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Fähigkeiten 1: Intelligenz

Fähigkeiten 1: Intelligenz

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Fähigkeiten Teil 1: Intelligenz. Nach den Folien der VL

Items (17)

  • Aus welchen drei Faktoren setzt sich das alltagspsychologische Konzept "Intelligenz" zusammen? Welche Studie konnte das nachweisen?

    3 Faktoren: 1) praktische Problemlösefähigkeiten, 2) verbale Fähigkeiten, 3) soziale Kompetenzen. Studie: Sternberg, Conway, Bernstein, Kreton (1981)

  • Definition "Intelligenz" nach A. Binet & T. Simon (1905)

    "die Art der Bewältigung einer aktuellen Situation", d.h.: "gut urteilen, gut verstehen und gut denken"

  • Definition "Intelligenz" nach William Stern (1935)

    die "personale Fähigkeit, [sich] unter zweckmäßiger Verfügung über Denkmittel auf neue Forderungen einzustellen"

  • Definition "Intelligenz" nach David Wechsler (1964)

    "die zusammengesetzte oder globale Fähigkeit des Individuums, zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich mit seiner Umgebung wirkungsvoll auseinander zu setzen."

  • Definition "Intelligenz" nach Asendorpf (2012)

    "Intelligenz ist, was Intelligenztests messen, die so konstruiert wurden, dass sie das Bildungsniveau möglichst gut vorhersagen." --> "Intelligenz ist die Fähigkeit zu hoher Bildung".

  • Zieglers Annahmen zu Intelligenz vs. Hochleistung

    Grundannahme: Intelligenz determiniert Wissen und Leistungen. <-> Beschulungseffekt: Schulzeit und Schulart hat Einfluss auf die Intelligenzentwicklung. IQ ist also nicht ausreichend zur Vorhersage von Hochleistung --> der beste Prädikator von Leistungen sind vorangegangene Leistungen, s. Heimke & Weinert, 1997

  • Beziehung Hochleistung/ Hochbegabung: Leistungsbasierte vs. delphische Definition

    Leistungsbasierte Definition: Hochleistenden wird Hochbegabung attestiert (monokausal). Delphische Definition: Hochbegabte als "Personen, die wahrscheinlich einmal Leistungsexzellenz zeigen werden".

  • Definitionen von Intelligenz aus soziokultureller Perspektive: Hofstätter (1957) und Roth (1998)

    Hofstätter (1957): Intelligenz ist die Summe der Fähigkeiten, die "den innerhalb einer bestimmten Kultur Erfolgreichen gemeinsam" sind. Roth (1998): Intelligenz bestimmt den Platz eines Individuums in der hierarchischen Struktur einer Gruppe.

  • Formel zur Bestimmung des Intelligenzalters nach Binet & Simon

    IA (Monate) = GA (Monate) + 12(k/n) IA: Intelligenzalter. Maß der Intelligenz eines Kindes. GA: Grundalter. Altersstufe, für das das Kind alle Aufgaben korrekt lösen konnte. k: Zahl der zusätzlich gelösten Aufgaben. n: Zahl der Aufgaben pro Altersstufe.

  • Sterns Kritik am Konzept des Intelligenzalters von Binet und Simon

    absolute Differenzen zwischen Intelligenzalter und Lebensalter haben auf den einzelnen Altersstufen völlig verschiedene Bedeutungen.

  • Intelligenzquotient nach Stern

    IQ = 100 * IA / LA IA = Intelligenzalter LA = Lebensalter Problem: Sterns Formel setzt voraus, dass Intelligenzleistungen mit dem Lebensalter proportional ansteigen, das ist aber nicht der Fall.

  • heutige Formel des IQs nach Wechsler

    IQ = 100 + 15*(x - M) / SD x = Testwert M = Mittelwert der Referenzgruppe SD = Standardabweichung der Rohwerte der Referenzgruppe

  • Wesentlicher Unterschied zwischen IQ nach Stern und Wechsler?

    IQ nach Wechsler wird durch Vergleich der individuellen Rohwerte mit Rohwerten einer Referenzpopulation errechnet --> IQ - Wert ergibt sich aus der Position in der Standardnormalverteilung!

  • Welche zwei Arten der Intelligenz unterscheidet die WAIS ursprünglich?

    verbale Intelligenz und Handlungsintelligenz

  • Die Werte welcher vier Indizes gehen nach der WIE in den Gesamt- IQ ein?

    1) Sprachverständnis 2) Wahrnehmungsgeb. logisches Denken 3) Arbeitsgedächtnis 4) Verarbeitungsgeschwindigkeit

  • Wie wird Spearmans Strukturmodell der Intelligenz noch genannt?

    Zweifaktorenmodell der Intelligenz

  • Welche beiden Faktoren unterscheidet Spearman im Strukturmodell der Intelligenz?

    1) genereller Intelligenzfaktor (g-factor) 2) aufgabenspezifischer Faktor