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SRC Fragenliste

SRC Fragenliste

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Sprechfunk SRC

Items (180)

  • „Mobiler Seefunkdienst“ ist mobiler Funkdienst …

    zwischen Küstenfunkstellen und Seefunkstellen bzw. zwischen Seefunkstellen untereinander

  • Welche Funktion hat das „GMDSS“ (Global Maritime Distress and Safety System)?

    Hilfe in Seenotfällen und Sicherung der Schifffahrt durch schnelle und genaue Alarmierung im Seenotfall

  • Zu welchem Zweck wurde das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) eingeführt?

    Schnelle und genaue Alarmierung in Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsfällen

  • Welche Aufgaben hat die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union [ITU])?

    Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) legt die grundlegenden Regelungen für die internationale Telekommunikation fest

  • Was regelt die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk, engl. Radio Regulations [RR])?

    Die Vollzugsordnung für den Funkdienst (RR) regelt u. a. die Zuweisung von Frequenzbereichen an die Funkdienste und die Betriebsverfahren im Seefunkdienst

  • Welche Publikationen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) enthalten speziell für die Sportschifffahrt Informationen zum Seefunk?

    Jachtfunkdienst „Nord- und Ostsee“

  • Was ist eine „Küstenfunkstelle“?

    Ortsfeste Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes

  • Was bedeutet „öffentlicher Funkverkehr“?

    Funkverkehr, der der Allgemeinheit zum Austausch von Nachrichten dient

  • Für die Teilnahme am öffentlichen Funkverkehr ist – im Gegensatz zur Teilnahme am Nichtöffentlichen Funkverkehr – zusätzlich erforderlich …

    Vertrag mit einer Abrechnungsgesellschaft

  • Wodurch erfährt eine Seefunkstelle von einer Küstenfunkstelle, dass dort Nachrichten für sie vorliegen?

    Individuelle Benachrichtigung oder Abhören von Sammelanrufen

  • Was sind die Abrechnungsgrundlagen für ein Seefunkgespräch über eine deutsche Küstenfunkstelle?

    Gesprächsdauer und Preis der Verrechnungseinheiten

  • Was ist eine „Sea-Area“ im GMDSS?

    Festgelegtes Seegebiet

  • Welche Bezeichnungen tragen die Seegebiete, in denen für Schiffe eine bestimmte Funkausrüstung international vorgeschrieben ist?

    A1, A2, A3, A4

  • Eine Yacht befindet sich in einem Seegebiet, das von der Sprechfunkreichweite einer UKW-Küstenfunkstelle abgedeckt wird, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen zur Verfügung steht. In welchem Seegebiet befindet sich das Fahrzeug?

    Seegebiet A1

  • Welches sind die satellitengestützten Alarmierungssysteme im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS)?

    COSPAS-SARSAT, Inmarsat

  • Was wird als „MSI“ bezeichnet?

    Nachricht, die die Sicherheit der Seeschifffahrt betrifft

  • Welche Aussendung wird als „WX" bezeichnet?

    Wetterbericht

  • Welche Aussendung wird als „NX" bezeichnet?

    Nautische Warnnachricht

  • Was versteht man unter „AIS“?

    Automatisches Schiffsidentifizierungs- und Überwachungssystem, das statische und dynamische Schiffsdaten auf UKW überträgt

  • Was bedeutet „ETA“?

    Voraussichtliche Ankunftszeit

  • Wonach richten sich die Zeitangaben im Seefunkdienst?

    Koordinierte Weltzeit (Universal Time Co-ordinated [UTC])

  • Welche Bedeutung hat die Zeitangabe „LT“ (Local Time)?

    Ortszeit, bezogen auf den Standort des Schiffes

  • Wie bezeichnet man ein funkärztliches Beratungsgespräch?

    Medico-Gespräch

  • Was ist eine „Seefunkstelle“?

    Funkstelle des mobilen Seefunkdienstes an Bord eines nicht dauernd verankerten Seefahrzeuges

  • Welches Funkzeugnis ist auf einem mit einer Seefunkanlage ausgerüsteten Sportfahrzeug unter deutscher Flagge für den Schiffsführer vorgeschrieben?

    Ein Funkzeugnis, das zum Bedienen der eingebauten Anlage berechtigt, z. B. SRC oder LRC

  • Welche Funkanlagen darf der Inhaber eines Beschränkt Gültigen Funkbetriebszeugnisses (Short Range Certificate [SRC]) bedienen?

