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Besonderer Teil des StGB I

Besonderer Teil des StGB I

Last update 

Widerstand gegen die Staatsgewalt §§110-122 Definitionen (Fahl/Winkler 'Definitionen und Schemata Strafrecht')

Items (44)

  • Rechtswidrige Tat (§ 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten)

    Nach Bundes- oder Landesrecht mit Strafe und nicht lediglich mit Geldbuße bedrohte vorsätzliche Tat

  • Auffordern (§ 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten)

    An die Motivation Dritter gerichtete Erklärung, die erkennbar ein bestimmtes Verhalten verlangt

  • Bestimmtheit (§ 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten)

    bedeutet, dass die Tat der Art nach gekennzeichnet sein muss, aber weniger konkretisiert sein kann als bei § 26 oder § 30.

  • Öffentlich (§ 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten)

    In einer Weise, dass ein größerer, individuell nicht feststehender oder jedenfalls durch persönliche Beziehungen nicht verbundener Personenkreis die Möglichkeit der Wahrnehmung hat

  • Versammlung (§ 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten)

    Zu einem bestimmten Zweckräumlich vereinigte Personenmehrheit

  • Verbreiten (§ 111 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten)

    Einem großen Personenkreis zugänglich machen

  • Amtsträger (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Wer nach deutschem Recht Beamter oder Richter ist, in einem sonstigen öffentlichrechtlichen Amtsverhältnis steht oder sonst zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben bestellt ist (§11 I Nr. 2)

  • Zur Vollstreckung berufen ( § 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    ist, wer im Einzelfall die Befugnis hat, den Staatswillen zu verwirklichen und durchzusetzen

  • Vollslreckungshandlung (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Tätigkeit, bei der der konkretisierte staatliche Wille durch eine dazu berufene Person - notfalls mit staatlichem Zwang - verwirklicht werden soll

  • Bei Vornahme (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    bedeutet, dass die Vollstreckungshandlung unmittelbar bevorstehen oder begonnen haben muss und noch nicht beendet sein darf.

  • Widerstand leisten (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Aktive Tätigkeit gegenüber dem Vollstreckungsbeamten, mit der die Durchführung einer Vollstreckungsmaßnahme verhindert oder erschwert werden soll

  • Gewalt (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Körperliche Kraftentfaltung zur Überwindung eines geleisteten oder erwarteten Widerstands

  • Drohung (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Inaussichtstellung eines zukünftigen Übels, auf das der Drohende Einfluss zu haben vorgibt (s. § 240 Rn. 3)

  • Tätlicher Angriff (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Jede in feindseliger Absicht unmittelbar auf den Körper des anderen zielende Einwirkung ohne Rücksicht auf ihren Erfolg

  • Waffe (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    (im technischen Sinne) ist jeder Gegenstand, der seiner Bauart nach dazu bestimmt ist, erhebliche Verletzungen beizubringen (s. § 224 Rn. 4).

  • Gefährliches Werkzeug (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Körperlicher Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit oder Art seiner Verwendung im konkreten Einzelfall nach Vorstellung des Täters geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen (s. § 244 Rn. 2)

  • Beisichführen (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Zu irgendeinem Zeitpunkt der Tat Zugriff darauf haben fs. § 244 Rn. 4)

  • Schwere Gesundheitsschädigung (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Langwierige ernste Krankheit oder erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit für längere Zeit (s. § 221 Rn. 6)

  • Beteiligter (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Täter oder Teilnehmer (§ 28 II)

  • Verwenden (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Jeder zweckgerichtete Einsatz (s. § 250 Rn. 12)

  • Gewalttätigkeit ( § 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    Physische Aggression unmittelbar gegen den Körper

  • Rechtmäßig (§ 113 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte)

    ist die Diensthandlung nach dem strafrechtlichen Rechtswidrigkeitsbegriff, wenn der Amtsträger sachlich und örtlich zuständig ist, die wesentlichen Förmlichkeiten eingehalten wurden und eine pflichtgemäße Ermessensausübung vorliegt.

