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Sozialpsychologie Marburg 14/15

Sozialpsychologie Marburg 14/15

Last update 

Sozialpsychologie

Items (165)

  • Rolle der Freiheit in der Theorie der psychologischen Reaktanz (BREHM)

    Personen glauben an Freiheit, bestimmte Verhaltensweisen ausführen zu können.

  • Einschränkung der Freiheit (Theorie d. psychologischen Reaktanz BREHM)

    durch 1. Selbst, 2. Sozialen Einfluss, 3.unpersönl. Barrieren -> Reaktanz entsteht

  • Was ist Reaktanz nach Brehm?

    Ein aversiver motivationaler Zustand

  • Stärke der Reaktanz nach Brehm ist abhängig von…

    Wichtigkeit der Freiheit, Umfang des Freiheitsverlust (Anzahl bedr. Alt.), Stärke der Einengung (Ausmaß auf andere Freiheiten)

  • Wie Freiheit nach BREHM wieder hergestellt werden?

    kognitive Umstrukturierung (subj. Effekte) und Aktionen (Verhaltenseffekte; direkt oder indirekt)

  • "Brotstudie" Weiner & Brehm (1966); Ergebnis

    Eher Kauf eines mit wenig Druck empfohlenen Brotes; Bei Hochdruck-Bedingung: Widerstandseffekt!

  • "Haushaltsgerätestudie": Ergebnis bzgl. Reaktanz

    Wahl d. Gerätes fremd ausgeschlossen: Reaktanzeffekt! (ausgeschl. Alternative wird attraktiver!)

  • "Haushaltsgerätestudie": Ergebnis bzgl. Dissonanz

    Wahl d. Gerätes eigens ausgeschlossen: Dissonanzeffekt! (ausgesch. Alt. wird unattraktiver!)

  • "Haushaltsgerätestudie": Hypothese bzgl. Zeitl. Verlauf

    Kurzfristig setzt Reaktanz ein, lässt sich Zustand nicht ändern->Dissonanz

  • "Romeo und Julia"-Effekt-> Reaktanz!

    Einschränkung sozialer Kontakte durch Eltern->Kinder sehnen sich umso mehr nach genau diesen

  • Theorie der Kognizierten Kontrolle (Osnabrügge et al): Kontrollmotivation

    Wir sind bestrebt, Zustände und Ereignisse in uns selbst und in der Umwelt kontrollieren zu können

  • Theorie der Kognizierten Kontrolle (Osnabrügge et al): Folgen von Kontrollverlust

    neg. auf Verhalten und Erleben; Wahrnehmung v. Kontrolle über aversive Ereign. reduziert diesen Stress

  • Theorie der Kognizierten Kontrolle (Osnabrügge et al): Mgl. Formen kogn. Kontrolle

    Beeinflussbarkeit, Vorhersehbarkeit, Kogn. Kontrolle (Ablenkung etc.), Retrosp. Kontrolle

  • Retrospektive Kontrolle nach Osnabrügge

    …Besteht, wenn bereits eingetretene Ereignisse auf best. Ursachen zurückgeführt werden

  • Theorie der Kognizierten Kontrolle (Osnabrügge et al): Art und Stärke der Reaktion

    abhängig von: Subj. Bedeutsamkeit, Sicherheit d. Überzeugung über Kontrolllosigkeit, Ursachenzuschreibung

  • "Unfallstudie"-Assignment of responsibility (zu Retrosp. Kontrolle nach Osnabrügge: Szenario

    Mann stellt Wagen an Hügel ab, Handbremse drin (aber verrostet), Wagen rollt in Haus

  • "Unfallstudie"-Assignment of responsibility (zu Retrosp. Kontrolle nach Osnabrügge: Ergebnisse

    in Gruppe Schwerer Schaden wird dem Mann mehr Verantwortung zugeschrieben als in Gruppe Leichter S.

  • "Unfallstudie"-Assignment of responsibility (zu Retrosp. Kontrolle nach Osnabrügge: Interpretation

    Wir können schwer damit umgehen, wenn schwerer Schaden d. Umwelt zugeschrieben wird und nicht Personen!