    UKW-Funkanlagen im Seefunkdienst auf nicht funkausrüstungspflichtigen Fahrzeugen und auf Traditionsschiffen

  • Welche Sportboote müssen mit einer UKW-Seefunkanlage ausgerüstet sein?

    Gewerbsmäßig genutzte Sportboote mit einer Länge über alles von 12 m und mehr

  • Welche rechtlichen Voraussetzungen sind für den Betrieb einer Seefunkstelle auf einem Sportfahrzeug und einem Traditionsschiff zu erfüllen?

    Frequenzzuteilung, für den Seefunkdienst zugelassene oder in Verkehr gebrachte Funkgeräte, ausreichendes Seefunkzeugnis des Fahrzeugführers

  • Welche Urkunde und welcher Befähigungsnachweis müssen bei der Überprüfung einer Seefunkstelle auf einem Sportfahrzeug dem Prüfbeamten auf Verlangen vorgelegt werden?

    Frequenzzuteilungsurkunde und Seefunkzeugnis des Fahrzeugführers

  • Die Urkunde über die Frequenzzuteilung zum Betreiben einer Seefunkstelle wird in Deutschland ausgestellt durch …

    die Bundesnetzagentur (BNetzA), Außenstelle Hamburg

  • Welche Urkunde für die Seefunkstelle muss auf einem Sportfahrzeug mitgeführt werden?

    Frequenzzuteilungsurkunde (im Original)

  • Was und zu welchem Zweck muss ein Schiffseigner bei Änderung des Schiffsnamens in Bezug auf seine Seefunkstelle veranlassen?

    Namensänderung der Bundesnetzagentur schriftlich mitteilen zwecks Änderung seiner Frequenzzuteilungsurkunde

  • Was muss ein Schiffseigner beim Austausch der UKW-Sprechfunkanlage gegen eine UKWGMDSS- Funkanlage veranlassen?

    Schriftliche Mitteilung über die Umrüstung an die Bundesnetzagentur

  • Was ist beim Kauf eines UKW-Sprechfunkgeräts für den Seefunkdienst oder eines UKW-GMDSSFunkgeräts zu beachten?

    Das Funkgerät muss für den Seefunkdienst zugelassen oder in Verkehr gebracht worden sein

  • Wer stellt in Deutschland Funksicherheitszeugnisse für Sportboote aus, die gewerbsmäßig genutzt werden?

    See-Berufsgenossenschaft (See-BG)

  • Ein Sportboot von 12 Meter Länge und mehr benötigt ein Funksicherheitszeugnis...

    bei gewerbsmäßiger Nutzung

  • Welche Sendeleistungen lassen sich bei einer fest installierten UKW-Seefunkanlage schalten?

    1 Watt oder maximal 25 Watt

  • Welche Behörde erteilt in Deutschland sechsstellige Rufzeichen für Seefunkstellen?

    Bundesnetzagentur (BNetzA), Außenstelle Hamburg

  • Welche Behörden in Deutschland sind berechtigt, die Funktionsfähigkeit von Seefunkstellen zu überprüfen?

    Bundesnetzagentur (BNetzA) und Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)

  • Welche Behörde teilt einer in das Seeschiffsregister eingetragenen Yacht das mindestens vierstellige Unterscheidungssignal zu?

    Seeschiffsregister des zuständigen Amtsgerichts

  • Welche Art von Funkstelle hat z. B. das Rufzeichen „DDTW“?

    Seefunkstelle an Bord eines deutschen Schiffes, eingetragen in einem Seeschiffsregister

  • Das Abhörverbot und das Fernmeldegeheimnis sind geregelt...

    im Telekommunikationsgesetz (TKG)

  • Wer ist beim Betrieb einer Seefunkstelle auf einem Sportboot zur Wahrung des Fernmeldegeheimnisses und des Abhörverbots verpflichtet?

    Alle Personen, die eine Seefunkstelle beaufsichtigen, bedienen oder Kenntnis über öffentlichen Nachrichtenaustausch erlangt haben

  • Welche Nachrichten dürfen uneingeschränkt aufgenommen und verbreitet werden?

