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Modelle von Gesundheit und Krankheit

Modelle von Gesundheit und Krankheit

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mögliche Klausurfragen zur Vorlesung "Modelle von Gesundheit und Krankheit"

Items (85)

  • Welche Kernelemente sind in der Definition des Faches Gesundheitspsychologie enthalten?

    Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit - vorherrschend psychosoziale statt biomedizinische Modellvorstellung - junge empirisch orienierte Wissenschaft

  • Mit welchen Nachbardisziplinen der Gesundheitspsychologie gibt es gemeinsame Interessen und Forschungsinhalte?

    klinische Psychologie, Psychiatrie, Konsulatationspsychiatrie, Verhaltensmedizin, Psychosomatik, medizinische Psychologie und Public Health

  • Nennen Sie die Ziele des Faches Gesundheitspsychologie

    -gesichertes Wissen über Mechanismen und Prozesse der Gesundheitsverhaltensveränderung und Bewältigung von Krankheiten und Stress erhalten - effektive Strategien und wirksame Gesundheitsförderungsmaßnahmen entwickeln/identifizieren

  • Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit inhaltlichen Fragen wie z.B.?

    was erleben und empfinden Menschen, wenn sie gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind? wie verhalten sich Menschen, wenn sie sich nicht über die Risiken bewusst sind, und verändern sie ihr Verhalten, wenn sie sich darüber bewusst werden? Warum verhalten sich einige Menschen gesundheitsförderlich und andere nicht? was trägt dazu bei, dass sich einige gesundheitsförderlich verhalten?

  • Worin liegt die Stärke der Definition von Gesundheit nach der WHO?

    subjektive Aspekte der Gesundheit

  • Welche Dimensionen und Faktoren werden im biopsychosozialen Modell berücksichtigt

    Biologisch (Viren, Bakterien, Verletzungen) sozial (Verhalten, Kognitionen, Emotionen) psychische (sozioökonomischer Status, ethnische Zugehörigkeit, soziale Netzwerk)

  • Welche Bezugssysteme sind für die Erfassung von Gesundheit besonders wichtig?

    medizinisches, soziales und individuelle Bezugssystem

  • Dem biomedizinischen Modell zufolge wird angenommen, dass

    für die Entstehung von Krankheit vor allem biologische Faktoren (Genetik, Viren) verantwortlich sind -> Erreger, Ursachen und Prozesse im Individuum selbst

  • Warum gilt das biomedizinische Modell als überholt?

    Einfluss von Lebensgewohnheiten und Risikoverhalten sowie Umweltbedingungen eindeutig nachgewiesen -> Dichotomie von Gesundheit und Krankheit kann nicht aufrechterhalten werden

  • Welche Aussagen treffen auf das dichotome Konzept von Gesundheit und Krankheit zu

    Alles-oder-Nichts-Phänomen > Gesundheit und Krankheit kann eindeutig festgestellt werden *keine Symptome einer Krankheit ->Gesundheit *diagnostische Kriterien erfüllt -> Diagnose zugeordnet -> Krankheit

  • Welche Merkmale treffen auf die Definition von Psychischen Störungen zu

    -Beeinträchtigung der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhaltens -emotionale, kognitive, interpersonale, behaviorale und/oder körperliche Beeinträchtigungen -gar nicht oder nur begrenzt beeinflussbar von der Person

  • was bedeutet Multiaxiale Klassifikation

    Einteilung /Klassifikation einer Krankheit (hier: psychische Störung) in verschiedene Achsen

  • Warum spricht man heutzutage von „Psychischer Störung“ und nicht mehr von „Psychischer Krankheit

    Störung ist weniger wertend und dekriptiver

  • Welche Dimensionen von Behinderung werden in der ICIDH unterschieden

    Impairment, Disability und Handi-Cap

  • Welche Achsen gehören in der ICD-10 nicht zur Multiaxialen Klassifikation

    ICD-10 bezieht sich nicht auf die Persönlichkeit, Angaben/Prognosen über Fortdauer einer Störung werden nicht gemacht