  • Theorie der gelernten Hilflosigkeit (Seligmann 1975)

    Unbeeinflussbarkeit?->Herabsetzung Motivation und Bewältigungsfähigkeiten + evlt. Furcht/Depression

  • "Altersheimstudie" Effets of control and predictabilty on well-being (Schulz):Hypothese

    Wenn Kontrollverlust zu neg. Symptomen (Depr.etc.) führt, müsste Kontrollgewinn Effekte aufheben

  • "Altersheimstudie": Bedingungen

    Alte bekommen Besuch, können diesen: 1.Vorhersagen u. beeinflussen, 2.nur vorhersagen, 3.Zufall

  • "Altersheimstudie": Ergebnisse:

    umso größer Kontrolle, desto eher körp. u. psych. gesund (laut Pflegepers.), sind aktiver (Selbstbeschr.)

  • Theorie der kognitiven Dissonanz (Festinger)

    behandelt Konflikte zwischen versch. Annahmen einer Person und zw. Verhalten u Einstellung

  • Möglichkeiten der Dissonanzreduktion

    Addition (Hinzufügen einer Konsonanz), Subtraktion (Verdrängung) Add.+Sub. v. Kogn.

  • Stärke der kogn. Dissonanz

    Wichtigkeit, Verhältnis der dissonanten zur Gesamtzahl der Kognitionen

  • Was wird bei Dissonanzreduktion geändert?

    Element mit geringstem Änderungswiderstand

  • Spreading apart of alernatives: 2 hochattraktive Gegenstände

    Dissonanz: ausgeschl. Gegenstand auch attraktiv >< kann nicht mehr haben ->Attraktivitätsminderung!

  • Forced Compliance (Festinger & Carlsmith): Bedingung

    1. öde Aufgabe, 2.VP1->VP2: "Aufgabe attraktiv!", Bedingung 1: 1$, Bed.2: 20$

  • Forced Compiance: Ergebnis

    1$: sehr attraktiv!:Dissonanz wird erlebt, internale Einstellung umgedeutet!; 20$: Geld reicht als Begründung für dissonantes Handeln

  • The forbidden toy paradigm: Bedingung

    Kindern wird leichte vs. schwere Strafe angedroht, wenn sie mit attr. Spielzeug spielen

  • The forbidden toy paradigm: Ergebnis

    Gruppe niedrige Strafe: Dissonanz! Werten daher Attr. d. Spielzeugs ab, da der Meinung, freiwillig auf Spielen zu verzichten!

  • "Neuwagenstudie": Selektive Suche nach neuen Informationen: Bedingung

    Neu- und Altwagenbesitzer sehen in Zeitschrift Werbebotschaften über eigenen oder anderen Wagen

  • "Neuwagenstudie": Ergebnis->wieviel % haben es bemerkt

    Diff. zw. bemerkt eigener Wagen und bemerkt anderer Wagen bei NW-Besitzern schwach geringer->spricht gegen Hypothese!

  • "Neuwagenstudie": Ergebnis->wieviel % haben es gelesen?

    Diff. gelesen eigener Wagen und gelesen anderer Wagen bei Neuwagenbesitzern viel höher: spricht für Hypothese!

  • "Neuwagenstudie": Schlussfolgerung 1

    1. NW-Bes. lesen mehr über eig. Wagen als Bestätigung für Kauf (Dissonanz hier: anderer Wagen wird abgewertet, da nicht mehr verfügbar!)

  • "Neuwagenstudie": Schlussfolgerung 2

    Vermeidung dissonanter Informationen konnte nicht bestätigt werden!

  • "Apocalypsestudie": Suche nach sozialer Unterstützung

    Apocalypse Fail: Soziale Unterstützung hebt Dissonanzempfinden auf!