    Aussendungen, die „An alle Funkstellen“ gerichtet sind

  • Wenn ein Funkgerät ordnungsgemäß in Verkehr gebracht worden ist, trägt es...

    das CE-Zeichen

  • Zur Teilnahme am Binnenschifffahrtsfunk muss eine Seefunkstelle...

    mit einer umschaltbaren „Kombi—Anlage für Seefunkdienst und Binnenschifffahrtsfunk“ oder einer zusätzlichen Sprechfunkanlage für den Binnenschifffahrtsfunk ausgerüstet werden

  • Das Seefunkgerät nimmt bei Empfang einen Strom von 0,5 Ampere auf. Wie lange kann das Funkgerät im Empfangsbetrieb an einer Batterie ohne Nachladen überschlägig betrieben werden, wenn die Kapazität 60 Amperestunden beträgt?

    120 Stunden

  • Welche Auswirkung auf die Betriebsdauer einer Batterie hat der Sendebetrieb einer Seefunkanlage im Vergleich zum Empfangsbetrieb?

    Betriebsdauer wird verkürzt

  • Wie hoch ist die mittlere Stromaufnahme einer UKW-Seefunkanlage im Empfangsbetrieb?

    Je nach Anlage zwischen 0,3 A und 1 A

  • Wie hoch ist die mittlere Stromaufnahme einer UKW-Seefunkanlage im Sendebetrieb bei 25 Watt Sendeleistung?

    Zwischen 4 und 8 Ampere

  • Wozu dient am UKW-Gerät die Rauschsperre (Squelch)?

    Der Lautsprecher des Empfängers wird nur ab einem Mindest-Empfangssignalpegel aktiviert

  • Welche Eigenschaften des „GPS“ sind für eine GMDSS-Funkanlage von besonderer Bedeutung?

    Mit Hilfe von GPS kann die genaue Position des Fahrzeugs bestimmt und übermittelt werden. Ebenso kann die genaue Zeit bestimmt werden

  • Was bedeutet „DSC“ im mobilen Seefunkdienst?

    Digitaler Selektivruf

  • Was ist ein „Digitaler Selektivruf“?

    Digitale Aussendung, die bei der gerufenen Funkstelle ein optisches und/oder akustisches Signal auslöst

  • Welches technische Verfahren im GMDSS ermöglicht einer Seefunkstelle die Verkehrsaufnahme in den Richtungen Schiff-Küstenfunkstelle und Schiff–Schiff?

    DSC

  • Welcher Unterschied besteht in der Reichweite bei analoger (Sprechfunk) und bei digitaler Übertragung (DSC) im UKW-Seefunkbereich?

    Bei digitaler Übertragung deutlich größere Reichweite im Vergleich zur analogen Übertragung

  • Welcher UKW-Kanal wird im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) für die digitale Ankündigung einer Dringlichkeitsmeldung benutzt?

    Kanal 70

  • Auf welchem UKW-Kanal erfolgt die Alarmierung mittels DSC?

    Kanal 70

  • Wie wird eine mit DSC-Einrichtungen ausgerüstete Seefunkstelle gekennzeichnet?

    Schiffsname, Rufzeichen, Rufnummer des mobilen Seefunkdienstes (MMSI)

  • Der mit einem DSC-Gerät aufgenommene Notalarm wird...

    automatisch gespeichert

  • Was wird als „Maritime Mobile Service Identity (MMSI)“ bezeichnet?

    Rufnummer im Seefunkdienst

  • Wie lauten die Maritime Identification Digits (MID) für die Bundesrepublik Deutschland?

    211 und 218

  • Welche Urkunde enthält die eigene Seefunkstellen-Rufnummer (MMSI)?

    Frequenzzuteilungsurkunde

  • Wie setzt sich die Seefunkstellen-Rufnummer (MMSI) zusammen?

    Neun Ziffern, wobei die ersten drei Ziffern die Seefunkkennzahl (MID) enthalten

  • Wie setzt sich die Küstenfunkstellen-Rufnummer (MMSI) zusammen?

    Neun Ziffern, die ersten beiden Ziffern Nullen, die nächsten drei Ziffern enthalten die Seefunkkennzahl (MID)

  • Welche Art von Funkstelle des Seefunkdienstes kennzeichnet die Ziffernfolge 002111240?

    Deutsche Küstenfunkstelle

  • Woran ist die Nationalität der Seefunkstelle in der MMSI erkennbar?

