als Zusatz) (siehe auch: Periphrase)

  • Parataxe

    Nebeneinanderstellen gleichwertiger Hauptsätze bzw. beigeordneter Nebensätze (Gegenteil zur Hypotaxe, siehe auch: Satzreihe)

  • Parenthese

    Einschub von Wörtern oder Satzteilen im Satz

  • Paronomasie (auch: Annominatio)

    Sonderfall eines Wortspiels, Verbindung zweier von der Bedeutung her unterschiedlicher, aber ähnlich klingender Begriffe (siehe auch Buchstabendreher, Polysemie, Schüttelreim)

  • Pars pro toto

    Sonderfall der Synekdoche: Etwas wird durch einen Teil benannt (siehe auch: totum pro parte).

  • Pejoration

    Eine Bedeutungsverschlechterung, die ein Wort oder einen Begriff bewusst negativer erscheinen lässt. Sie ist das Gegenteil des Euphemismus (siehe auch: Dysphemismus).

  • Periphrase

    Umschreibung eines Begriffs durch Einzelmerkmale (siehe auch: Paraphrase)

  • Personifikation

    Zuweisung menschlicher Eigenschaften an Tiere, Gegenstände oder ähnliches (siehe auch: Anthropomorphismus)

  • Pleonasmus

    Häufung sinngleicher, der Wortart nach verschiedener Wörter, wobei beide Worte schon die Bedeutung des Gesamtbegriffs beinhalten (siehe auch: Accumulatio, Hendiadyoin, Tautologie)

  • Pluralis Auctoris (Autorenplural)

    Verwendung des Plural in wissenschaftlichen Werken zu Betonung der Objektivität und Generalität einer wissenschaftlichen Arbeit und des Charakters wissenschaftlicher Arbeiten als Gemeinschaftswerk

  • Pluralis Majestatis

    Verwendung des Plural in bezug auf die eigene Person als Ausdruck von Macht, ursprünglich bei Adel und Würdenträgern

  • Pluralis Modestiae

    Verwendung des Plural anstelle des Singular zum Ausdruck von Bescheidenheit

  • Pointe

    Unerwartete Zuspitzung

  • Polyptoton

    Wiederholung eines Wortes in verschiedenen Beugungsformen

  • Polysyndeton

    Mehrfach verbundene Reihung (häufige Bindewörter sind „und“ oder „oder“) (siehe auch: Asyndeton)

  • Prokatalepsis

    Vorwegnahme (z. B. eines möglichen Einwandes)

  • Redundanz

    Informationsdopplung

  • Repetitio

    Wiederholung eines Wortes/Satzteils (siehe auch: Anadiplose, Anapher, Epanalepse, Epipher, Geminatio, Kyklos, Polyptoton Symploke)

  • Rhetorische Frage

    Frage, auf die keine Antwort erwartet wird (Scheinfrage)

  • Sarkasmus

    Beißender, bitterer und/oder verletzender Spott und Hohn; oft unter Verwendung von Ironie (z. B. als Reaktion auf einen Angriff) (siehe auch: Zynismus)

  • Scheindefinition

    Gibt vor, etwas allgemeingültig zu erklären, ist aber nur die Meinung des Sprechers

  • Sentenz

    Knapper, treffend formulierter Sinnspruch, der einen Satz zusammenfasst und zu allgemeiner Bedeutung erhebt

  • Sermocinatio

    Einführung einer lebenden, verstorbenen oder erdichteten Person mittels einer Rede in der 1. Person. Die Sprache wird dieser Person angepasst.

  • Solözismus

    Grober sprachlicher Fehler, besonders in der syntaktischen Verbindung der Wörter

  • Stabreim

    Aufeinanderfolgende oder nah beieinander stehende Wörter ähneln sich in der ersten Silbe, zum Beispiel durch den gleichen Anfangskonsonanten und den gleichen darauf folgenden Vokal (siehe auch: Alliteration)

  • Stichomythie

    Schnelle Wechselrede, Schlagabtausch mit wenigen Worten, Rednerwechsel von Vers zu Vers

  • Sustentio

    Auslösen von Überraschung beim Zuhörer durch Nichtbefriedigen der Erwartungshaltung, wie der Text weitergehen müsste, oder widersprüchlich scheinende Begründung für eine vorher abgegebene Erklärung

  • Syllepse

    Ein nur einmal gesetztes Satzteil gehört mehreren Kola (Satzgliedern) oder Wörtern in verschiedenen grammatischen Formen oder verschiedenem Sinn an und muss in den ausgelassenen Fällen sinngemäß in modifizierter Form ergänzt werden.