  • "Stereotyp-Studi-Studie: Selektive Informationssuche. Ergebnisse 1

    Bei freier Wahl werden eher Informationen selektiert, die stereotypunterstützend sind

  • "Stereotyp-Studi-Studie: Selektive Informationssuche. Ergebnisse 2

    Nützlichkeit von gegebenen Informationen wird als besonders hoch bewertet, wenn stereotyp-konform

  • Problem Balancetheorie Heider

    Fkt. nicht bei Liebesbeziehungen; nur 2 Qualitäten (Liking, Unit), Beschränkung auf zwei Ausprägungen für Beziehungsstärken (+,-=

  • "Überredende" Kommunikation: 4 Phasen der Überzeugung (Hovland)-Yale-Schule

    Aufmerksamkeit, Verständnis, Akzeptanz, Beibehaltung

  • Überredende Kommunikation: Kommunikator

    Erfolg abhängig von Expertise, Attraktivität, verb., interpers. Fähigkeiten

  • Akzeptanz von Fakten

    eher durch einem selbst unähnlichem Kommunikator

  • Überzeugungskraft bei Geschmack/Bewertung

    eher durch einem selbst ähnlichem Kommunikator

  • "Schlafstudie" zur Meinungsänderung

    Meinungsänderung bei Zuhörern mit mittlerer Diskrepanz, ist Diskrepanz zu extrem, resistente Reaktion

  • Überredende Kommunikation: die Botschaft

    umso intelligenter, desto eher müssen beide Seiten eines Themas aufgezeigt werden, "dumm"->eine Seite reicht

  • Wiederholungseffekt

    Wdh. eines Statements lässt es "wahrer" erscheinen

  • Furcht-Effekt

    bis zu mittlerem arousal (umgekehrtes U) eher Einstellungsänderung durch Furchteinfluss

  • faktische vs evaluative Werbung

    wissensvermittelnd vs. "Gutes Gefühl erzeugend"

  • Wirksamkeit des Mediums einer Botschaft

    wenn einfach: visuell>autitiv>geschrieben; wenn Infoverarb. notwendig: anders herum!

  • Färbung/Formulierung

    positive Formulierungen haben bessere Wirkung als negative

  • Selbstbewusstsein bzgl. der Überredungschance

    wenig-> weniger aufmerksam/ängstlicher; mehr-> weniger beeinflussbar/ selbstsicherer

  • Geschlechtsunterschiede bzgl. der Überredungschance

    abhängig von Stereotyphaftigkeit der Botschaft, Kommunikator, Zuhörerschaft

  • Disconformation bias

    Tendenz, Argumente, die früheren Annahmen widersprechen, nicht zu beachten oder zurückzuweisen

  • third-person-effect

    man glaubt, weniger beeinflussbar zu sein als andere

  • Duale Prozess-Modelle der Überzeugung

    Elaboration-likelihood-model (ELM); Heuristisch-semantisches Modell (HSM)

  • Elaboration-likelihood-model (ELM): Zentrale Route

    Aufmerksames Zuhören->sorgfältige Verarb. der Informationen->Einstellungsänderung hängt v. Qualität d. Arg. ab

  • Elaboration-likelihood-model (ELM): Periphere Route

    keine sorgfältige Inforverarbeitung->Einstellungsänderung abhängig von "persuasion cues" (zB heiße Frau in Werbung)

  • Heuristisch-semantisches Modell (HSM): Heuristika (Mentale Abkürzungen)

    verwendet, wenn a) nicht gut zugehört oder b) Zuversichtlich bzgl. eigener Einstellung, ansonsten "Persision cues"

  • Reziprozitäts-Prinzip

    "Andere so behandeln wie sie einen selbst behandeln"

  • Food-in-the-door-Taktik

    Erst Bitte um kleineren Gefallen, dann um größeren

  • Door-in-the-face-Taktik

    Erst Bitte um großen Gefallen, der abgelehnt wird, dann Bitte um kleineren

  • Low-ball-Taktik

    jmd. willigt in Bitte ein und bleibt i.d.R. dabei, auch wenn unerwartete Kosten/Aufwand entstehen

  • Selective exposure hypothesis

    Menschen tendieren dazu, dissonante Informationen zu meiden (außer wenn Einstellung sehr stark/schwach)

  • Efford justification (Rechtfertigung von Mühe)

    Inkonsistenz wird erlebt, wenn viel Mühe aufgewendet, die sich nicht gelohnt hat

  • "Sexdiskussion-Studie" Efford Justification: Bedingung

    EG1: Studentinnen sollten Liste mit harten Sex-Worten vorlesen; EG2: harmlose Wörter

  • "Sexdiskussion-Studie Efford Justification: Verlauf

    Zuhören einer langweiligen Gruppendisk. über Sex

  • "Sexdiskussion-Studie Efford Justification: Ergebnis

    EG1 (extrem): Bewertung der Diskussion als interessanter! ->kogn. Dissonanz!