    Seefunkkennzahl (MID)

  • Durch die Verbindung mit welchem Gerät ist gewährleistet, dass bei einem DSC-Notalarm die aktuelle Position automatisch mit ausgesendet wird?

    GPS-Empfänger

  • Wie wird der Frequenzbereich von 30 bis 300 MHz bezeichnet?

    Ultrakurzwelle (UKW/VHF)

  • Welches Funkzeugnis muss der Führer eines Sportfahrzeugs oder Traditionsschiffes, das mit einer UKW-Seefunkstelle ausgerüstet ist, mindestens besitzen, um am GMDSS teilnehmen zu dürfen?

    Beschränkt Gültiges Funkbetriebszeugnis (Short Range Certificate)

  • An welchem Funkdienst darf der Inhaber eines Beschränkt Gültigen Funkbetriebszeugnisses (SRC) teilnehmen?

    Mobiler Seefunkdienst auf Ultrakurzwelle (UKW/VHF)

  • Was kennzeichnet die Betriebsart „Duplex“?

    Gegensprechen auf zwei Frequenzen

  • Was kennzeichnet die Betriebsart „Simplex“?

    Wechselsprechen auf einer Frequenz

  • Welche Betriebsart wird als „Semi-Duplex“ bezeichnet?

    Wechselsprechen auf zwei Frequenzen

  • Welche UKW-Kanäle sind international ausschließlich für den Funkverkehr zwischen Seefunkstellen vorgesehen?

    Kanäle 06, 08, 72 und 77

  • Für welchen Funkverkehr dürfen die UKW-Kanäle 75 und 76 benutzt werden?

    Funkverkehr, der ausschließlich die Navigation betrifft

  • Atmosphärische Störungen des Funkverkehrs sind …

    im Seefunkverkehr im VHF-Bereich kein Problem

  • Wie breiten sich Ultrakurzwellen (UKW/VHF) aus?

    Geradlinig und quasioptisch

  • Wie werden die internationalen Kanäle im UKW-Seefunkbereich bezeichnet?

    Kanal 1 bis 28 und 60 bis 88

  • Wovon hängt die Reichweite einer UKW-Funkanlage hauptsächlich ab?

    Antennenhöhe

  • Wie sollen UKW-Antennen ausgerichtet werden?

    Vertikal

  • Wodurch kann die Abstrahlung der Sendeenergie einer UKW-Anlage auf einem Schiff wesentlich beeinträchtigt werden?

    Metallische Gegenstände in der Nähe der Antenne

  • Was hat keinen Einfluss auf die Reichweite eines UKW-Handsprechfunkgerätes?

    Schlechtes Wetter

  • Ist das Senden auf UKW in ausländischen Häfen gestattet?

    Abhängig von entsprechenden Vorschriften des Landes

  • Wie ist die Rangfolge der Aussendungen im Seefunkdienst festgelegt?

    Not, Dringlichkeit, Sicherheit, Routine

  • Welche Vorkommnisse im Seefunkdienst sollen im Schiffstagebuch dokumentiert werden?

    Der Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr sowie wichtige Vorkommnisse, die den Seefunkdienst betreffen

  • Welchem Funkverkehr ist der Nachrichtenaustausch zwischen Küstenfunkstellen des Revier- und Hafenfunkdienstes und Seefunkstellen zuzuordnen?

    Nichtöffentlicher Funkverkehr

  • Wozu dient der Revier- und Hafenfunkdienst?

    Übermittlung von Nachrichten, die ausschließlich das Führen, die Fahrt und die Sicherheit von Schiffen auf dem Revier, innerhalb oder in der Nähe von Häfen betreffen

  • Welcher Funkdienst gehört neben dem Revier- und Hafenfunkdienst ebenfalls zum Sicherheitsfunkdienst innerhalb des mobilen Seefunkdienstes?

    Schiffslenkungsfunkdienst

  • Wer bestimmt bei einer Verbindung zwischen See- und Küstenfunkstelle den für die weitere Verkehrsabwicklung zu benutzenden Arbeitskanal?

    Küstenfunkstelle

  • Wie ist eine Küstenfunkstelle des Revier- und Hafenfunkdienstes gekennzeichnet?

    Geografischer Name des Ortes, dem die Art des Dienstes und das Wort Radio folgen

  • Welche Funkstelle wird mit dem Rufnamen „Warnemünde Traffic“ gerufen?