  • Symbol

    Bild, das auf eine abstrakte Vorstellung verweist (siehe auch: Allegorie)

  • Symploke

    Verbindung von Anapher und Epipher (siehe auch: Anadiplose, Geminatio, Kyklos)

  • Synästhesie

    Verbindung verschiedener Sinneseindrücke

  • Synekdoche

    Ersetzung durch numerisch verwandten Begriff: Teil/Ganzes, Gattung/Art, Singular/Plural, Früheres/Späteres (siehe auch: Antonomasie, Metapher, Metonymie, Pars pro toto, Periphrase, Totum pro parte)

  • Synonym

    Ersetzung eines Wortes durch ein anderes ihm gleichbedeutendes (siehe auch: Variatio)

  • Tautologie

    Häufung, Wiederholung des Gesagten mit sinnverwandtem Wort, wobei bereits beide Wörter die Bedeutung des Gesamtausdrucks beinhalten; beide Wörter gehören hierbei derselben Wortart an (siehe auch: Accumulatio, Hendiadyoin, Pleonasmus)

  • Tetrakolon

    Viergliedriger Ausdruck, bei dem alle vier Teile semantisch gleich aufgebaut sind und zueinander parallel und/oder chiastisch stehen (siehe auch: Dikolon, Trikolon)

  • Totemismus

    Gegenteil des Anthropomorphismus. Ein Mensch oder eine menschliche Eigenschaft erhält tierische Eigenschaften. Im Bereich prähistorischer Religionen zum Beispiel Mischwesen aus Mensch und versch. Tieren, wie zum Beispiel der sog. Zauberer aus der Höhle von Trois-Frères.[3]

  • Totum pro parte

    Sonderfall der Synekdoche. Etwas wird durch den Oberbegriff seines Bedeutungsfeldes ausgedrückt (siehe auch: Metonymie, Pars pro toto)

  • Trikolon (auch: Dreierfigur)

    Dreigliedriger Ausdruck, bei dem alle drei Teile semantisch gleich aufgebaut sind und zueinander parallel und/oder chiastisch stehen (siehe auch: Dikolon, Tetrakolon)

  • Tricolon in membris crescentibus

    Dreigliedriger Ausdruck in Verbindung mit einer inhaltlichen oder syntaktischen Steigerung (Klimax)

  • Untertreibung

    Es wird nicht genau das angesprochen, was eigentlich gemeint ist, indem man es herunterspielt, seinen Wert mindert, untertreibt (siehe auch: Litotes)

  • Variatio

    Gleichklangs-/Wiederholungsvermeidung (siehe auch: Synonym)

  • Verdinglichung

    Zuordnung nichtmenschlicher Eigenschaften zu Personen (siehe auch: Anthropomorphismus)

  • Vergleich

    Veranschaulichung, gekennzeichnet durch ein Vergleichswort (siehe auch: Gleichnis)

  • Vulgarismus

    derbe oder ordinäre Ausdrucksweise (Vulgär- oder Fäkalsprache)

  • Wortspiel

    1) Verwendung des gleichen oder eines vom gleichen Wortstamm abgeleiteten Wortes in verschiedenen Bedeutungen oder verschiedenen Sinnzusammenhängen

  • Zeugma

    Syntaktisch korrekte Verbindung semantisch nicht zusammengehöriger Satzglieder

  • Zynismus

    (Als rhetorisches Stilmittel:) Boshaft verletzende, oft ironische, Äußerung als Demonstration der Überlegenheit, unter Missachtung, Umdeutung oder Ad-absurdum-Führung allgemein verbreiteter/anerkannter Werte (siehe auch: Sarkasmus)