  • Folgende Klassifikationssysteme sind zur Klassifikation psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen relevant

    DSM-IV, ICD-10, MAS (Mulitaxionales Klassifikationsschema) nach der ICD-10 der WHO

  • Die ICF setzt sich aus folgenden Teilen und Komponenten zusammen

    -Funktionsfähigkeit/Behinderung(Aktivität/Partiziapation,Körperstrukturen) - Kontextfaktoren(Umweltfaktoren, personenbezogene Faktoren)

  • Was wird unter dem Begriff “Diathese” verstanden

    Faktoren, die eine Person besonders anfällig für eine Krankheit machen (anlagebedingt oder erworben)

  • Dem biomedizinischen Modell zufolge wird angenommen, dass

    ..Krankheit eine Abweichung vom natürlichen Zustand des Organismus ist ..Krankheit nicht in Kontinuität zu Gesundheit steht, sondern sich dichotom zueinander Verhalten ..jede Krankheit eine spezifische Ätiologie und bestimmten Verlauf hat ..Krankheiten ohne Einbeziehung des sozialen Kontextes klassifiziert werden ..1. Krankheit, ohne Aspekt der Gesundheit, und 2. nicht den betroffenen Menschen, sondern die Krankheit als solches betrachtet wird (im doppelte Sinn auf Krankheit konzentriert)

  • Welche Aussagen treffen auf das verhaltenstheoretische Modell zu?

    Äquivalenzannahme, Kontextbedingtheit, Kontinuitätsannahme, Äquifinalität

  • Welches sind die Kernannahmen des Labeling-Konzepts

    -Abweichung ist eine gesellschaftliche Konstruktion der beteiligten sozialen Akteure -im hohen Maße durch soziale Wertungen und Normvorstellungen beeinflusstes Phänomen

  • Welche Aussagen treffen auf das dichotome Konzept von Gesundheit und Krankheit zu

    -Krankheit steht nicht in Kontinuität zu Gesundheit -Heilung nur bei kausaler Behandlung möglich -normales, gesundes Verhalten unterliegt anderen Gesetzen als abnormes, krankhaftes Verhalten

  • Welche Aussagen treffen auf das Risikofaktorenmodell zu

    Gemeinsamkeiten mit dem biomedizinischen Modell: -Krankheit als Entität -Eindimensionalität (ein/mehrere Faktor/en führen zu einer bestimmen Krankheit -bevorzugt in der Forschung für chronische Erkrankungen -multifaktorielle Verbindung, Erreger & Erkrankung (Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für Erkrankung) -Erreger in Interaktion mit anderen Variablen entscheidend für Krankheitsgeschehen

  • Welche Aussagen treffen auf das Modell der Salutogenese zu

    -menschlicher Organismus als System -so wie auch Systeme ist der menschliche Organismus der Entropie ausgesetzt -> um Chaos zu vermeiden, muss dem Zerfall mit Zufuhr von Energie entgegengewirkt werden ->fortdauernde Anpassungsleistungen und aktive Bewältigung sind gefordert, aufgrund von einer Flut von Stimuli

  • Auf welchen Grundannahmen basiert das Modell der Salutogenese

    1.Krankheiten sind normale Erscheinungen im menschlichen Leben und keine Abweichungen von Normalität 2.Gesundheit und Krankheit sind die Pole eines gemeinsamen Kontinuums

  • Was wird unter dem Begriff „Resilienz“ verstanden

    Noch keine gültige Definition, aber Gemeinsamkeiten der bisher veröffentlichten: -Prozess des Reagierens auf schwere Lebensereignisse fokussieren "seelische Widerstandsfähigkeit" (Zander, 2000)