    Küstenfunkstelle des Revierfunkdienstes in Warnemünde

  • Was zeigt das Dringlichkeitszeichen an?

    Die rufende Funkstelle hat eine sehr dringende Meldung auszusenden, welche die Sicherheit einer mobilen Einheit oder einer Person betrifft

  • Wie lautet das Dringlichkeitszeichen im Sprechfunk?

    PAN PAN

  • Was wird im Sprechfunk durch das Zeichen PAN PAN angekündigt?

    Dringlichkeitsmeldung

  • Wie ist im GMDSS zu verfahren, wenn eine dringende Meldung im UKW-Bereich auszusenden ist, welche die Sicherheit einer Person betrifft?

    Ankündigung per Digitalen Selektivruf (DSC) auf Kanal 70 und Aussendung der Dringlichkeitsmeldung im Sprechfunk auf Kanal 16

  • Was bedeutet im DSC-Controller die Anzeige „URGENCY“?

    Die nachfolgende Meldung ist dringend und betrifft die Sicherheit einer mobilen Einheit oder einer Person

  • An wen dürfen Dringlichkeitsmeldungen im Seefunkdienst grundsätzlich gerichtet werden?

    An alle Funkstellen oder an eine bestimmte Funkstelle

  • Wie ist zu verfahren, wenn eine an alle Funkstellen ausgesendete Dringlichkeitsmeldung erledigt ist?

    Dringlichkeitsmeldung muss durch eine Meldung an alle Funkstellen aufgehoben werden

  • Wie lautet das Sicherheitszeichen im Seefunkdienst?

    SECURITE

  • Welche Meldung wird mit SECURITE eingeleitet?

    Sicherheitsmeldung

  • Welchen Inhalt kann eine Sicherheitsmeldung haben?

    Wichtige nautische Warnnachricht oder eine wichtige Wetterwarnung

  • Welche UKW-Kanäle benutzen Sportfahrzeuge für den Funkverkehr untereinander vorzugsweise in den deutschen Hoheitsgewässern?

    Kanäle 69 oder 72

  • Für welche Verkehrsabwicklungen werden UKW-Handsprechfunkgeräte vorzugsweise verwendet?

    Funkverkehr an Bord, Funkverkehr Schiff–Überlebensfahrzeug

  • Was ist bei Testsendungen im Sprech-Seefunkdienst zu beachten?

    Die Aussendungen dürfen 10 Sekunden nicht überschreiten, müssen mit dem Wort „Test“ und mit einer Kennung des Schiffes ausgestrahlt werden

  • Welche Betriebsart wird für den Schiff-Schiff-Verkehr auf UKW im Sprechfunkverfahren verwendet?

    Wechselsprechen auf einer Frequenz

  • Der UKW-Kanal 70 dient ausschließlich dem Zweck der Aussendung ...

    des Digitalen Selektivrufs

  • Welchen Zwecken dient der UKW-Kanal 16 (156,8 MHz) im Seefunkdienst?

    Notverkehr, Dringlichkeitsmeldung, Ankündigung einer Sicherheitsmeldung, Anrufkanal

  • Auf welchem UKW-Kanal muss ein Sportfahrzeug empfangsbereit sein, wenn es sich auf See befindet und mit einer GMDSS-Seefunkanlage ausgerüstet ist?

    Kanal 70

  • Auf welchem UKW-Kanal sollte ein Sportfahrzeug in der Regel empfangsbereit sein, wenn es sich auf See befindet und nur mit einer UKW-Sprechfunkanlage ausgerüstet ist?

    Kanal 16

  • Welcher UKW-Kanal ist vorzugsweise für den Schiff-Schiff-Verkehr und für koordinierte Suchund Rettungseinsätze (SAR) vorgesehen?

    Kanal 06

  • Welchen Zwecken dienen der Anrufkanal und ein Arbeitskanal?

    Anrufkanal zur Verbindungsaufnahme, Arbeitskanal zur Abwicklung des weiteren Funkverkehrs

  • Auf welchem Kanal ist eine Küstenfunkstelle zu rufen, die sowohl auf dem Kanal 70 als auch auf Kanal 16 sowie auf einem veröffentlichten Arbeitskanal empfangsbereit ist?

