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Massenkommunikationsforschung

Massenkommunikationsforschung

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Klausurrelevantes für Massenkommunikationsforschung

Items (22)

  • Warum spricht man in den Sozialwissenschaften von "Theorien mittlerer Reichweite"?

    Die Formulierungen beanspruchen Geltungen mit festgelegter räumlicher und zeitlicher Beschränkung. (abgeleitet aus Forschungsergebnissen, Wahrscheinlichkeitsaussagen, ständiger Veränderung unterlegen)

  • Erklären Sie das Konzept von Kommunikation als "soziales Verhalten".

    Der Begriff „sozial“ bedeutet, dass sich Lebewesen im Hinblick aufeinander verhalten. „Soziales Verhalten“ ist also das Verhalten von Lebewesen, das eine Reaktion auf das Verhalten anderer darstellt und selbst wiederum die Reaktionen anderer beeinflusst. Werden dabei Bedeutungen vermittelt, besitzen diese Verhaltensweisen auch einen kommunikativen Charakter.

  • Was ist der Unterschied zwischen Kommunikation und kommunikativem Handeln?

    Während kommunikatives Handeln einseitig ist und sich nur auf den kommunikativ Handelnden bezieht, ist Kommunikation dynamisch du wechselseitig und bezieht beide Kontaktpartner mit ein.

  • Definieren Sie "Medium" aus der publizistikwissenschaftlichen Perspektive.

    Wenn wir Medien bloß als Apparate, Kanäle, Leitungen usw. begreifen, können wir nicht erfassen, was vorgeht, wenn sich Massenmedien in und mit einer sozialen Umwelt ereignen.

  • Ist das Internet ein Medium? Diskutieren Sie Pro und Kontra dieser Position.

    Internet kein Medien, sondern Übertragungstechnik, kommunikative Infrastruktur, auf deren Basis sich die neuen quartären Medien, wie Websites, Blogs, Online-Zeitungen, Newsgroups usw. generieren lassen. Als eigenes Medium also nicht anerkennbar, allerdings als Basis verschiedener Medien.

  • Welche Arten von Zeichen gibt es?

    Natürliche Zeichen  für Objekt, auf das sie verweisen, kennzeichnend, vom Objekt kausal verursacht, Anzeichen, Merkmale, Symptome und Künstliche Zeichen  zum Zweck der Kommunikation entstanden bzw. geschaffen worden, Bedeutung das Resultat aus sozialen Übereinkunft

  • Welche entscheidende Fähigkeit des Menschen ermöglicht die Verwendung von Zeichen als Symbol?

    Menschen reagieren nicht nur auf Zeichen, sondern nehmen die Bedeutungen bewusst wahr und verstehen sie. Die Fähigkeit des Verstehens (Einem Zeichen bestimmte Gedanken, Anschauungen, Vorstellungen, etc. in Form von Bedeutungsinhalten zuordnen) unterscheidet den Menschen von allen anderen Lebensformen.

  • Nach welchen Prämissen beschreibt Blumer die Entstehung von Bedeutung?

    Menschen handeln, Dingen gegenüber auf der Grundlage von Bedeutungen, die diese Dinge für sie besitzen. Die Bedeutung dieser Dinge entsteht in/wird abgeleitet aus den sozialen Interaktionen, die man mit seinen Mitmenschen eingeht. Diese Bedeutungen werden im Rahmen der Auseinandersetzung mit diesen Dingen in einem interpretativen Prozess benützt und auch abgeändert.

  • Welche Funktionen erfüllen sprachliche Zeichen für den Menschen?

    Sprachliche Zeichen erfüllen für den Menschen drei Funktionen. Einerseits die Darstellungsfunktion, als Symbole für Gegenstände oder Sachverhalte in der Wirklichkeit, eine Ausdrucksfunktion, als Symbole für die inneren Vorgänge des Sprechers und eine Appellfunktion, als Signale im Sinne des Appells (Einflussnahme).

  • Weshalb ist der mathematische Kommunikationsbegriff aus sozialwissenschaftlicher Sicht unzureichend?