  • Personen mit hohem Kohärenzgefühl

    ..sind in der Lage Ressourcen nahestehender Menschen zu nutzen (werden nicht so schnell in eine Opferrolle durch Ereignisse gedrängt) ..sehen Anforderungen als Herausforderungen, und nicht als Last ..gehen davon aus, dass Stimuli überschaubar sind, kommen trotzdem überraschend, können von ihnen aber erklärt und eingeordnet werden

  • Welche Kriterien werden zur Bestimmung der Lokalisation auf dem HEDEKontinuum herangezogen

    objektive Faktoren -> medizinische, psychologische, logopädische Befunde (professionelle Diagnose) - subjektive Faktoren -> Befinden, Schmerzerleben

  • Was zählt zu den individuellen Widerstandsressourcen

    -kognitive Ressourcen (Wissen etc.) -psychische Ressourcen (Selbstvertrauen etc.) -physiologische R. (Konstitution etc.) -ökonomische und materielle Ressourcen (Geld, finanzielle Unabhängigkeit etc.)

  • Welche Strategien zur Gesundheitsförderung wurden in der Ottawa-Charta aufgestellt

    -eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik entwickeln -gesundheitsförderliche Lebenswelt schaffen -gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen unterstützen -persönliche Kompetenzen entwickeln -die Gesundheitsdienste neu orientieren

  • Welche Faktoren sind im Health-Belief-Modell relevant

    1.wahrgenommene Gesundheitsbedrohung -wahrgenommene Anfälligkeit für die Erkrankung -wahrgenommene Schweregrad der Krankheit 2.wahrgenommene Effektivität des Verhaltens -wahrgenommene Nutzen des Verhaltens -wahrgenommene Kosten des Verhaltens

  • In der sozial-kognitiven Theorie von Bandura sind folgende Hauptkonstruktevon Bedeutung

    Selbstwirksamkeitserwartung +Ergebniserwartung (Konsequenzerwartung)

  • Nennen Sie bitte die Korrelate der Selbstwirksamkeit nach Bandura.

    -direkte/persönliche Erfahrung -stellvertretende Erfahrung -symbolische Erfahrung -emotionale Erfahrung

  • Welche Faktoren beeinflussen nach der Theorie des geplanten Verhaltens (TPB) das Ausmaß der Verhaltensintention

    -Einstellung der Person gegenüber dem Verhalten -Verhaltenskontrolle -soziale Norm

  • Wovon ist die Verhaltenskontrolle in der Theorie des geplanten Verhaltens abhängig

    control believes: Ressourcen und Barrieren um Kontrolle ausüben zu können + perceived power: Einschätzung wie potent Kontrollmöglichkeiten sind

  • Für das Transtheoretisches Modell der Verhaltensänderung gilt

    dass Verhaltensänderung kein Ereignis, sondern ein Prozess ist -> muss 6 Phasen durchlaufen um Verhaltensänderung erfolgreich durchzuführen (Absichtslosigkeit, Absichtsbildung, Vorbereitung, Handlung, Aufrechterhaltung, Stabilisierung)

  • Welches sind die typischen Phasen des Generellen Adaptations-Syndroms (GAS)

    Alarm, Widerstand und Erschöpfung

  • Welche Systeme sind an der körperlichen Stressreaktion beteiligt

    alle körperlichen Funktionen

  • Nennen Sie die drei wichtigsten Perspektiven, aus denen Stress erklärt werden kann

    Stress als Reaktion, Auslöser, Interaktion

  • Was sind kritische Lebensereignisse?

    größere Lebensveränderungen z.B. Schwangerschaft, Scheidung

  • Auf welche Phänomene konzentriert sich das transaktionale Stressmodell von Lazarus

    (-> Stress als Interaktion) -Stress -Appraisal (kognitive Bewertung) -Coping (Bewältigung)

  • Nennen Sie ein Verfahren zur Erfassung von Bewältigungsverhalten bei Stress.

    Stressverarbeitungsbogen von Erdmann und Janke (SVF)

  • Geben Sie ein Beispiel für ein Stressbewältigungsprogramm an.