  • Attribution bei Jones & Davis

    Attribution auf Disposition, einmalige Beobachtung

  • Attribution bei Kelley

    Attribut. auf handelnde Person, Ziel, Umstände; einmalige und mehrfache Beobachtung

  • Theorie der korrespondierenden Schlussfolgerungen (Jones&Davis): Grundlage

    Wann wird aus der Beibachtung der Handlung Konsequenz auf Intentionen u. Dispositionen geschlossen?

  • Erkenntnis: Theorie der korrespondierenden Schlussfolgerungen (J&D)

    Dispositionszuschreibung hängt ab von Anzahl spez. Effekte der Handlung, Erwünschtheit (Erwartbarkeit) der Handlung, Freier Wille zur Handlung, Effekte auf uns selbst (intendiert?)

  • Werden eher pos. oder neg. Dispositionen zugewiesen?

    Negative! Weil eher Abweichungen von normalem (erwünschten) Verhalten

  • Wann liegt hohe korrespondierende Inferenz vor?

    Wenn vom Handlungsergebnis auf Dispos./Eigenschaft geschlussfolgert werden kann

  • Übungsaufgabe zur THeorie der korresp. Schlussfolgerungen

    Attribution Folie 6!!!

  • "Astronautenstudie" Jones et al 1961: Bedingungen

    VP schätzt Bewerber (Astronaut, U-Boot-Fahrer) anhand deren Selbstbeschreibung ein

  • "Astronautenstudie" Jones et al 1961: Annahmen

    Astronauten=inner directed (in sich gekehrt)

  • "Astronautenstudie" Jones et al 1961: Ergebnisse

    Wenn sich Bewerber diskonform (=other-directed) beschrieb, wurde ihm tatsächlich mehr diskonform eingeschätzt

  • "Astronautenstudie" Jones et al 1961: Schlussfolgerung

    Unerwartete Effekte geben für uns mehr über die Disposition einer Person preis

  • Kelley: Mehrfache Beobachtungen - Kovariations-Konzept: Grundannahme

    Ein Verhalten wird auf die Ursache attribuiert, mit der es gemeinsam auftritt

  • Kelley: Mehrf. Beob. Kovariations-Konzept: Mögliche Ursachenfaktoren

    Entitäten (Handlungsziele), Handelnde Person, Kontexte

  • Kelley: Mehrf. Beob. Kovariations-Konzept: Distinktheit (auf einzelnen?)

    hoch, wenn das Verhalten nur bei einer Entität auftritt

  • Kelley: Mehrf. Beob. Kovariations-Konzept: Konsensus (wer alles?)

    hoch, wenn handelnde Person reagiert wie andere Personen

  • Kelley: Mehrf. Beob. Kovariations-Konzept: Konsistenz (wann?)

    hoch, wenn das Verhalten immer wieder auftritt

  • Kelley: Einmal. Beob.- Konfigurations-Prinzip: Grundannahme

    beobachtende Person bringt Vorannahmen (Kausalschemata) über das Zusammenwirk. mgl. Ursachen in die Situation ein.