    Kanal 70 oder Arbeitskanal

  • Auf welchem Kanal wird eine Küstenfunkstelle ohne DSC im Routineverkehr gerufen?

    Arbeitskanal

  • Was ist vor dem Anruf auf einem Arbeitskanal zu beachten?

    Der laufende Funkverkehr darf nicht gestört werden

  • Was bedeutet „NAVTEX“?

    Nautische Warnnachrichten im Funktelexverfahren

  • Wie heißt der Dienst, in dem Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt (MSI) über terrestrische Frequenzen verbreitet werden?

    NAVTEX

  • Welchen Dienst bieten der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auf den Frequenzen 518 kHz und 490 kHz gemeinsam an?

    NAVTEX

  • Bis zu welcher Entfernung vom Standort des Senders können Sicherheitsmeldungen für die Seeschifffahrt im NAVTEX-Dienst empfangen werden?

    Ca. 600 sm

  • Worauf muss beim Einstellen eines NAVTEX-Empfängers geachtet werden?

    Einstellen der jeweiligen NAVTEX-Sender und Auswählen der Art der benötigten Meldungen

  • Welche Informationen können bei der Programmierung eines NAVTEX-Empfängers nicht unterdrückt werden?

    Navigationswarnungen, Meteorologische Warnungen und SAR-Meldungen

  • In welcher Sprache werden Nachrichten für die Sicherheit der Seeschifffahrt (MSI) im NAVTEXDienst auf 490 kHz verbreitet?

    Landessprache der Funkstelle

  • In welchen Zeitabständen werden die regelmäßigen NAVTEX-Informationen vom deutschen NAVTEX-Sender ausgesendet?

    4 Stunden

  • Was bezeichnet „NAVAREA“?

    International festgelegtes Vorhersage- und Seewarngebiet

  • Was bezeichnet „SAR“?

    Suche und Rettung

  • Welche Aufgabe hat ein „RCC“ im Seenotfall?

    Koordinierung der im Seenotfall zur Verfügung stehenden Kräfte und Abwicklung des Notverkehrs

  • Welche Aufgabe hat ein „MRCC“ im Seenotfall?

    Koordinierung der im Seenotfall zur Verfügung stehenden Kräfte

  • Was ist „On-Scene Communication“?

    Funkverkehr vor Ort im Seenotfall

  • Welche Aufgabe hat der „On-Scene Co-ordinator“ (OSC) im SAR-Fall?

    Leitung der Such- und Rettungsmaßnahmen vor Ort

  • Was bedeutet „Funkverkehr vor Ort“?

    Funkverkehr zwischen dem Schiff in Not und den Fahrzeugen, die Hilfe leisten sowie dem Schiff in Not und dem Fahrzeug, das die Suche und Rettung koordiniert

  • Wer darf das Aussenden einer Notmeldung im Seefunkdienst veranlassen?

    Fahrzeugführer

  • Auf welchem UKW-Kanal müssen alle mit DSC ausgerüsteten seegehenden Schiffe im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS empfangsbereit sein?

    Kanal 70

  • Wie lautet das Notzeichen im Sprechfunk?

    MAYDAY

  • Womit wird der Notverkehr im Sprechfunk eingeleitet?

    MAYDAY

  • Wann liegt ein Seenotfall vor, der das Aussenden des Notzeichens im Sprechfunk rechtfertigt?

    Wenn ein Schiff oder eine Person von einer ernsten und unmittelbaren Gefahr bedroht ist und sofortige Hilfe benötigt

  • Welche Priorität der Alarmierung ist zu wählen, wenn sich eine Person in Lebensgefahr befindet und Hilfe benötigt?

    Notfall

  • Welche Frequenzen dürfen neben den Notfrequenzen für die Aussendung einer Notmeldung im Seefunkdienst benutzt werden?

    Jede andere verfügbare und geeignete Frequenz

  • Auf welchem UKW-Kanal findet der Notverkehr vorzugsweise statt?

    Kanal 16

  • Welche Meldungen dürfen im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) auf UKWKanal 16 (156,8 MHz) übermittelt werden?

    Notmeldungen, Dringlichkeitsmeldungen und die Ankündigung von Sicherheitsmeldungen

  • Wann und warum wird die Einleitung eines Notverkehrs wiederholt?

