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Besonderer Teil des StGB II

Besonderer Teil des StGB II

Last update 

Straftaten gegen die öffentliche Ordnung §§ 123-134 (Fahl/Winkler 'Definitionen und Schemata Strafrecht')

Items (57)

  • Wohnung (§ 123 Hausfriedensbruch)

    Räumlichkeit, die bestimmungsgemäß - auch nur vorübergehend - zur Unterkunft von Menschen dient

  • Geschäftsraum (§ 123 Hausfriedensbruch)

    Räumlichkeit, die für gewisse Zeil oder dauernd gewerblichen, künstlerischen, wissenschaftlichen oder ähnlichen Zwecken, nicht notwendig erwerbswirtschaftlicher Art, dient

  • Befriedetes Besitztum (§ 123 Hausfriedensbruch)

    Grundstück, das äußerlich erkennbar durch zusammenhängende, nicht unbedingt lückenlose Schutzwehren gegen das willkürliche Betreten durch andere gesichert ist

  • Zum Öffentlichen Dienst (§ 123 Hausfriedensbruch)

    bestimmt sind Räume, in denen bestimmungsgemäß auf öffentlich-rechtlichen Vorschriften beruhende Tätigkeiten ausgeübt werden.

  • Zum öffentlichen Verkehr (§ 123 Hausfriedensbruch)

    bestimmt sind Räume, die dem allgemein zugänglichen, von der öffentlichen Hand oder privaten Unternehmen angebotenen Personen- und Gütertransportverkehr dienen

  • Eindringen (§ 123 Hausfriedensbruch)

    Betreten gegen oder ohne den Willen des Berechtigten mit mindestens einem Körperteil

  • Sich nicht entfernen (§ 123 Hausfriedensbruch)

    Verweilen trotz konkludenter oder ausdrücklicher Aufforderung des Hausrechtsinhabers, den Ort zu verlassen

  • Menschenmenge (§ 124 Schwerer Hausfriedensbruch)

    Räumlich zusammengeschlossene, zahlenmäßig nicht ohne weiteres überschaubare Personenmehrheit

  • Zusammenrotten (§ 124 Schwerer Hausfriedensbruch)

    Zusammentreten zu einem gemeinschaftlichen, bedrohlichen oder gewalttätigen Handeln fs,§ 121 Rn.2)

  • Öffentlich (§ 124 Schwerer Hausfriedensbruch)

    In einer Weise, dass ein größerer, individuell nicht feststehender oder jedenfalls durch per sönliche Beziehungen nicht verbundener Personenkreis die Möglichkeit der Teilnahme hat

  • Teilnehmen (§ 124 Schwerer Hausfriedensbruch)

    Derart in räumlichem Zusammenhang mit der Menge stehen, dass man für einen objektiven Beobachter als ihr Bestandteil erscheint

  • Eindringen (§ 124 Schwerer Hausfriedensbruch)

    Betreten gegen oder ohne den Willen des Berechtigten mit mindestens einem Körperteil (s. § 123 Rn. 6)

  • Gewalttätigkeiten (§ 124 Schwerer Hausfriedensbruch)

    Physische Aggression unmittelbar gegen den Körper (s. § 113 Rn. 14)

  • Absicht (§ 124 Schwerer Hausfriedensbruch)

    Zielgerichtetes Wollen in dem Sinne, dass es dem Täter gerade darauf ankommt, den Erfolg herbeizuführen (s. § 15 Rn. 2)

  • Gewalttätigkeit (§ 125 Landfriedensbruch)

    Physische Aggression unmittelbar gegen den Körper (s. § 113 Rn. 14)

  • Bedrohung (§ 125 Landfriedensbruch)

    Inaussichtstellen eines zukünftigen Übels, auf das der Drohende Einfluss zu haben vorgibt (s. § 241 Rn. 1)

  • Menschenmenge (§ 125 Landfriedensbruch)

    Räumlich zusammengeschlossene, zahlenmäßig nicht ohne weiteres überschaubare Personenmehrheit (s. § 124 Rn. 3)

  • Öffentliche Sicherheit (§ 125 Landfriedensbruch)

    umfasst den Schutz zentraler Rechtsgüter wie Leben, Gesundheit, Freiheit, Ehre, Eigentum und Vermögen des Einzelnen sowie die Unversehrtheit der Rechtsordnung und der staatlichen Einrichtungen.