  • Kelley: Einmal. Beob.- Konfigurations-Prinzip: Kausalschema 1

    Multiple hinreichend Ursache: Effekt (zB gute Note) tritt ein, wenn eine v. 2 Ursachen gegeben ist (Streber vs. Überflieger)

  • Kelley: Eimal. Beob.- Konfigurations-Prinzip: Kausalschema 2

    Multiple notwendige Ursache: Effekt (zB gute Note) triit ein, wenn 2 mögliche Ursachen gegeben sind (viel gelernt + Begabung)

  • Actor-Observer-Differenz in der Attribution: Erklärug durch Informationsunterschiede

    Untersch. Informationsinhalte (man weiß mehr über sich als andere) und untersch. Salienz v. Informationen

  • Actor-Observer-Differenz in der Attribution: Motivationseinflüsse

    Kontrollmotivation bei der beobachteten Person, Selbstwertdienlickkeit der Attribition d. handelnden Person

  • Fundamentaler Attrubtionsfehler

    Einschätzung Einfluss Eigenschaft>Einfluss Umwelt auf Verhalten

  • Actor-Observer-Differenz

    Erklärung für eig. Verhalten wird stärker auf Umstände bezogen

  • Fundamentaler Attributionsfehler bei Erfolg (Selbsteinschätzung)

    ist bei niedrig Leistungsmotivierten geringer (mehr Umwelt für Erfolg verantw.)

  • Fundamentaler Attributionsfehler bei Misserfolg (Selbsteinschätzung)

    ist bei niedrig Leistungsmotivierten größer (mehr selbst für Misserfolg verantw.->Selbstschädigend!)

  • Die Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit: Objektgerichtetheit

    Aufmerksamkeit einer Person P kann sich auf externe Ereignisse oder das Selbst richten (zB Spiegel->OSA)

  • Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit: Zustand

    Im Zustand d. OSA achtet P besonders auf eigene Stimmungen, Standards, Einstellungen

  • Theorie der OSA: Diskrepanzen

    OSA macht Diskrepanzen zw eig. Standards u. Verhalten deutlich->evtl Diskrepanzreduktion (Verhaltensänd. u. Defensivreakt.)

  • Theorie der OSA: Reizbedingungen für aversive Zustände der OSA

    werden gemieden

  • Pryor: Self-focused attention and self-report validity

    In Spiegelbedingung ist Soziabilitätsbewertung und Zahl der gespr. Wörter eher korreliert mit Selbsteinschätzung (Soziabilitätsskala)

  • Self Monitoring / Selbstüberwachung hoch? Achten auf...

    Angemessenheit d. Verhaltens, soziale Vergleichsinfos

  • SM /Selbstüberwachung hoch? Können...

    Selbstpräsentation kontrollieren u. modifizieren und sich in versch. Situationen unterschiedl. Präsentieren

  • SM / Selbstüberwachung niedrig?

    Hohe Konsistenz von Verhalten und Einstellung

  • Vergleich SM und OSA

    SM -Skala anders herum als OSA (wobei SM eher trait, OSA eher state)

  • Rubikon-Modell der Handlungsphasen

    Wählen der Handlungsalternativen (Rubikon: danach kein Zurück, Zielsetzung, Handeln, Bewerten

  • Was ist eine Einstellung im sozialpsychologischen Sinn?

    Prädisposition einer Person, auf einen Stimulus in best. Weise zu reagieren

  • Einstellungssubjekt

    Person, die Einstellung hat

  • Einstellungsobjekt

    Ziel der Einstellung (Rauchen, AKW's, Hintern von Jennifer Lopez)

  • Einstellungsreaktionen (nicht Verhalten!): 3-Komponenten-Theorie

    Affektiv (mögen usw.) Kognitiv (intelligent usw.) Konativ (wählen usw.)

  • "Einstellungsmessungs-Ära"

    1920er u. 1930er

  • "Gruppendynamisches Zwischenspiel"

    1935-1955

  • "Einstellungsänderungs-Ära"

    1950er (konvergenter Ansatz) und 1960er (divergenter Ansatz)

  • "Soziales Kognitionszwischenspiel"

    1965-1985

  • "Ära der Einstellungsstrukturen"

    1980er und 1990er

  • Erwartung mal Wert Modelle

    Attitüde=Attitüdenobjekt O (von 0 bis 1) mal Attribut i (von -2 bis 2) + O2*i2........

