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Steffens Strafrecht Pack

Steffens Strafrecht Pack

Last update 

Alle Strafrechtsdefinitionen die man im ersten Semester können muss.

Items (52)

  • Vorsatz

    Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis all seiner objektiven Tatumstände.

  • Dolus directus 1.Grades

    Täter hat die Tatbestandsverwirklichung als Ziel seines Verhaltens in seine Vorstellung aufgenommen

  • Dolus directus 2.Grades

    Täter sieht den Erfolg als sichere Folge seines Verhaltens vorraus

  • Dolus eventualis

    Täter hält den Erfolgseintritt für möglich und nimmt ihn billigend in Kauf.

  • Schutzwehr

    passive Abwehr (Festhalten)

  • Trutzwehr

    aktive Abwehr

  • Angriff

    unmittelbare Bedrohung rechtlich geschützter Güter durch menschliches Verhalten

  • Notwehr

    §32

  • Rechtfertigender Notstand

    §34

  • Zustand, bei dem nach den konkreten Umständen der Eintritt eines Schadens naheliegt

    Gefahr

  • Gegenwärtigkeit

    Angriff,der aus objektiver Sicht unmittelbar bevorsteht, bereits begonnen hat oder noch fortdauert

  • Putativnotstand

    Täter nimmt irrtümlich die Voraussetzungen einer objektiv nicht vorliegenden Notstandssituation an

  • Festnahmerecht

    §127 I S.1 StPO

  • Mutmaßliche Einwilligung

    1) Handeln im Interesse des Betroffenen 2) Prinzip den mangelden Interesses

  • Koinzidenzprinzip

    Täter muss zur Zeit der Tathandlung schuldfähig sein (§ 20)

  • Actio libera in causa

    h.m.: Vorverlegte Verantwortlichkeit. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, in dem der Täter in schuldfähigem Zustand sein späteres Handeln im Zustand der Schuldunfähigkeit programmiert (§ 20)

  • Notwehrexess

    § 34

  • Intensiver Notwehrexess

    Täter überschreitet das Maß der erforderlichen Verteidigung bei vorliegender Notwehrsituation (§ 34)

  • Extensiver Notwehrexess

    Täter verteidigt sich obwohl der Angriff noch nicht vorliegt oder bereits abgeschlossen ist.

  • Sthenische Affekte

    Affekte der Stärke

  • Asthenische Affekte

    Affekte der Schwäche

  • Fahrlässigkeit

    Die ungewollte Tatbestandverwirklichung durch Sorgfaltspflichtverletzung

  • Tatbestandsirrtum

    § 16 I S.1 Irrtum über Tatumstände

  • Error in persona vel objecto

    Irrtum über das Tatobjekt/opfer (Verwechslung).

  • Folgen (error in persona vel objecto)

    Bei Gleichwertigkeit der Objekte: unbeachtlicher Motivirrtum. Rechtlich nicht gleichwertig: Versuch

  • Aberratio ictus

    Fehlgehen der Tat. Angriffs- und Verletzungsobjekt sind nicht identisch.

  • Folgen (Aberratio ictus)

    Vorsatzausschluss bzgl des getroffenen Objekts, Versuch bzgl. des Agriffsobjekts, ggf.Fahrlässigkeit bzgl Verletzungsobjekt

  • Verbotsirrtum

    §17: Mangelndes Unrechtsbewußtsein bei Begehung der Tat. Die Schuld des Täters entfällt nur, wenn der Irrtum unvermeidbar war ( § 17 S.1)

  • Tod

    Das endgültige (irreversible) Erlöschen aller Gehirnfunktionen (Hirntod)

  • Mordlust

    Tötung die ausschließlich dadurch motiviert ist, dass der Täter Freude am Töten empfindet.

  • Befriedigung des Geschlechtstriebes

    Tötung zur geschlechtlichen Befriedigung in, durch oder nach der Tötung.

  • Habgier

    Tötung aus rücksichtslosem und sittlich anstößigem Gewinnstreben um jeden Preis

  • Sonstige niedrige Beweggründe

    Alle Tatantriebe, die nach allgemeiner sittlicher Wertung , verachtenswert sind, auf tiefster Stufe stehen und daher besonders verwerflich sind.

  • Heimtücke

    Heimtückisch Handelt, wer in feindseliger Willensrichtung die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers bewusst zur Tötung ausnutzt.

  • Arglosigkeit

    Arglos ist wer zum Zeitpunkt der Tat keinen tatsächlichen Angriff auf seine körperliche Unversehrtheit oder sein Leben erwartet.

  • Wehrlosigkeit

    Wehrlos ist wer infolge seiner Arglosigkeit zur Verteidigung außerstande oder stark eingeschränkt ist.

  • Grausam

    Wer dem Opfer im Rahmen der Tötungshandlung aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung durch Dauer, Stärke oder Wiederholung besonders schwere Qualen körperlicher oder seelischer Art zufügt, die über das zur Tötung erforderliche Maß hinausgehen

  • Gemeingefährliche Mittel

    Sind solche Tatmittel, deren Wirkungsweise der Täter im konkreten Fall nicht sicher zu beherrschen vermag und deren Einsatz geeignet ist eine größere Anzahl von Menschen zu gefährden

  • Ermöglichungsabsicht

    Tötung muss Mittel zur Ermöglichung einer Straftat, und nicht nur eine Folge des Vorgehens des Täters, sein

  • Verdeckungsabsicht

    Tötung muss das Mittel der Verdeckung einer Straftat sein und darf nicht nur eine Folge einer anderen Handlung darstellen.

  • Körperliche Misshandlung

    § 223

  • Körperliche Misshandlung

    Umfasst alle substanzverletzenden Einwirkungen auf den Körperdes Opfers sowie jede üble unangemessene Behandlung, durch die das körperliche Wohlbefinden mehr als nur unerheblich beeinträchtigt wird.

  • Gesundheitsschädigung

    Hervorrufen oder Steigern eines vom Normalzustand nachteilig abweichenden pathologischen Zustandes körperlicher oder psychicher Art.

  • § 224

    Gemeingefährliche Werkzeuge -> Waffe

  • Waffe

    Gebrauchsbereiter Gegenstand der seiner Natur nach dazu bestimmt ist, auf mechanischem oder chemischem Weg einem Menschen Verletzungen beizufügen

  • Gefährliches Werkeug

    Jeder bewegliche Gegenstand, der nach seiner Beschaffenheit und der Art der Verwendung als Angriffs- oder Verteidigungsmittel im konkreten Fall geeignet ist, erhebliche Verletzungen zuzufügen

  • Hinterlistig

    Wenn der Täter seine wahre Absicht planmäßig berechnend verdeckt, um gerade dadurch die Abwehr zu erschweren

  • § 226 I Nr. 2 "Glied"

    In sich abgeschlossener Körperteil mit Eigenaufgaben im Gesamtorganismus

  • Sache

    jeder körperliche Gegenstand

  • beweglich

    Beweglich sind alle Sachen, die tatsächlich fortbewegt werden können

  • Fremd

    Für den Täter fremd sind Sachen, wenn sie weder in dessen Alleineigentum stehen noch herrenlos sind

  • Beschädigen

    Jede nicht unerhebliche Einwirkung, die zu einer Substanzverletzung und/ oder erheblichen Brauchbarkeitsminderung führt.