    Freiberger Stresspräventionstraining für Paare (FSPT) von Bodemann

  • Was ist charakteristisch für das Typ-A-Verhaltensmuster

    körperlich: laute Stimme, schnelle Sprache, psychomotorische Aktivität, Anspannung der Gesichtsmuskulatur| Einstellungen+Emotionen: Feindseligkeit, Ungeduld, Ärger, Aggression, hohe Leistungsmotivation, Konkurrenzstreben, Bedürfnis nach Kontrolle, hohe Aufmerksamkeit, Schnelligkeit, Hyperaktivität, hohes Arbeitsengagement -begeben sich öfter in Stresssituationen -Risikoverhalten -belasteter durch Konkurrenzstreben und Ungeduld -bei Stress -> körperliche Reaktion in Form von erhöhter Herzfrequenz -> Herz-Kre

  • Wie wird das Typ-A-Verhalten diagnostisch erfasst?

    durch ein strukturiertes Interview: provokanter Fragestil, Aufzeichnung des Gesprächs, externe Beurteilung, Einstufung (Typ A oder B) | Jenkins Activity Survey

  • Was ist charakteristisch für das Typ-C-Verhaltensmuster

    -wirken freundlich, konfliktscheu -opfern sich auf -Tendenz zur Selbstschuld -angepasst für effektives Zusammenleben -Unterdrückung und Verleugnung anfallender körperlicher Symptome und psychischen Reaktionen

  • Was bedeutet der Begriff „hardiness

    bezeichnet ein Persönlichkeitskonstrukt -war ursprünglich eine Eigenschaft -hat positiven Einfluss auf die Gesundheit (Stresspuffermodell) -> direkte Effekte

  • Das Persönlichkeitsmerkmal Sensation Seekingist definiert als

    ..Suchen nach verschiedenartig, neuen, komplexen, intensiven Eindrücken und Erfahrungen ..Bereitschaft physische, soziale, legale und finanzielle Risiken in Kauf zu nehmen

  • Von welcher Annahme geht die Differential-Vulnerability-Hypothese aus

    Geschlechtsunterschiede wegen unterschiedlichem Umgang mit Belastungen, Vulnerabilitäten

  • Was wird unter sozialer Unterstützung verstanden

    der qualitative Aspekt sozialer Beziehungen von Hilfsinteraktionen zwischen Unterstützungsgeber- und empfänger

  • Bitte kreuzen Sie die zutreffenden Sätze zur Sozialen Unterstützung an

    Ausmaß soz. Unterstützung ist abhängig von: Grad der Vertrautheit der Personen untereinander, Formen soz. Kontakte, bereits stattgefundenen Austauschprozessen

  • Welche Merkmale können zu dyadischem Stress führen?

    Situations- und Partnermerkmale->situationaler Faktor: Ansteckung durch negative Emotionen, personale Faktoren|dyadische Faktoren: Veränderung der Rollen| externe Gründe: kritische Lebensereignisse

  • Welche Gegebenheiten wirken im Prozess der Sozialen Unterstützung?

    Gegebenheiten der Situation, inter- und intrapersonale Faktoren

  • Welche Formen des Copings werden in der Theorie des dyadischen Copings unterschieden

    1. gemeinsames Coping 2. supportives Coping (praktische Ratschläge, emotionale Unterstützung) 3. deligiertes Coping (Partner übernimmt Aufgaben, um den anderen zu entlasten)

  • Für das EISI-Experiment sind folgende Punkte charakteristisch

    ...induziert dyadischen Stress und sozialen Ärger ...fiktiver Paarintelligenztest ...Aufgaben aufteilen -> möglichst hoher IQ ...Aufgaben räumlich getrennt lösen, durch Gegensprechanlage kommunizieren, ist mit einem Code freizuschalten