  • Mit vereinten Kräften (§ 125 Landfriedensbruch)

    Das Droh- und Aggressionspotential zusammengefasst einsetzend (s. § 121 Rn. 3)

  • Einwirken (§ 125 Landfriedensbruch)

    Jede Art von Einflussnahme auf den Willen

  • Schusswaffe (§ 125a Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs)

    Waffe im technischen Sinne, bei der ein Projektil durch einen Lauf getrieben wird (s. § 121 Rn. 12)

  • Waffe (§ 125a Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs)

    (im technischen Sinne) ist jeder Gegenstand, der seiner Bauart nach dazu bestimmt ist, erhebliche Verletzungen beisnibringen (s. § 224 Rn. 4).

  • Gefährliches Werkzeug (§ 125a Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs)

    Körperlicher Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit oder Art seiner Verwendung im konkreten Einzelfall nach Vorstellung des Täters geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen (s. § 244 Rn. 2)

  • Verwenden (§ 125a Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs)

    Jederzweckgerichtete Einsalz (s. § 250 Rn. 12)

  • Plündern (§ 125a Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs)

    Stehlen oder Abnötigen fremder beweglicher Sachen unter Ausnutzung der hervorgerufenen Unordnung

  • Bedeutender Schaden (§ 125a Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs)

    Ab ca. 750-1.000 Euro

  • Teile der Bevölkerung (§ 130 Volksverhetzung)

    Minderheiten, die sich aufgrund gemeinsamer äußerer oder innerer Merkmale von der Gesamtbevölkerung unterscheiden

  • Sache (§ 125a Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs)

    Körperlicher Gegenstand (§ 90 BGB)

  • Fremd (§ 125a Besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs)

    Zumindest auch im Eigentum eines anderen stehend (s. § 242 Rn. 2)

  • Aufstacheln zum Hass (§ 130 Volksverhetzung)

    Verstärktes, auf die Gefühle des Adressaten abzielendes Anreizen zu einer emotional gesteigerten feindseligen Haltung

  • Auffordern (§ 130 Volksverhetzung)

    An die Motivation Dritter gerichtete Erklärung, die erkennbar ein bestimmtes Verhalten verlangt (s. § 111 Rn. 2)

  • Beschimpfen (§ 130 Volksverhetzung)

    Nach Inhalt oder Form besonders herabsetzende Kundgabe der Missachtung

  • Verächtlich machen (§ 130 Volksverhetzung)

    Auf verwerflichen Motiven beruhende Darstellung anderer als verachtenswert, minder wertig oder unwürdig

  • Verleumden (§ 130 Volksverhetzung)

    Aufstellen oder Verbreiten wissentlich unwahrer Tatsachenbehauptungen, die das Ansehen des Bevölkerungsteils herabsetzen

  • Schriften (§ 130 Volksverhetzung)

    Zusammenstellung von Zeichen, die durch Augen oder Tastsinn wahrnehmbar sind und Gedankeninhalte verkörpern (s. § 11 Rn.12)

  • Verbreiten (§ 130 Volksverhetzung)

    Körperliches Weitergeben

  • Öffentlich zugänglich machen (§ 130 Volksverhetzung)

    Ermöglichung des Zugriffs auf die Information für eine unbestimmte Personenanzahl

  • Billigen (§ 130 Volksverhetzung)

    Ausdrückliches oder konkludentes Gutheißen

  • Leugnen (§ 130 Volksverhetzung)