    Wenn die aussendende Seefunkstelle keine Antwort auf ihren DSC-Alarm oder ihre Notmeldung erhalten hat oder wenn sie es aus anderen Gründen für notwendig hält

  • An wen soll eine Seefunkstelle den Notalarm für ein anderes in Not befindliches Schiff richten?

    Grundsätzlich an die nächstgelegene Küstenfunkstelle oder sonst an alle Funkstellen

  • Welche Voraussetzung muss eine Seefunkstelle erfüllen, die den Empfang eines DSC-Notalarms auf UKW im Sprechfunkverfahren bestätigt?

    Sie muss Hilfe leisten können

  • Wann darf eine Seefunkstelle, wenn sie Hilfe leisten kann, den Empfang eines DSC-Notalarms auf UKW im Sprechfunkverfahren bestätigen?

    Nach Bestätigung durch eine Küstenfunkstelle oder einer angemessenen Wartefrist

  • Auf welchem UKW-Kanal und in welchem Verfahren bestätigt eine Seefunkstelle den auf Kanal 70 empfangenen Notalarm?

    Kanal 16, Sprechfunkverfahren

  • Wann wird im Seefunkdienst die Aufforderung SILENCE MAYDAY ausgesendet?

    Wenn die Funkstelle in Not oder die Funkstelle, die den Notverkehr leitet, störende Funkstellen zur Einhaltung der Funkstille auffordert

  • Wer fordert in einem Seenotfall eine störende Funkstelle mit den Wörtern SILENCE MAYDAY zur Einhaltung der Funkstille auf?

    Die Funkstelle in Not oder die Funkstelle, die den Notverkehr leitet

  • Welche Aufgaben übernimmt die Seenotleitung (Maritime Rescue Co-ordination Centre [MRCC]) nach Eingang eines Notalarms?

    Koordinierung und Information über die SAR-Maßnahmen

  • Auf welchen UKW-Kanälen ist Bremen Rescue Radio empfangsbereit?

    Kanal 16 (Sprechfunk), Kanal 70 (DSC)

  • Nach welchem Betriebsverfahren wird der Funkverkehr in Notfällen zwischen Seefunkstellen und SAR-Hubschraubern abgewickelt?

    Betriebsverfahren des mobilen Seefunkdienstes

  • Welche Veröffentlichung enthält die international entwickelten Redewendungen für Notfälle?

    Handbuch für Suche und Rettung

  • In welchem Frequenzbereich kann mit SAR-Einheiten Seefunkverkehr abgewickelt werden?

    UKW-Bereich

  • Im Funkverkehr zwischen Seefunkstellen und SAR-Hubschraubern gilt das Betriebsverfahren...

    des Seefunkdienstes

  • Auf welchen UKW-Kanälen dürfen zu Sicherheitszwecken Seefunkstellen mit SARHubschraubern Funkverkehr abwickeln?

    Kanal 16, Kanal 06

  • Wodurch werden in der Regel bei einer Rettungsaktion mit SAR Hubschraubern die Kanäle 16 und 06 überwacht?

    Zweikanal-Überwachung (Dual Watch)

  • Welchen UKW-Kanal soll ein Schiff in Not bis zur Ankunft eines SAR-Hubschraubers abhören?

    Kanal 16

  • Wie ist zu verfahren, wenn während eines Notverkehrs auf Kanal 16 die Ankündigung einer Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldung „An alle Funkstellen“ vorgenommen werden soll?

    Ankündigung mittels Digitalen Selektivrufs (DSC) auf Kanal 70, Ankündigung während einer Pause im Notverkehr auf Kanal 16, Aussendung der Meldung auf einem Schiff-Schiff-Kanal

  • Was ist zu tun, wenn irrtümlich von einer Seefunkstelle ein Notalarm auf Kanal 70 ausgelöst worden ist?

    a. Gerät umgehend zurücksetzen b. Wenn möglich, den Fehlalarm per DSC zurücknehmen c. Mit Meldung auf Kanal 16 „An alle Funkstellen“ den Fehlalarm zurücknehmen

  • Womit können im Notfall nach dem Verlassen des havarierten Schiffes keine Such- und Rettungsarbeiten ausgelöst bzw. erleichtert werden?

    UKW-Empfänger

  • Welche Komponenten des Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) werden für die Aussendung von Signalen zur Ortsbestimmung eingesetzt?

    SART, EPIRB

  • Wo soll eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) an Bord eines Sportbootes installiert werden?