  • Befreien (§ 120 Gefangenenbefreiung)

    Jede Form der Aufhebung einer behördlich angeordneten Verwahrung

  • Gefangener (§ 120 Gefangenenbefreiung)

    Wer auf behördliche Anordnung zum Zwecke der Ahndung einer Verfehlung in einer deutschen Anstalt verwahrt wird

  • Verleiten (§ 120 Gefangenenbefreiung)

    Bestimmendes Einwirken auf den Willen des anderen mit beliebigen Mitteln

  • Fördern (§ 120 Gefangenenbefreiung)

    Ermöglichen der Befreiung oder Erleichtem ihrer Durchfuhrung

  • Amtsträger (§ 120 Gefangenenbefreiung)

    Wer nach deutschem Recht Beamter oder Richter ist, in einem sonstigen öffentlichrechtlichen Amtsverhältnis steht oder sonst zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben bestellt ist (§ 11 Nr. 2)

  • Für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter (§ 120 Gefangenenbefreiung)

    Wer, ohne Amtsträger zu sein, bei einer Behörde oder für eine sonstige Stelle, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnimmt, oder bei einem Verband oder sonstigem Zusammenschluss, Betrieb oder Unternehmen, die für eine Behörde oder für eine sonstige Stelle Aufgaben der öffentlichen Verwaltung ausfuhren, beschäftigt oder für sie tätig und auf gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten auf Grund eines Gesetzes förmlich verpflichtet ist (§11 I Nr. 4)

  • Gefangener (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Wer auf behördliche Anordnung zum Zwecke der Ahndung einer Verfehlung in einer deutschen Anstalt verwahrt wird (s. § 120 Rn. 1)

  • Zusammenrotten (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Zusammentreten zu einem gemeinschaftlichen, bedrohlichen oder gewalttätigen Handeln

  • Mit vereinten Kräften (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Das Droh- und Aggressionspotential zusammengefasst einsetzend

  • Anstaltsbeamter (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Im Dienst der betroffenen Anstalt stehender Amtsträger

  • Amtsträger (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Wer nach deutschem Recht Beamter oder Richter ist, in einem sonstigen öffentlichrechtlichen Amtserhältnis steht oder sonst zur Wahmehmung öffentlicher Aufgaben bestellt ist (§ 11 Nr. 2)

  • Tätlicher Angriff (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Jede in feindseliger Absicht unmittelbar auf den Körper des anderen zielende Einwirkung ohne Rücksicht auf ihren Erfolg (s. § 113 Rn. 8)

  • Gewaltsam (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    ist jede nicht ordnungsgemäße Beseitigung oder Überwindung der Abschlusseinrichtung

  • Ausbrechen (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Überwinden oder Beseitigen einer physischen Abschlusseinrichtung gegen das Entweichen

  • Abschlusseinrichtung (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    ist alles, was an der Erlangung der Freiheit hindert, unabhängig von der Widmung.

  • Verhelfen (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Fördern des Entweichens eines anderen

  • Waffe (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    (im technischen Sinne) ist jeder Gegenstand, der seiner Bauart nach dazu bestimmt ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen (s. § 224 Rn. 4)

  • Gefährliches Werkzeug (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Körperlicher Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit oder Art seiner Verwendung im konkreten Einzelfall nach Vorstellung des Täters geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizufuhren (s. § 244 Rn. 2)

  • Schusswaffe (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Waffe im technischen Sinne, bei der ein Projektil durch einen Lauf getrieben wird

  • Beisichführen (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Zu irgendeinem Zeitpunkt der Tat Zugriff darauf haben (s. § 244 Rn. 4)

  • Gewalttätigkeit ((§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Physische Aggression unmittelbar gegen den Körper (s. § 113 Rn. 14)

  • Schwere Gesundheitsschädigung (§ 121 Gefangenenmeuterei)

    Langwierige ernste Krankheit oder erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit für längere Zeit (s. § 221 Rn. 6)