  • Welches sind Konzepte und Strategien der Prävention

    Risikofaktoren verringern und Schutzfaktoren erzeugen| Verhältnisprävention: Einflussnahme auf Gesundheit/Krankheit durch Veränderung der Lebensbedingungen/Umwelt der Person -- Verhaltensprävention: Einflussnahme auf individuellen Gesundheitszustand oder individuelles Gesundheitsverhalten (Impfungen, Vorsorge)

  • Die KiGGS-Studie untersucht

    die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hinsichtich *Behinderung *körperlicher Beschwerden *Ernährung *Gesundheitsverhalten *Adipositas *Gesundheitsrisiken

  • Wie werden Risikofaktoren klassifiziert

    -physiologische, genetische und psychische Disposition -behaviorale Disposition - ökologische Disposition

  • Wie werden Schutzfaktoren klassifiziert

    -soz. und wirtschaftl. Faktoren - Umweltfaktoren - behaviorale und psychische Faktoren - Zugang zu gesundheitlichen Leistungen

  • Welches sind gemeinsame Ziele der Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung

    Gesundheitsgewinnung durch: *Gesundheitsrisiken minimieren und *Schutzfaktoren erzeugen/unterstützen

  • Der Begriff Prävalenz gibt an

    die Anzahl der Krankheitsfälle in einer definierten Bevölkerungsgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt

  • Die U-Vorsorgeuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter gehören zur

    zur sekundären Prävention

  • Welches sind familiäre Risikofaktoren im Kindesalter

    - dysfunktionale Erziehungsverhalten - Ehekonflikte - unangemessene Wohnverhältnisse - familiäre Gewalt - mangelnde außerfamiliäre soziale Beziehungen - geringer sozialer Status

  • Welches sind Individualressourcen im Kindesalter?

    - positive Selbstwahrnehmung-positive Grundeinstellung-körperliche Robustheit-soziale Wertschätzung erfahren-gute Integration in die Gemeinschaft-Selbststeuerung und Kreativität-schützen vor Entwicklungsabweichungen

  • Was ist mit dem Kinder-Vorsorgeprogramm gemeint und welchem Präventionsansatz ist es zuzuordnen

    dient der Krankheitsfrüherkennung - sekundäre Prävention|Vorsorgeprogramm: erste Anhaltspunkte für Fehlentwicklungen erkennen > Bedürfnisse sicherstellen

  • Welche chronischen Krankheiten gehören nach der KiGGS-Studie zu den häufigsten im Kindesalter

    Asthma, Neurodermitis, obstruktive Bronchitis

  • Welches Verfahren wird zur Erfassung des gesundheitsbedingten Versorgungsbedarfes eingesetzt

    ChildrenwithSpecial HealthCare Needs (CSHCN)-Screener, der in der KiGGS-Studie verwendet wurde

  • Was gilt für empirisch gut bewährte Präventionsprogramme

    Kriterium, mind. 2 unabhängige Forschungsgruppen, 2 Kontrollforschungsgruppen, 1x untrainierte Trainingsgruppe und 1x Placebo Gruppe: Einmal muss sich die Studie als überlegen herausgestellt haben

  • Welche Kriterien zur Bewertung von Präventionsprogrammen werden von der SPR herangezogen

    efficacy -> Basis | effectiveness -> Wirksamkeit in der Praxis | Dissemination -> Verbreitung in der Praxis

  • Nennen Sie bitte Gründe für die Zunahme negativen Gesundheitsverhaltens im Jugendalter

    -Anstieg riskanter Verhaltensweisen -zur Loslösung von Entwicklungsaufgaben -Stärkeres Ansehen in Peer-Groups durch Konsum von illegalen Substanzen -Privilegien des Erwachsenenalters einfordern

  • Welches sind personale Faktoren, die Einfluss auf interindividuelle Unterschiede im Gesundheitsverhalten haben

    in der Person der Jugendlichen begründet: Probleme mit der Selbststeuerung, aggressives Verhalten, ADHS | hoher Selbstwert, positive Zukunfterwartungen, Selbstsicherheit, allgemeine soz. Kompetenzen