    Er ist unzureichend, da Sinn und Bedeutung nicht übertragen werden können, sie werden im Bewusstsein des Gegenübers ‚wachgerufen‘ bzw. ‚aktualisiert‘. Außerdem da das Prinzip der ‚Encodierung‘ und ‚Decodierung‘ dennoch ein elementares Merkmal aller Kommunikationsprozesse ist. Und da das Konzept der ‚störenden Nebengeräusche‘ ist ebenso brauchbar ist.

  • Wie lautet die zentrale These der Theorie der kommunikativen Kompetenz?

    Jeder kommunikativ Handelnde weiß implizit, dass bestimmte universale Ansprüche gelten, die von beiden Kommunikationspartnern anerkannt werden müssen bzw. denen die entsprechen müssen, wenn sie Verständigung erreichen wollen.

  • Welche Geltungsansprüche nennt die Theorie des kommunikativen Handelns?

    Wahrhaftigkeit, Richtigkeit, Wahrheit, Verständlichkeit

  • Wie definiert die Systemtheorie Kommunikation?

    Kommunikation ist eine Operation, die soziale Systeme erzeugt und erhält.

  • Welche Vorstellungen legt der Begriff "Massenkommunikation"nahe und wieso sind diese aus sozialwissenschaftlicher Sicht fragwürdig?

    Der Begriff Massenkommunikation legt nah, dass eine vermittelte Aussage sich an eine Vielzahl von Menschen richtet. Sozialwissenschaftlich fragwürdig dabei ist, dass der Kommunikator die zahlenmäßige Größe nicht überschauen kann, die Rezipienten alle möglichen sozialen Schichten vertreten und anonym sind.

  • Definieren Sie den Begriff "disperses Publikum".

    Disperses Publikum beschreibt eine Masse, die keine zwischenmenschliche Beziehung hat (räumlich voneinander getrennt ist), vielschichtig inhomogen ist, d.h. viele soziale Schichten, Interessen und Einstellungen vertreten werden und unstrukturiert und unorganisiert ist. (keine Rollenspezialisierung, keine Verhaltensriten und keine Institution).

  • Was ist ein "Pseudo-Ereignis"?

    Ein arrangiertes Ereignis zum Zweck der Berichterstattung.

  • Worauf bezieht sich die Informationsfunktion der Massenmedien?

    Die Informationsfunktion der Massenmedien bezieht sich auf den Informationsaustausch, der zwischen Politik, Ökonomie und Gesellschaft stattfinden muss.

  • Was besagt die sogenannte Instinkttheorie?

    Laut dieser Theorie besitzt der Mensch einen festgelegten Satz an Trieben, die durch bestimmte Stimuli festgelegte Verhaltensweisen an den Tag legen und welche er in Art und Weise, wie sie angeregt werden, nicht kontrollieren kann.

  • Welches Wirkungsmodell basiert auf der Instinkttheorie?

    Black-Box-Modell: Modell der gesetzmäßigen Beziehungen zwischen Stimuli (Reizen), die als Input auf den Organismus des Menschen einwirken und den Reaktionen (Responses), mit denen der Organismus jeweils als Output reagiert

  • Wodurch ist der Zustand der kognitiven Dissonanz gekennzeichnet?

    Grundannahme  Besteht ein solches Ungleichgewicht zwischen den Kognitionen, dann wird dies als innerer Spannungszustand – als unangenehm – erlebt, der nach Aufhebung drängt

  • Was besagt die Zerfallthese des dynamisch-transaktionalen Ansatzes?

    Rezipienten kopieren die medial vorkonstruierte Wirklichkeit und vergessen sie nach und nach wieder , Wissenslücken entstehen, Sinnzusammenhang löst sich auf

  • Was besagt die Integrationsthese des dynamisch-transaktionellen Ansatzes?

    Rezipienten basteln sich aus den Angeboten eine Welt mit höchst subjektiven Zügen und bauen eigene Vorurteile und Vorkenntnisse mit ein