  • Interpretation Ergebnisse Erwartung x Wert Modell

    Nur in Relation zu Vergleichswerten möglich

  • Erstellung einer Likert-Skala

    Item Pool->Vortest (Stichpr. 1)-> Itemauswahl (Trennschärfenanalyse)->Vorlage d. endg. Messinstruments (Strichpr. 1)

  • Dimensionen im Semantischen Differenzial

    Potenz, Aktivität, Evaluation

  • Trennschärfe

    Ist hoch, wenn sie gut zwischen Menschen mit hoher und Menschen mit geringer Ausprägung unterscheidet (Gesamtwert= wahrer Wert d. Ausprägung)

  • Klassisches Konditionieren und Ablehnung von Nationalitätsbezeichnungen (evaluative Konditionierung)

    VP bewerten Schweden negativer, da diese zuvor mit negativem US gepaart worden sind

  • Petty et al: "Werbesloganstudie" zur Hochschulpolitk: Ergebnisse niedrig Involvierte

    Hohe Relevanz v. Expertenmeinung, Qualität d. Aussagen nicht so wichtig

  • Petty et al: "Werbesloganstudie" zur Hochschulpolitk: Ergebnisse hoch Involvierte

    Qualität d. Aussagen deutlich wichtiger als Expertenmeinung

  • Erkenntnisse aus Interkorrelationen zw. Studien zum Einstellungsverhalten

    niedrige Zusammenhänge seht enttäuschend!

  • Korrespondenz bei der Messung von Einstellung und Verhalten (Azjen & Fishbein)

    TACT (targed, action, context, time)

  • Bedingungen, die Zusammenhang v. Einstl. u. Verhalten erhöhen

    zentrale Route, direkte Erfahrung, SM niedrig, OSA hoch, E u V werden auf gleichem Spezifikationsniveau gemesse

  • Ajzen&Fishbein: Theorie d. überlegten Handelns

    Erwartung mal Wert (*2) > Einstellung z. Verhalten; Subjektive Norm->Absicht->Verhalten

  • Relative Wichtigkeit v. Einstellungs- u. normativen Überlegungen in der Theorie d. überl. Handelns

    wirkt auf dem Weg zur Bildung einer Absicht

  • Azjen & Fishbein: Theorie des geplanten Verhaltens

    Einstellung ggü. Verhalten, soziale Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle->Intension-> Verhalten

  • Assertive Selbstpräsentations-Strategie: Der Akteur versucht...

    ..eine langfristig gültige, gute Reputation über untersch. Situationen hinweg zu erwerben

  • Defensive Selbstpräsentations-Stratege: Der Akteur versucht...

    ..ein Bild von sich zu vermitteln, wonach er nicht in vollem Maße für Handeln verantwortlich ist (über Sit. hinweg)

  • Assertive Selbstpräsentations-Taktik: Der Akteur versucht...

    ..über positive Selbstdarstellung Publikum zu beeindrucken, dass seine soz. Macht vergrößert wird (eigene Interessen)

  • Defensive Selbstpräsentations-Taktik: Der Akteur versucht...

    ..es zu verhindern/einzuschränlen, dass er beim Publikum an Ansehen verliert

  • Wicklung&Gollwitzer: Theorie der Symbolischen Selbstergänzung: Ziele

    Menschen entwickeln selbstbezogene Ziele

  • Theorie der symbolischen Selbstergänzung: Vollständigkeit

    Menschen streben nach Vollständigkeit in den Bereichen ihrer Selbstdef.->durch Symbole dargestellt

  • Theorie d. symb. Selbstergänzung: Symbole

    Symbole müssen zur Kenntnis gebracht werden und können substituiert (ausgewechselt) werden

  • Debbie-Experiment: Ergebnis

    VP mit negativem Feedback handeln eher nach dem Anreiz, sich selbst anstatt Debbie zu gefallen

  • Debbie-Experiment

    Wenn unsere Selbstdef. angegriffen, wollen wir sie wieder korrigieren, Meinung anderer (wenn auch attraktiv!) ist uns egal

  • Myers Definition Aggression

    intendiertes, schädigendes Verhalten (physisch u. psychisch)

  • Zillmanns Definition Aggression

    nur physische Schädigung, Voraussetzung fr Aggression: anderer zeigt Vermeidungsverhalten

  • Katharsis-Hypothese

    Anschauen von Gewalt führt zu Abregen und Abnahme v. Gewalt (widerlegt)