  • Wie hoch ist lt. KiGGS-Welle 1 der Alkoholkonsum bei Jugendlichen (Lebenszeitprävalenz)? Wie hat sich die Prävalenzrate gegenüber der KiGGSBasiserhebung verändert

    54,4% Prävalenzrate bei den 14-17 Jährigen bei der Welle 1 | Basiserhebung 62,8%

  • Welche Merkmale treffen auf resiliente Jugendliche zu

    -stabile emotionale Bindung zur Bezugsperson -stabiles Netzwerk von Verwandten und Bekannten -klar strukturierte Haushalte -gleichgeschlechtliches Identifikationsmodell -angenehmes Temperament -liebevoller aber konsequenter Erziehungsstil -positive Lebens- und realistische Zukunftsperspektive

  • Welche Konzepte ermöglichen die theoretische und empirische Erfassung der Prävention und Gesundheitsförderung im Erwachsenenalter

    Prävention und Gesundheitsförderung in dem Mittelpunkt - Konzept der Entwicklungsaufgaben - soziale Übergänge - Konzepte der Lebensereignisse

  • Welche Strukturierung der Prävention im Erwachsenenalter ist mit der beruflichen Rolle verknüpft

    Beginn und Abschluss einer beruflichen Ausbildung - Berufliche Laufbahn mit erwünschten und unerwünschten Ereignissen (bspw. Arbeitslosigkeit) - Eintritt in den Ruhestand

  • Jeder Praxisansatz der Prävention im Erwachsenenalter bedarf

    ethologische Theorie (Prävention von verschiedenen Krankheiten) und salutogenetische Theorie

  • Welche riskanten Lebensweisen sind bei Erwachsenen relevant

    Rauchen, Alkoholkonsum, übermäßig sexuelles Risikoverhalten, ungesunde, Ernährung, Bewegungsmangel

  • Welche Ansätze kommen für die Prävention und Gesundheitsförderung im Erwachsenenalter in Betracht

    settingbezogene zielgruppenspezifische Ansätze, Ansatzpunkte im Lebenslauf, personale und strukturelle Ansätze

  • Welche spezifischen Phasen und Themen bieten Ansatzpunkte für die Prävention bei Erwachsenen

    1.Übergangsphasen im ganzen Leben mit hohem Maß an Belastungen 2.Körperl. Ereignisse 3. Verlustereignisse

  • Gesundheit im Alter als mehrdimensionales Konstrukt – welche Dimensionen sind relevant?

    1.fehlen von Krankheiten und deren Symptomen 2.optimaler funktionaler Status 3.aktive, selbstverantwortliche, persönlich zufriedenstellende Lebensestaltung 4.gelingende und Bewältigung von Belastungen und Krisen 5.individuell angemessenes System medizin-pflegerischer und soz. Unterstützung

  • Welche Ziele verfolgt die Prävention und Gesundheitsförderung im Alter?

    1.Erhaltung einer aktiven, selbstständigen Lebensführung 2. Erhaltung körperl. und geistiger Leistungsfähigkeit 3. Vermeidung von körperl. und psychischen Erkrankungen 4.Aufrechterhaltung eines angemessenen Systems der Unterstützung

  • Welche Merkmale treffen auf die Berliner Altersstudie zu

    Längsschnittstudie, von 70-100 järhigen, Hauptstudie von 1990-93 mit 516 Teilnehmer, in westberlin lebende Senioren, anschließend mit den weiter überlebenden

  • Was ist mit dem Konzept „Präventiver Hausbesuch“ gemeint

    Früherkennung von Risikofaktoren für Erkrankungen und Funktionseinbußen

  • Warum ist die Förderung der körperlichen Aktivität bei älteren Menschen von Bedeutung

    selbst stark beeinträchtigte ältere Menschen profitieren davon

  • Was besagt die Baumsche Formel?

    ???