    Bestreiten von Tatsachen

  • Verharmlosen (§ 130 Volksverhetzung)

    Bagatellisieren des Unwerts

  • Öffentliches Amt (§ 132 Amtsanmaßung)

    Nicht rein fiskalische Tätigkeit als Organ der Staatsgewalt im unmittelbaren oder mittelbaren Dienst von Bund, Ländern oder Gemeinden

  • Ausüben (§ 132 Amtsanmaßung)

    Sich gegenüber Dritten als Amtsinhaber ausgeben und sich so verhalten, als nehme man Aufgaben und Befugnisse einer ihm verliehenen Amtsstellung wahr

  • Vornehmen (§ 132 Amtsanmaßung)

    Handeln unter dem objektiven Anschein einer hoheitlichen Handlung, ohne dass sich der Täter persönlich als Amtsträger ausgeben muss

  • Schriftstück (§ 133 Verwahrungsbruch)

    Schriftträger wie Papiere oder andere Sachen, auf denen schriftlich, gedruckt oder geschrieben Gedanken ausgedrückt sind

  • Sache (§ 133 Verwahrungsbruch)

    Körperlicher Gegenstand (§ 90 BGB)

  • Dienstliche Verwahrung (§ 133 Verwahrungsbruch)

    Durch einen Hoheitsträger ausgeübter, fürsorglicher Amtsgewahrsam, um die Sache für die Dauer des amtlichen Besitzes in ihrem Bestand unversehrt zu erhalten und vor unbefugtem Zugriff zu bewahren

  • Zerstören (§ 133 Verwahrungsbruch)

    Existenzvernichtung oder vollständiges Aufheben der bestimmungsgemäßen Brauchbarkeit (s. § 303 Rn. 4)

  • Beschädigen (§ 133 Verwahrungsbruch)

    Substanzverletzung oder mehr als nur unerhebliches Herabsetzen der bestimmungsgemäßen Brauchbarkeit (s. § 303 Rn. 3)

  • Unbrauchbar machen (§ 133 Verwahrungsbruch)

    Ausschalten der Wirkungsweise (s. § 303a Rn. 4)

  • Der dienstlichen Verfügung entziehen (§ 133 Verwahrungsbruch)

    Dem amtlich Berechtigten den Zugriff unmöglich machen oder erschweren

  • Zugänglich geworden (§ 133 Verwahrungsbruch)

    ist die Sache, wenn der Täter im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeit die tatsächliche Verfügungsgewalt über sie erlangen konnte.

  • Anvertraut (§ 133 Verwahrungsbruch)

    ist die Sache dem Amtsträger, wenn er sie kraft dienstlicher Anordnung in dem Vertrauen erhält, dass er kraft Amtes für ihren Verbleib, ihre Gebrauchsfähigkeit und inhaltliche Richtigkeit sorge.

  • Schriftstück (§ 134 Verletzung amtlicher Bekanntmachungen)

    Schrifträger wie Papiere oder andere Sachen, auf denen schriftlich, gedruckt oder geschrieben Gedanken ausgedrückt sind (s. § 133 Rn. 1)

  • Zerstören (§ 134 Verletzung amtlicher Bekanntmachungen)

    Existenzvernichtung oder vollständiges Aufheben der bestimmungsgemäßen Brauchbarkeit (s. § 303 Rn. 4)

  • Beseitigen (§ 134 Verletzung amtlicher Bekanntmachungen)

    Räumliches Entfernen

  • Unkenntlich machen (§ 134 Verletzung amtlicher Bekanntmachungen)

    Die Möglichkeit beseitigen, vom gedanklichen Inhalt Kenntnis zu erlangen

  • Sinn entstellen (§ 134 Verletzung amtlicher Bekanntmachungen)

    Den gedanklichen Inhalt durch Einfügen oder Entfernen von Teilen verändern