  • Hydraulik-Modell (Lorenz)

    Dampfkesselmodell->Abbau von Aggression durch Sport (widerlegt)

  • Theorie der gelernten Hinweisreize: Untersuchung

    Es werden mehr Elektroshocks verteilt, wenn aggressiver Hinweisreiz (Pistole) im Raum als Tennisschläger

  • Beobachtungslernen (Bandura)

    Wenn Kind sieht wie Frau Bobo schlägt, ahmt Kind aggressives Verhalten nach

  • Medienkonsum u. Gewalt

    Korrelation zw. Präferenz für Gewaltsendungen und Aggression, Gewaltkriminalität

  • Primäre Prävention

    Voraussetzungen, damit Problemverhalten (Aggress. nicht auftritt)

  • Sekundäre Prävention

    bereits eingetretenes Problemverhalten soll reduziert o zum Verschwinden gebracht werden

  • Tertiäre Prävention/Intervention

    bereits eingetretenes (wahrsch. nicht mehr zu eliminierendes) Problemverhalten soll in seinen Auswirkungen begrenzt werden

  • Das Olweus-Programm: Verantwortlichkeit

    Schule erklärt sich für Reduzierung d. Gewaltverhaltens verantwortlich

  • Olweus-Programm: Theoriebasiertheit

    basiert auf Theorie d. sozialen Lernens

  • Olweus-Programm: Maßnahmen

    Auf Schulebene, auf Klassenebene, auf pers. Ebene

  • Aggressive Cues

    Aggression wird durch Hinweisreize gefördert, die P in ihrer Lerngeschichte mit aggressiven Gedanken verbindet

  • Perspektiven d. Attraktionsforschung

    individualistische vs. kollektivistische

  • Terror Management Theory

    Bewusstsein d. eig. Sterblichkeit-> Gruppen=Gefühl d. Unsterblichkeit u. Erhöhung Selbstwert,

  • Wirkung Salienzsteigerung d. eigenen Mortalität

    Bedürfnis, Gruppe zu verteidigen

  • Wirkung positive Interdependenz

    Gruppenbildung (weil gemeinsame Ziele)

  • Zuneigung zu Gruppenmitgliedern (Zielerreichung)

    kein primäres Ziel, aber Begleiterscheinung

  • "Gruppenziel"-Studie (Deutsch): Ergebnis

    Kooperationsbedingung vs. Competition: haben in 1. Bedingung mehr Freundschaften geschlossen

  • Austauschtheorie

    Gruppenabhängigkeit nicht nur abhängig, von Attraktivität, auch von Alternativen

  • Equity-Theorie

    Verhältnis v. Indiv. zu ihren Gruppen auch abhängig von Verteilung d. Gewinne unter Mitgliedern

  • Annahme Thibaut und Kelley (Gruppen)

    Personen versuchen, ihr Ergebnis aus einer Interaktion zu maximieren (Vergleich: Belohnung-Kosten)

  • Thibaut und Kelley: Abhängigkeit v. Interaktionspartnern

    Vergleich von Belohnung und Kosten minus Ergebnis d. Alternativen

  • Rolle der Equity (Equity-Theorie)

    Soll in Gruppen gewährleistet werden (ausgewogene Beziehung zw. Aufwand u. Nutzen für mich und Gruppenmitglieder)

  • Equity in romantischen Beziehungen

    Beziehung ausgewogen-> am zufriedensten und am längsten zusammen!

  • Interpersonale Attraktion

    gegenseitige Zuneigung v. Individuen aufgrund individueller Merkmale

  • Soziale Attraktion

    Zuneigung aufgrund der Wahrnehmung soz. Ähnlichkeit, Werte, Ziele

  • gain-loss-Effekt (Bewertung v. VP, gut=+, schlecht=-)

    ++-- besonders unsympathisch, --++ besonders sympathisch ->besser erst Kritik, dann Lob

  • Relevanz v. interpersonaler Attraktion auf die Gruppe (liking)

    Liking hat nur dann Effekt auf Solidarität, wenn es Grundlage der Gruppe darstellt