    Im äußeren Decksbereich

  • Wann darf eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für eine Aussendung aktiviert werden?

    Nur im Notfall

  • Wie kann eine Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) im Notfall aktiviert werden?

    Manuell oder automatisch

  • Wodurch wird eine EPIRB im Seenotfall automatisch aktiviert?

    Wasserdruckauslöser

  • Welche Informationen enthält die Aussendung einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB)?

    a. Notsignal b. Identifikationsmerkmal c. Position mittels GPS, wenn vorhanden

  • Wie lange dauert es in den Seegebieten A1 bis A3, bis der Alarm einer COSPAS-SARSATSatelliten- Seenotfunkbake (EPIRB) bei der zuständigen Seenotleitung (MRCC) aufläuft?

    Wenige Minuten

  • Wie lange kann es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSATSatelliten- Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC dauern?

    Bis zu 4 Stunden

  • Warum dauert es unter ungünstigen Bedingungen von der Aktivierung einer COSPAS-SARSATSatelliten- Seenotfunkbake ohne GPS bis zum Empfang der Position im MRCC bis zu vier Stunden?

    Es müssen Überflüge der umlaufenden COSPAS-SARSAT-Satelliten (LEOSAR) abgewartet werden

  • Wie groß ist die maximale Abweichung der ermittelten von der tatsächlichen Position einer COSPAS-SARSAT-Seenotfunkbake (EPIRB) ohne GPS?

    2 sm

  • Zu welchem Zweck benutzen Satelliten-Seenotfunkbaken (EPIRB) die Frequenzen 121,5 MHz und 406 MHz?

    121,5 MHz zur Zielfahrt (Homing), 406 MHz zur Alarmierung und Positionsbestimmung

  • Welche Informationen müssen an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) erkennbar sein?

    a. Schiffsname/Rufzeichen/MMSI oder anderes Identifikationsmerkmal b. Seriennummer c. Haltbarkeitsdatum der Batterie d. Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers

  • Was ist zu tun, bevor die Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) für Wartungszwecke aus ihrer Halterung entfernt werden soll?

    Sicherstellen, dass kein Fehlalarm ausgelöst wird

  • Welche Prüfungen sind an einer Satelliten-Seenotfunkbake (EPIRB) durchzuführen?

    Haltbarkeitsdatum der Batterie, Haltbarkeitsdatum des Wasserdruckauslösers, Funktion entsprechend den Herstellerangaben

  • Wie erscheint die Aussendung eines Transponders für Suche und Rettung (SART) auf einem Radarbildschirm?

    Als Linie von mindestens zwölf Zeichen

  • Welches Navigationsgerät empfängt das Signal eines aktivierten Transponders für Suche und Rettung (SART)?

    Radargerät

  • Welche Vorteile hat eine UKW-Seefunkanlage gegenüber einem Mobiltelefon in einer Notsituation?

    Allgemeine und sichere Alarmierungsmöglichkeit

  • Welchen Vorteil hat eine UKW-Seefunkanlage gegenüber einem Mobiltelefon, wenn in einer Notsituation andere Fahrzeuge in Sicht sind und um Hilfe gebeten werden sollen?

    Erreichbarkeit aller in Funkreichweite befindlichen Seefunkstellen

  • Warum ist ein Mobiltelefon gegenüber einer UKW-Seefunkanlage keine Alternative, wenn in einer Notsituation die Such- und Rettungsmaßnahmen anderen Fahrzeugen bekannt gemacht werden müssen?

    Telefongespräche können von weiteren Fahrzeugen nicht mitgehört werden, wichtige Informationen zur Hilfeleistung und Rettung sind nicht für alle Beteiligten verfügbar

  • Mit welcher Meldung werden die Funkstellen davon unterrichtet, dass der Notverkehr beendet ist?

    Meldung, die mit SILENCE FINI abschließt

  • Welche Funktion hat ein Transponder für Suche und Rettung (Search and Rescue Transponder [SART])?

    Aussendung von Ortungsfunksignalen, die im Seenotfall das Auffinden des verunglückten Fahrzeuges mittels Radar erleichtern sollen

  • Welche Funktion hat eine Satelliten-Seenotfunkbake (Emergency Position-Indicating Radiobeacon [EPIRB])?

    Alarmierung und Kennzeichnung der Notposition